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Thema: Corona

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FAQ Mitarbeiter:innen

Muss ich als Mitarbeiter/-in nach einer 2. Impfung noch eine Maske tragen?

Derzeit ist es noch unklar, ob geimpfte Personen das Virus weiterverbreiten, ob es lediglich zu einem milderen Verlauf kommt oder ob Geimpfte nicht mehr an Covid-19 erkranken.

Alle Beschäftigten einschließlich aller Ehrenamtlichen und Leiharbeitnehmerinnen und Leiharbeitnehmern müssen beim Kontakt mit den Bewohnern eine medizinische Gesichtsmaske (OP-Maske) oder eine Maske der Standards FFP2 oder Masken höherer Standards tragen. Dies ist insbesondere dann erforderlich, wenn bei der direkten Pflege und ähnlichen Situationen der Mindestabstand zu den Bewohnern unterschritten wird. Eine Maskentragung ist nicht erforderlich, wenn die Personen nur einen beiläufigen Kontakt mit großem Abstand haben oder die Dauer des Kontakts, bei Einhaltung des Mindestabstandes, nur kurzzeitig ist.

Darüber hinaus wird im Rahmen der COVID-19-Pandemie auch außerhalb der direkten Versorgung von COVID-19-Patienten das generelle Tragen einer medizinischen Gesichtsmaske (OP-Maske) durch sämtliches Personal aus Gründen des Risikopersonenschutzes während der Pandemie empfohlen.

Die Erfahrung hat gezeigt, dass Infektionen auch bei Bewohner/-innen mit vollständigem Impfschutz nicht ausgeschlossen werden können. Ausgehend hiervon und ausgehend von den Empfehlungen des RKI sind daher die AHA+L Regelungen weiterhin einzuhalten.

Was sind die Konsequenzen für mich als Mitarbeiter/-in im Seniorenzentrum, wenn ich nicht geimpft bin?

Die Impfung ist freiwillig. Aus diesem Grund sind berechtigte Konsequenzen derzeit nicht erkennbar.

Die Impfung ist jedoch der wichtigste Schritt zur Bekämpfung der Pandemie. Nur im Falle einer bestehenden sogenannten „Herdenimmunität“ wird der Kampf gegen die Pandemie erfolgreich sein. Sie schützt vor schweren Verläufen.

Im Falle einer fehlenden Immunität besteht derzeit die Verpflichtung für Mitarbeiter/-innen der Einrichtungen für volljährige Menschen mit Pflege- und Unterstützungsbedarf, sich drei Mal pro Woche testen zu lassen. Für Mitarbeiter/-innen in besonderen Wohnformen für Menschen mit Behinderungen besteht die Testverpflichtung zweimal wöchentlich.

Bereits immunisierte Mitarbeiter/-innen müssen einmal pro Woche getestet werden.

An welche Stelle können sich Leitungskräfte wenden, wenn Rückfragen zu Impfungen aufkommen?

Häufig gestellte Fragen und Antworten rund um das Thema Impfung befinden sich unter folgenden Quellen:

Saarland - Impfung

RKI - Impfen - COVID-19 und Impfen: Antworten auf häufig gestellte Fragen (FAQ)

Einrichtungsspezifische Fragen können zudem an die/den für die Einrichtung zuständige/n Sachbearbeiter/-in der Beratungs- und Prüfbehörde nach dem Landesheimgesetz des Saarlandes (Heimaufsicht) gestellt werden.

Muss ich als geimpfte/-r Mitarbeiter/-in nach einem Urlaub in einem Risikogebiet in Quarantäne?

Im Falle einer vollständigen Impfung gegen das SARS-CoV-2-Virus entfällt die Quarantäne, wenn seit der letzten Impfung mindestens 14 Tage vergangen sind und die geimpfte Person keine typischen Symptome einer Infektion wie Atemnot, neu auftretender Husten, Fieber oder Geruchs- oder Geschmacksverlust aufweist. Die Einreise darf zudem nicht aus einem Virusvariantengebiet erfolgen.

