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Landwirtschaft und ländlicher Raum
 

LEADER 2007-2013

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Seit Jahrzehnten stellt die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) einen der wichtigsten und finanziell bedeutsamsten Politikbereiche der Europäischen Union (EU) dar. Die GAP beruht auf zwei Säulen, wobei die erste Säule die Politikbereiche Agrarmarkt- und -preispolitik sowie die direkten Einkommenszahlungen an die Landwirte regelt und die zweite Säule die Landwirtschaft in ihrer Funktion für Land und Umwelt stärken und die Entwicklung der ländlichen Räume unterstützen soll. Die Ausgestaltung der zweiten Säule obliegt den Bundesländern innerhalb eines von der EU gesetzten Rahmens. Dem Bund kommt dabei eine koordinierende und (ebenso wie der EU) mitfinanzierende Rolle zu. Finanzielle Grundlage der als „2. Säule“ bezeichneten ländlichen Entwicklungspolitik in Europa ist der Europäische Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER). Die rechtliche Grundlage hierfür ist die ELER-Verordnung. Die Umsetzung erfolgt dezentral durch die Mitgliedstaaten auf der Grundlage gesamtstaatlicher Planungen, die in Deutschland durch jedes Bundesland spezifisch in regionalen Planungspapieren (Saarland: Plan zur Entwicklung des ländlichen Raums im Saarland, EPLR) untersetzt werden. Die gesamtstaatlichen wie auch die regionalen Planungen bedürfen der Genehmigung durch die Europäische Kommission.

In der ELER-Verordnung werden drei allgemeine Ziele für die ländliche Entwicklung formuliert, die jeweils einem der folgenden drei thematischen Schwerpunkte entsprechen.

• Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit der Land- und Forstwirtschaft durch Förderung der Umstrukturierung, der Entwicklung und der Innovation - Schwerpunkt 1,
• Verbesserung der Umwelt und der Landschaft - Schwerpunkt 2,
• Verbesserung der Lebensqualität im ländlichen Raum und Förderung der Diversifizierung der ländlichen Wirtschaft - Schwerpunkt 3.

Zu diesen drei thematischen kommt ein methodischer Schwerpunkt, Schwerpunkt 4 - LEADER. Dieser vierte Schwerpunkt hat keinen direkten Bezug zu einem einzelnen Ziel, sondern soll vielmehr übergreifend über alle drei Ziele wirken. Jeder der drei thematischen Schwerpunkte enthält neben Unterzielen ein breit gefächertes Maßnahmenbündel, mit denen in den Schwerpunkten 1 und 2 im Wesentlichen sektorale und im Schwerpunkt 3 stärker auf den Raum bezogene Ziele verfolgt werden.


LEADER im Saarland

Im Saarland wurden 2007 in einem öffentlichen Wettbewerb drei Lokale Aktionsgruppen (LAG) ausgewählt: die LEADER-Region St. Wendeler Land, die LEADER-Region Warndt und die LEADER-Region Biosphärenreservat Bliesgau.  Deren gebietsbezogenen Strategien und Vorhaben sind in regionalen Entwicklungskonzepten (REK) niedergeschrieben und waren Grundlage des Wettbewerbs zur Auswahl der LEADER-Regionen.
In den Jahren 2007 bis 2013 stehen für LEADER im Saarland 8.250.488 Euro (je 4.125.244 Euro von der Europäischen Union und aus Landesmitteln) zur Verfügung.

LAG Biosphärenreservat Bliesgau e.V.

Vorsitzende: Frau Doris Gaa
Geschäftsführer: Herr Torsten Czech
c/o Saarpfalz-Kreis
Am Forum 1
66424 Homburg
Tel.: 0 68 41 / 1 04-84 56
Fax: 0 68 41 / 1 04-71 57

LAG „KulturLandschaftsInitiative St. Wendeler Land e.V.“

1. Vorsitzender: Herr Werner Feldkamp
Regionalmanager: Herr Patrick Marx
Wendelinushof
66606 St. Wendel
Telefon: 0 68 51 / 93 74 34
Fax:  0 68 51 / 93 74 14

LAG Warndt-Saargau e.V.

Regionalmanagerin: Frau Anke Klein-Brauer 
1. Vorsitzender: Herr Jörg Dreistadt
c/o Rathaus Großrosseln
Klosterplatz 2
66352 Großrosseln
Tel.: 0 68 98 449-108 LEADER - Regionalmanagement

ELER-Logo

Europäische Union - Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes (ELER)

Hier investiert Europa in die ländlichen Gebiete.

Kontakt

Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz
Referat B/4
Michael Burr
Ländlicher Raum, ELER-Verwaltungsbehörde
Keplerstraße 18
66117 Saarbrücken
E-Mail-Kontakt
Telefon
(0681) 501-4336
Telefax
(0681) 501-4314

Gesetzliche Grundlagen