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Medien-Newsroom
 

Zukunft der europäischen Stahlindustrie im Mittelpunkt der Debatte um den Handelskonflikt mit den USA

Pressemitteilung vom 12.03.2018 - 17:10 Uhr

Ministerpräsident Tobias Hans war am 12. März 2018 Gastgeber der grenzüberschreitenden Konferenz zur Zukunft der europäischen Stahlindustrie in Dillingen.

Auf Einladung der saarländischen Landesregierung und der Europäischen Kommission erörterten Vertreter von Stahlunternehmen aus dem Saarland und SaarLorLux mit dem Ersten Vizepräsidenten der Europäischen Kommission Frans Timmermans die aktuelle Situation der europäischen Stahlindustrie. Management und Arbeitnehmervertreter aus verschiedenen Unternehmen der Branche kamen zusammen, um sich über die Herausforderungen, Chancen und Risiken der Stahlbranche in Europa und insbesondere der Großregion auszutauschen. Die Wettbewerbsfähigkeit und Zukunftssicherung der Industrie- und Wirtschaftsstandorte standen im Fokus.

„Die Abschottung nationaler Märkte nach Manier des US-Präsidenten Trump kann und darf keine Lösung sein, denn dafür zahlen alle die Zeche“, so Ministerpräsident Hans. „Hier bedarf es einer starken und schnellen europäischen Reaktion, die eine Eskalation der handelspolitischen Lage vermeidet. Es gibt weltweit einen steigenden Bedarf an spezialisierten und innovativen Stahlprodukten, besonders in den USA. Zu glauben, diesen Bedarf auf weniger leistungsfähige Produktionen umleiten zu können, verkennt die Anforderungen in etwa moderner Automobilherstellung.

Wir dürfen nicht sehenden Auges einen Handelskrieg mit unvorhersehbaren Konsequenzen für die Weltwirtschaft insgesamt riskieren. EU und USA sollten gerade mit Blick auf die Entwicklungen in China größtes Interesse an einer weiteren Handelspartnerschaft haben. Zugleich muss die europäische Industrie gestärkt werden: Bei der Reform des Emissionshandels müssen die berechtigten Belange energieintensiver Unternehmen berücksichtigt werden, denn eine starke Industrie ist das Rückgrat der wirtschaftlichen Stärke unseres Landes.“

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