Jeweils aktuelle Informationen über die Quarantänepflicht nach der Einreise [Link: https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus-infos-reisende.html ] sowie über Ausnahmen für immunisierte Reisende [Link: https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus-infos-reisende/faq-tests-einreisende.html#c20222 ] können Sie auf der Seite des Bundesgesundheitsministeriums einsehen.

Eine ständig aktualisierte Liste der Risikogebiete, einschließlich der Hochinzidenz- und Virusvariantengebiete finden Sie auf den Seiten des Robert Koch-Institut [Link: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete_neu.html] .

Wie lange hat der Priorisierung Code für Mitarbeiter/-innen Gültigkeit?

Der Code ist zeitlich nicht begrenzt.

Kann ich mir den Impfstoff aussuchen?

Nein, es besteht kein Wahlrecht. Der durchführende Impfarzt entscheidet anhand definierter Kriterien und der Verfügbarkeit von Impfstoffen, welches Präparat verabreicht wird.

Warum können Pflegekräfte von ambulanten, teilstationären und stationären Pflegeeinrichtungen nicht priorisiert in den Krankenhäusern geimpft werden?

Das erfolgt bereits bei denjenigen Trägern, die gleichzeitig Krankenhäuser und Altenpflegeeinrichtungen betreiben.

Bekommen externe Mitarbeiter/-innen einer Dienstleistungsgesellschaft (Hausmeister, Reinigungskräfte, Küchenkräfte), die zwar jeden Tag im Haus sind, aber nicht zur Trägergesellschaft der Einrichtung gehören, ebenfalls einen Priorisierungscode?

Die Impfpriorisierung konnte zum 7. Juni 2021 aufgehoben werden, weil die COVID-19-Impfkampagne in Deutschland bis Anfang Juni deutlich an Geschwindigkeit gewonnen hat und mittlerweile ausreichend Impfstoff für alle Impfwilligen vorhanden ist.

FAQ Bewohner:innen

Muss ich als Bewohner/in bei Neuaufnahme trotz Impfung und Negativtestat 7 Tage in Quarantäne?

Bei Neuaufnahmen ist zwischen immunisierten und nicht immunisierten Bewohnern/-innen zu unterscheiden:

Allen nicht geimpften neuen Bewohner/-innen soll zeitnah bzw. wiederholt eine Impfung angeboten werden, um den vollständigen Impfschutz zu erhalten. Idealerweise erfolgt die Impfung bereits vor der Aufnahme.

Die detaillierten Regelungen zur Vorgehensweise bei der Neuaufnahme einer eines Bewohners können in den jeweils aktuellen Empfehlungen des RKI (Hinweise des RKI) entnommen werden.

Für nicht-immunisierte Bewohner/-innen gilt:

  • die Isolierung des Bewohners soll möglichst für 14 Tage, mindestens jedoch für 7 Tage erfolgen,
  • die Testung am ersten und am siebten Tag nach Aufnahme mittels PoC-Antigen-Test wird dringend empfohlen,
  • die Träger sind angehalten, zusätzliche Bewohnerzimmer zum Zwecke der Isolierung von Bewohnern bereit zu halten.

Für immunisierte Bewohner/-innen gilt:

Im Falle der Neuaufnahme oder Verlegung eines immunisierten Bewohners kann auf die Isolierung dann verzichtet werden, wenn

  • kein Kontakt des Bewohners zu einem Infizierten bestand und
  • keine COVID-19 Symptome bei dem Bewohner vorliegen.

Die Testung mittels PoC-Antigen-Test wird empfohlen.

Muss ich als Bewohner/-in bei Rückverlegung aus Krankenhaus, trotz Impfung und Negativtestat 7 Tage in Quarantäne?

Der vorangegangene Punkt gilt entsprechend.

Muss ich als Bewohner/-in nach Besuch meiner Angehörigen trotz Impfung und Negativtestat 7 Tage in Quarantäne?

