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luca-App im Saarland

luca ? -Ei Jò !

Mit der Umsetzung des Saarland-Modells ist eine digitale Kontaktnachverfolgung einer der wichtigsten Bausteine. Um eine schnelle und effektive Nachverfolgung der Kontakte zu ermöglichen, hat die saarländische Landesregierung die Firma culture4life über ein Ausschreibungsverfahren mit der Etablierung der luca-App beauftragt. Auf Beschluss der Landesregierung konnten bereits seit Ende März alle sechs Gesundheitsämter an die luca-App angebunden werden. Die App kann dadurch ab sofort im gesamten Saarland eingeführt werden.

Die luca-App vereint alle notwendigen Kriterien in einer digitalen Version der Kontaktnachverfolgung. Zusätzlich wird auch ein digitales Testzertifikat sowie ein digitaler Impfnachweis in die App integriert, sodass man alle notwendigen Nachweise in einer App zusammen hat. Die digitale Kontaktnachverfolgung via luca-App bietet somit gleich mehrere Vorteile:

  • Wer die App nutzt, kann seine Anwesenheit in einem Restaurant oder bei einer öffentlichen Veranstaltung einfach und sicher dokumentieren, ohne sich in Listen eintragen zu müssen. Das gilt auch für private Veranstaltungen. Veranstalter oder Betreiber können die Daten dabei selbst nicht auslesen, denn nur Gesundheitsämter können die in der App gesicherten Daten wieder entschlüsseln und so Infektionsketten schnell nachverfolgen.
  • Im Gegensatz zur bestehenden papierbasierten Version ist eine Verifizierung der Daten möglich, sodass zum Beispiel das Verwenden von Phantasienamen erschwert wird. Die Kontrolle von Personendaten durch die Betreiber der Geschäfte und Betriebe, zu der diese vielfach nicht berechtigt sind, entfällt. Die Kontaktaufnahme durch das Gesundheitsamt kann durch die Schnittstelle zu SORMAS ausschließlich digital und in einem Schritt erfolgen.

Was ist luca?

Luca ist eine Kontaktnachverfolgungsapp für private und öffentliche Veranstaltungen sowie Geschäfte und Restaurants, die von den Fantastischen Vier mithilfe einer Berliner Entwicklerfirma auf die Beine gestellt worden ist. Die Gründer betonen, dass luca nicht die Corona-Warn-App ersetzen soll, sondern im Gegenteil ergänzend eingesetzt werden kann. Dadurch sollen die Gesundheitsämter bei der Kontaktnachverfolgung unterstützt werden, sobald wieder mehr Menschen im privaten und öffentlichen Raum zusammenkommen können.

Was ist das Ziel der luca-App?

Ziel der luca-App ist es, die Kontaktnachverfolgung zu digitalisieren und effektiv zu gestalten.

Die luca-App hat drei zentrale Schnittstellen:

  • den Gastgeber/Betriebe,
  • den Gast/User und
  • die Gesundheitsämter

Als Gast meldet sich die Person einmal in der luca-App mit seinen Daten auf einem mobilen Endgerät an. Die luca-App generiert einen sich minütlich ändernden QR-Code, der dem Endgerät der jeweiligen Person zugeordnet ist.

Mit diesem „Pass“ kann sich die jeweilige Person in Örtlichkeiten einchecken. Kommt es dann zu einem Infektionsfall, werden die Personen, die sich zu dem jeweiligen Zeitpunkt zur gleichen Uhrzeit an derselben Örtlichkeit wie die infizierte Person aufgehalten haben, benachrichtigt. Zudem wird parallel das jeweilige Gesundheitsamt benachrichtigt, das dann automatisch einen Zugriff auf die Daten der betroffenen Gäste hat. Die generierten Daten werden dezentral verschlüsselt und teilen sich ebenfalls auf drei Schnittstellen auf: Gastgeber, Gast und Gesundheitsamt. Müssen die Daten durch ein Gesundheitsamt entschlüsselt werden, muss diese Entschlüsselung mindestens einmal freigegeben werden – entweder durch die Gäste, oder durch einen Gastgeber:in. Gastgeber:innen, Veranstalter:innen, Betreiber:innen, die luca-Betreiber selbst oder Dritte haben zu keinem Zeitpunkt Zugriff auf die Daten. Die verschlüsselten Daten werden in Deutschland bei einem nach ISO-27001 zertifizierten Anbieter gespeichert. 

Übrigens: Auch für Menschen, die kein Smartphone nutzen, gibt es eine Lösung. Sie können einen Schlüsselanhänger mit QR-Code nutzen, für den auf einem Smartphone ein entsprechender Datensatz angelegt wurde. Die Landkreise und der Regionalverband Saarbrücken erhalten dafür von der Landesregierung je 10.000 luca-Anhänger. Der Schlüsselanhänger wird von den Landkreisen vertrieben und kann zusätzlich ab Ende April über die Webseite von luca erworben werden. 

Jetzt liegt es an Ihnen ...

... denn der Erfolg der luca-App hängt maßgeblich von der Eigeninitiative aller ab.

Ausführliche weiterführende Informationen über die luca-App finden Sie auch auf der Homepage.