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Thema: Corona

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Neustarthilfe

WICHTIG!!!

Anträge auf Neustarthilfe können nur über die zentrale Plattform des Bundes gestellt werden. Sie werden nicht per Mail aufgefordert einen PDF-Antrag auszufüllen. Dabei handelt es sich um Phishing-Mails!

Der Bund hat am Dienstag, 16. Februar, das Antragsverfahren für Soloselbstständige - die sogenannte Neustarthilfe - gestartet. Sie soll Soloselbständige in allen Wirtschaftszweigen finanziell unterstützen, die im Zeitraum Januar bis Juni 2021 Corona-bedingt hohe Umsatzeinbußen verzeichnen, aber nur geringe betriebliche Fixkosten haben. Für diese Gruppe kommt die Fixkostenerstattung im Rahmen der Überbrückungshilfe III nicht in Frage. Dazu zählen Soloselbständige, die personenbezogene (z.B. Kosmetikerinnen und Kosmetiker, Tätowierer und Tätowiererinnen) oder kreative, künstlerische Tätigkeiten ausüben (z.B. Musikerinnen und Musiker, Gestalterinnen und Gestalter, Fotografinnen und Fotografen) oder zum Beispiel im Gesundheitswesen (z.B. Therapeutinnen und Therapeuten, Trainer), der Tourismusbranche (z.B. Stadtführerinnen und Stadtführer, Reiseleiterinnen und Reiseleiter) oder Bildungsbranche (z.B. Sprachlehrerinnen und Sprachlehrer, Coaches) tätig sind. Auch kleine Kapitalgesellschaften und Genossenschaften können Unterstützung durch die Neustarthilfe erhalten, wenn der überwiegende Teil der Einkünfte – würden sie von einer natürlichen Person erzielt – als gewerbliche oder freiberufliche Einkünfte gelten würden.

Die Neustarthilfe beträgt einmalig 50 Prozent eines sechsmonatigen Referenzumsatzes, der auf Basis des Jahresumsatzes 2019 berechnet wird, maximal aber 7.500 Euro für Soloselbständige und Ein-Personen-Kapitalgesellschaften sowie bis zu 30.000 Euro für Mehr-Personen-Kapitalgesellschaften und Genossenschaften.

Eine gleichzeitige Inanspruchnahme der Überbrückungshilfe III und der Neustarthilfe ist nicht möglich.

Die Neustarthilfe kann ab sofort beantragt werden. Erst- und Änderungsanträge können bis zum 31. Oktober 2021 gestellt werden.

Endabrechnung der Neustarthilfe

Empfängerinnen und Empfänger der Neustarthilfe sind dazu verpflichtet, bis spätestens 31. Dezember 2021 eine Endabrechnung zu erstellen.

In den nächsten Wochen wird das Endabrechnungssystem zunächst für Direktantragssteller und wenig später für prüfende Dritte freigeschaltet; hier schon einmal die wichtigsten Eckdaten:

  • die Endabrechnung kann ausschließlich digital über das Antragsportal direktantrag.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de  (für Direktanträge) oder antrag.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de (für Anträge über prüfende Dritte) eingereicht werden. Andere Wege, zum Beispiel Einreichung in Papierform oder per Mail) sind nicht möglich
  • sobald die Endabrechnung zur Verfügung steht, werden Sie per Mail informiertund Ihnen werden ausführliche Informationen und Anleitungen zur Verfügung gestellt
  • die Endabrechnung muss bis  Dezember 2021eingereicht werden. Die in einigen Bewilligungsbescheiden genannte Frist 30. September 2021 ist nicht mehr gültig. Erfolgt bis 31. Dezember 2021 keine Endabrechnung, ist der ausgezahlte Vorschuss vollständig zurückzuzahlen.
  • wir unterstützen Sie bei der Berechnung der Rückzahlung. Sie werden bereits bei der Einreichung der Endabrechnung sehenkönnen, ob Sie beziehungsweise Ihre Mandantinnen oder Mandanten den Neustarthilfevorschuss behalten können bzw. wieviel Sie zurückzahlen müssen. Diese Information wird Ihnen in einem späteren Bescheid auch nochmals bestätigt
  • die Frist für die etwaig anfallende Rückzahlungfür die Neustarthilfe endet am Juni 2022.

Hinweis:

Antragstellende beziehungsweise ihre prüfenden Dritten haben diese Informationen auch bereits am 28. und 29. September 2021 per E-Mail erhalten.

Weitere Informationen, FAQs und Antragsformular:

www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/UBH/Navigation/DE/Neustarthilfe/neustarthilfe.html