Grundsätzlich haben Besuche in einer Pflegeeinrichtung keine Auswirkungen auf Absonderungen oder Testungen. Dies setzt die Einhaltung der Schutz- und Hygienemaßnahmen und einen Nachweis über das Nichtvorliegen einer Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus der Besuchsperson voraus.

Maßnahmen bei Verlassen der Einrichtung:

Möchte ein/-e Bewohner/-in die Einrichtung verlassen, wird folgende Vorgehensweise empfohlen:

  • Vor dem Verlassen der Einrichtung ist über die Hygiene- und Schutzvorschriften aufzuklären.
  • Vor dem Verlassen der Einrichtung sollte eine Belehrung über die empfohlenen Verhaltensweisen ausgehändigt und eine schriftliche Bestätigung angefordert werden, dass die erforderlichen Schutz- und Hygienemaßnahmen von dem Bewohner/-innen und etwaigen Begleitpersonen eingehalten werden.
  • Die jeweils geltenden Kontaktbeschränkungen sind zu beachten.

Wiederkehr nach Verlassen der Einrichtung:

Bei Rückkehr in die Einrichtung soll bei Wiedereintritt in die Einrichtung mittels PoC-Antigen-Schnelltest getestet werden.

Im Falle einer längeren Abwesenheit einer nicht-immunisierten Bewohnerin bzw. eines nicht-immunisierten Bewohners (>24 Stunden) wird die Einhaltung derjenigen Regelungen empfohlen, die auch bei der Neuaufnahme bzw. Verlegung gelten (siehe Frage 2 ).

Muss ich als Bewohner/-in nach einem Besuch bei meinen Angehörigen oder bei einer Heimfahrt nach Hause nach meiner Rückkehr in die Einrichtung trotz Impfung und Negativtest 7 Tage in Quarantäne?

Hier gilt entsprechend: Muss ich als Bewohner/ -in nach Besuch meiner Angehörigen trotz Impfung und Negativtestat 7 Tage in Quarantäne?

Wie erhalten Bewohner/-innen ein Impfangebot, wenn sie am Impftag nicht in der Einrichtung waren?

Sollte die Impfung im Rahmen des Angebotes durch die terminierte Anfahrt der mobilen Impfteams in den Einrichtungen nicht erfolgen können, besteht die Möglichkeit der Impfung durch die Hausärzte.

Wird ein Transportschein ausgestellt, wenn die Bewohner/-innen im Impfzentrum geimpft werden müssen?

Bei Pflegebedürftigkeit kann ein Transportschein ausgestellt werden. Diesen erhält man über den Hausarzt bzw. die Hausärztin.

Darf ein positiver Bewohner* mit einem immunisierten Bewohner* in einem Doppelzimmer liegen?

Nein. Hierzu liegen (noch) keine Empfehlungen seitens des RKI oder anderer Stellen vor.

 * Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird im Folgenden auf die gleichzeitige Verwendung weiblicher und männlicher Sprachformen verzichtet und das generische Maskulinum verwendet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten gleichermaßen für beide Geschlechter.

Sind Einschränkungen für Bewohner/-innen, welche nicht geimpft werden konnten oder sich nicht impfen lassen möchten, zu erwarten?

Bezüglich etwaiger grundlegender Einschränkungen liegen derzeit keine belastbaren Informationen vor. Für nicht immunisierte Bewohner/-innen gilt jedoch ein anderes Regelwerk, sodass diese zwei Mal pro Woche zu testen sind. Für Bewohner/-innen mit nachgewiesener Immunisierung besteht gemäß dem Landesrahmenkonzept zum Schutz vulnerabler Gruppen in Einrichtungen der Pflege vom 24. Juni 2021 (Landesrahmenkonzept) hingegen nur eine Testung alle zwei Wochen.

Was ist mit Bewohner/-innen, die bei dem 1. Impftermin geimpft wurden, bei dem zweiten Termin allerdings stationär im Krankenhaus waren? Wie ist hier die 2. Impfung sichergestellt (gleicher Impfstoff, einzuhaltender Zeitraum)?

