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Thema: Corona

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| Coronavirus, Gesundheit, Medizin und Arzneimittel

FAQ's zur Testung

Fragen und Antworten zu den Schnelltests im Saarland

FAQ's zu den Schnelltestzentren der Landesregierung

Wo befinden sich die Schnelltestzentren?

Neben den vom Land betriebenen Testzentren am Messegelände in Saarbrücken sowie dem deutsch-französischem Testzentrum an der Goldenen Bremm werden fünf weitere Schnelltestzentren öffnen. Diese werden in den Landkreisen Saarlouis, Merzig-Wadern, Neunkirchen, St. Wendel sowie dem Saarpfalz-Kreis errichtet.
Genaue Adressen der Schnelltestzentren:

  • Landkreis Merzig-Wadern: Parkplatz Eisenbahnhalle, 66679 Losheim
  • Landkreis St. Wendel: Missionshausstraße 11, 66606 St.Wendel
  • Landkreis Neunkirchen: Ecke Fernstraße/Norduferstraße, 66538 Neunkirchen
  • Landkreis Saarlouis: Bergwerk Ensdorf, 66806 Ensdorf
  • Saarpfalz-Kreis: Im Forum, 66424 Homburg

Wie sind die Öffnungszeiten der Schnelltestzentren?

Alle Zentren sind zwischen 13:30 Uhr und 21:30 Uhr geöffnet. Davon abweichend sind die Testzentren vom 06.April bis voerst zum 12.April täglich von 09:00 Uhr bis 20:00 Uhr geöffnet.

Wie viele Testungen sind in den Schnelltestzentren möglich?

Die Testzentren haben eine jeweilige Kapazität von 960 Testungen am Tag.

Gibt es zusätzliche Möglichkeiten Schnelltestungen durchzuführen?

Zusätzlich werden in Apotheken, Haus- und Facharztpraxen sowie Laboren Testungen angeboten. Parallel dazu können die Landkreise auch die Städte und Gemeinden beauftragen, mit Hilfsorganisationen oder örtlichen Partnern Testangebote und Testzentren einzurichten.
Genaue Adressen sind unter www.saarland.de/schnelltest zu finden.

Wie ist der Ablauf in den Schnelltestzentren?

Zur Testung muss ein Termin online vereinbart werden. Die Bürgerinnen und Bürger können dann mit dem Auto oder auch zu Fuß zum gebuchten Termin kommen. Dort müssen sie sich durch ihren Personalausweis ausweisen und erhalten anschließend ein Formular mit den persönlichen Daten und einem QR-Code. Über diesen QR-Code ist 30 Minuten nach der Testung das Ergebnis abrufbar.

Wer kann sich in den Schnelltestzentren kostenlos testen lassen und wie oft ist das möglich?

Nach der neuen Testverordnung des Bundes können sich seit Montag den 08. März 2021 alle asymptomatischen Bürgerinnen und Bürger mit Wohnsitz oder gewöhnlichem Aufenthalt in Deutschland im Rahmen der Verfügbarkeit der Testkapazitäten mindestens einmal pro Woche kostenlos mittels eines PoC-Antigen-Schnelltest testen lassen.

Auch Pendlerinnen und Pendler aus Frankreich und Luxemburg, die zum Zweck der Berufsausübung und zu Ausbildungszwecken in das Saarland einreisen, können sich kostenlos an den Schnelltzentren der Landesregierung testen lassen. Für sie besteht die Nachweispflicht eines negativen Testergebnisses bereits vor der Abreise und bei Einreise, jeweils innerhalb von 48 Stunden.

Welche Personen dürfen die Testungen durchführen?

Die Medizinprodukte-Betreiberverordnung (MPBetreibV) verpflichtet den Betreiber von Medizinprodukten, nur Personen mit dem Anwenden und Betreiben von Medizinprodukten zu beauftragen, die die dafür erforderliche Ausbildung oder Kenntnis und Erfahrung haben und in das anzuwendende Medizinprodukt eingewiesen sind. Grundsätzlich darf aber jede Person, die eine entsprechende Schulung erhalten hat, einen Schnelltest (auch PoC-Antigen-Test genannt) durchführen.

FAQ's zu Testzertifikaten

Ist das Testzertifikat der Landesregierung ein Pflichtzertifikat?

Das Testzertifikat der Landesregierung ist kein Pflichtzertifikat. Als Nachweis des Nichtvorliegens einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-Cov-2 kann das Musterzertifikat der Landesregierung verwendet werden. Neben dem Testergebnis in Papierform gelten auch ein ärztliches Zeugnis oder ein elektronisches Testergebnis, unter der Angabe personenrelevanter Daten, als Nachweis.

Wo kann das Testzertifikat der Landesregierung heruntergeladen werden?

Das Testzertifikat der Landesregierung ist unter www.saarland.de/testnachweis

Welche Teststellen dürfen Testzertifikate ausstellen?

Nach § 5a der „Verordnung zur Bekämpfung der Corona-Pandemie“ gelten als Nachweis ein ärztliches Zeugnis oder ein Testergebnis in elektronischer oder schriftlicher Form hinsichtlich des Nichtvorliegens einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2. Die Entnahme eines Abstrichs darf dabei nicht länger als 24 Stunden zurückliegen und kann beispielsweise durch das Musterzertifikat der Landesregierung bescheinigt werden.

Die durchführende Stelle können Arztpraxen, Apotheken, Schulen, Betriebe - sowohl für das eigene Personal als auch für Kundinnen und Kunden -, Testzentren und Sonstige sein, die aufgrund der Verordnung ein testgestütztes Angebot anbieten können.

Welche Tests sind zum Nachweis eines negativen Ergbenisses erlaubt?

Es sind sowohl PCR-Tests, PoC-Antigen-Tests als auch Selbsttests erlaubt, sofern die Tests die Anforderungen des Robert-Koch-Instituts erfüllen, die unter www.rki.de/covid-19-tests veröffentlicht sind. Als Nachweis des Nichtvorliegens einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-Cov-2 kann das Musterzertifikat der Landesregierung verwendet werden. Neben dem Testergebnis in Papierform gelten auch ein ärztliches Zeugnis oder ein elektronisches Testergebnis, unter der Angabe personenrelevanter Daten, als Nachweis.

Das Testergebnis ist durch die durchführende Teststelle zu bescheinigen. Selbsttests gelten ebenfalls als Testnachweis gemäß der Verordnung, müssen jedoch zur Erfüllung der Beweiskraft unmittelbar vor Ort unter Aufsicht durchgeführt werden.