Sollte die Impfung im Rahmen des Angebotes durch die terminierte Anfahrt der mobilen Impfteams in den Einrichtungen nicht erfolgen können, besteht die Möglichkeit der Impfung durch die Hausärzte. Der Impfabstand kann in diesen Fällen auch überschritten werden.

Kann ich in eine stationäre Pflegeeinrichtung einziehen, auch wenn ich noch nicht geimpft bin?

Die Impfung hat auf die Möglichkeit eines Einzugs keinen Einfluss. Siehe hierzu bitte die Empfehlungen des RKI zu Neuaufnahmen und Verlegungen, dort unter 3.3. mit weiteren Nachweisen.

Muss ich als Bewohner/-in für den ersten und zweiten Impftermin jeweils eine gesonderte Einverständniserklärung vorlegen?

Ja. Bitte achten Sie darauf, dass die Einwilligung für den zweiten Impftermin erst nach der Erstimpfung erstellt wird.

Muss mein/-e Betreuer:in an den Impfterminen vor Ort in der Pflegeeinrichtung sein?

Nein. Sofern die Einwilligung durch die Betreuerin bzw. den Betreuer erteilt werden muss, kann diese/-r auf die ärztliche Aufklärung verzichten und muss nicht vor Ort sein.

Was ist mit Bewohner/-innen, die bei dem 1. Impftermin geimpft wurden, bei dem zweiten Termin allerdings stationär im Krankenhaus waren? Wie ist hier die 2. Impfung sichergestellt (gleicher Impfstoff, einzuhaltender Zeitraum)?

In diesen Fällen versucht die Heimaufsicht in Zusammenarbeit mit dem Stab Impfen eine Lösung zu finden, es können in besonderen Fällen Termine in Impfzentren vereinbart werden. Dabei wird der Impfabstand berücksichtigt; er kann in diesen Fällen auch überschritten werden.

Wie werden Patient/-innen eines ambulanten Pflegedienstes, die unter 80 Jahre alt sind, priorisiert?

Die Impfpriorisierung konnte zum 7. Juni 2021 aufgehoben werden, da die COVID-19-Impfkampagne in Deutschland bis Anfang Juni deutlich an Geschwindigkeit gewonnen hat und mittlerweile ausreichend Impfstoff für alle Impfwilligen vorhanden ist.

FAQ Besucher:innen

Kann ich, wenn ich geimpft bin, meine Mutter / meinen Vater im Zimmer besuchen?

Besucher/-innen ist der Zutritt zur Pflegeeinrichtung nur gegen Vorlage eines Nachweises über das Nichtvorliegen einer Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus zu gestatten. Für immunisierte Besucher/-innen entfällt die Testverpflichtung bei Vorlage eines entsprechenden Nachweises. Besucher/-innen müssen in jedem Fall medizinische Gesichtsmasken (OP-Masken) oder auch Masken der Standards KN95/N95 oder FFP2 (oder höherer Standards) tragen.

Der Besuch im Bewohnerzimmer ist ungeachtet der Impfung gegen das Corona-Virus möglich.

Die bestehenden Hygienekonzepte sowie die Besuchsregelungen (§ 9 Absatz 2 der Saarländischen Verordnung zur Bekämpfung der Corona-Pandemie) sind zu beachten. Detaillierte Vorgaben und Empfehlungen sowie Ausnahme bei besonderen Situationen finden sich im Landesrahmenkonzept zum Schutz vulnerabler Gruppen in Einrichtungen der Pflege vom 24. Juni 2021 [Link: https://www.saarland.de/SharedDocs/Downloads/DE/msgff/tp_soziales/downloads_heimaufsicht/download_landesrahmenkonzept.html ] unter Punkt 6 (Seite 15 ff.).

Muss ich als Besucher:in, wenn ich geimpft bin, noch die AHA-Regeln einhalten?

Unter Berücksichtigung der jeweils aktuell gültigen Empfehlungen des RKI können nach entsprechender Risikoabschätzung unter Berücksichtigung der epidemiologischen Lage im Landkreis sowie der individuellen Immunisierung von Bewohnern und der Besuchspersonen folgende Regelungen gelten:

  • bei Kontakt von immunisierten Bewohner/-innen mit immunisierten Besucher/-innen untereinander kann auf das Einhalten der Abstandsregelungen sowie das Tragen einer medizinischen Gesichtsmaske oder FFP2 Maske verzichtet werden, wenn keine nicht immunisierten Personen anwesend sind.
  • bei immunisierten Bewohner/-innen können auch nähere physische Kontakte mit nicht immunisierten Besucher/-innen stattfinden, wenn die besuchenden Personen selbst kein Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf haben und alle Beteiligten eine medizinische Gesichtsmaske (OP-Maske) oder FFP2-Maske tragen. Dabei sind die Besucher/-innen darüber aufzuklären, dass sie einem Infektionsrisiko ausgesetzt sind.

Muss ich als Besucher/-in, wenn ich geimpft bin, in der Einrichtung noch getestet werden?

Für Besucher/-innen mit nachgewiesener Immunisierung besteht keine Testpflicht. Die Immunisierung ist nachzuweisen, wozu folgende Möglichkeiten bestehen:

  • der schriftliche oder elektronische Nachweis über das Vorliegen einer vollständigen Schutzimpfung (d.h. wenn mindestens 14 Tage seit der letzten Impfung vergangen sind, die nach der STIKO-Empfehlung für die vollständige Impfung erforderlich ist) gegen das SARS-CoV-2-Virus oder
  • der schriftlich oder elektronische Nachweis über eine bereits erfolgte Infektion, wenn die zugrundeliegende Testung durch eine Labordiagnostik mittels Nukleinsäurenachweis (PCR, PoC-PCR oder weitere Methoden der Nukleinsäureamplifikationstechnik) erfolgt ist und mindestens 28 Tage sowie maximal 6 Monate zurückliegt.

 Für alle übrigen Besucher/-innen ist ein PoC-Antigen-Test pro Besuch oder ein Nachweis über das Nichtvorliegen einer Infektion vorzulegen, sofern die zugrundeliegende Abstrichentnahme nicht länger als 24 Stunden zurückliegt.

Darf ich meinen gesetzliche/-n Betreuer/-in auf dem Zimmer treffen?

Ja, Besuche sind unter Berücksichtigung der örtlichen Gegebenheiten zulässig

  • in ausgewiesenen Bereichen innerhalb der Einrichtung (z. B. Bewohnerzimmer, Besucherräume). Für den Fall der Nutzung eines Doppelzimmers sollten die Besuche so organisiert werden, dass die Einhaltung der Maßnahmen zur Infektionsprävention gewährleistet werden können.
  • außerhalb der Einrichtung (z. B. im Garten).

Übergreifende Fragen

Inwiefern unterscheiden sich die Aussagen hinsichtl. des vollumfänglichen Impfschutzes (7 Tage nach der 2. Impfung, zwei Wochen nach der zweiten Impfung, drei Wochen nach der zweiten Impfung…)?

Dies hängt vom Impfstoff ab.

Das Aufklärungsmerkblatt zur Schutzimpfung mit mRNA-Impfstoffen finden Sie hier, das für Impfungen mit einem Vektor-Impfstoff können Sie hier einsehen.

  • mRNA- Impfstoffe: Für einen ausreichenden Impfschutz muss der Impfstoff zweimal verabreicht werden. Der in den klinischen Prüfungen dargestellte Impfschutz wurde ab dem Zeitpunkt 7 Tage (Comirnaty von BioNTech/Pfizer) bzw. 14 Tage (COVID-19 Vaccine Moderna) nach der 2. Impfung berechnet.
  • Vektor- Impfstoffe: Der Impfschutz wurde in den klinischen Studien 15 Tage nach Verabreichung der zweiten Dosis auf seine Wirksamkeit hin überprüft. Die Wahrscheinlichkeit, an COVID-19 zu erkranken, war bei den gegen COVID-19 geimpften Personen um bis zu 80% geringer als bei den nicht geimpften Personen.

Quelle: COVID-19 und Impfen: Antworten auf häufig gestellte Fragen (FAQ) des RKI.

Wird nach einer Impfung die Immunität überprüft? Wird die Wirksamkeit der Impfung (Titerbestimmung) durchgeführt?

Nein, sie wird nicht überprüft.

Wie lange ist eine Impfung wirksam?

Dafür liegen noch keine belastbaren Daten vor.

Darf ich mich mit mehreren geimpften Personen treffen?

Besteht eine Immunisierung, so kommen Erleichterungen in Frage. Die Regelungen ergeben sich im Einzelnen aus der COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung.

Dürfen geimpfte „Externe“ (Ehrenamt, Friseur u.a.) ihre Arbeit wieder in Seniorenzentren aufnehmen?

Unter Einhaltung der Hygienevorgaben der Einrichtung ist dies zulässig. Die Dienstleistenden können die Einrichtung betreten

  • bei Vorlage eines, negativen Testzertifikats, das nicht älter als 24 Stunden sein darf oder
  • bei Nachweis der Immunisierung.

Personen, die aus medizinischen oder therapeutischen Gründen an einem Tag mehrere Einrichtungen in ihrer jeweiligen Funktion besuchen, werden bei Betreten der ersten Einrichtung mittels PoC-Antigentest auf das Vorliegen einer Erkrankung mit dem Coronavirus SARS-COV-2 getestet. Gleiches gilt für Fußpflegerinnen und Fußpfleger als auch für Friseurinnen und Friseure. Das Ergebnis ist der Person schriftlich zu bestätigen. Die schriftliche Bestätigung dient an diesem Tag zur Vorlage bei Besuch weiterer Einrichtungen zur Vermeidung einer erneuten Testung am gleichen Tag.

Warum ist das Vorgehen bei der Durchführung der Impfung von ehemalig positiven Menschen unterschiedlich?

Die Einschätzung trifft der behandelnde Arzt. Die Impffähigkeit und die Indikationsstellung am Impfling nimmt der Arzt zur Impfung vor Ort vor.

Wie ist das Vorgehen in Häusern mit akutem Infektionsgeschehen? Muss eine Einrichtung komplett frei von infizierten Bewohnern/innen sein, bevor es zur Impfung kommt?

Bei Infektionsgeschehen in Einrichtungen bewertet das Gesundheitsamt das Infektionsgeschehen und spricht eine Empfehlung für oder gegen den Besuch der Einrichtung aus.

Ändert sich aufgrund der Impfung meine Kategorisierung bei Kontakt mit einer erkrankten Person?

Die Ausnahmeregelung der Quarantänemaßnahmen gilt nicht für immungesunde bzw. immunisierte Bewohner/-innen nach Exposition zu einem bestätigten SARS-CoV-2-Fall, um ungeimpfte Bewohner/-innen vor dem Restrisiko einer Weitergabe der Infektion zu schützen; dieses Restrisiko ist zwischen Bewohner/-innen (z. B. Zimmernachbarn) größer, als bei dem Personal, das sich im Übrigen weiterhin an die strengen Hygiene- und Schutzmaßnahmen halten muss, um Übertragungen zu verhindern (Näheres unter Prävention und Management von COVID-19 in Alten- und Pflegeeinrichtungen RKI-Empfehlung Alten-Pflegeeinrichtungen

Weshalb kann man als Impfling das Impfpräparat nicht wählen?

Basierend auf der gültigen Impfverordnung und den Eigenschaften der Impfstoffe bzw. deren Zulassung wird ein Impfangebot ausgesprochen. Dementsprechend kann nicht zwischen den Impfstoffen gewählt werden.

Bis wann ist tatsächlich mit einem Abschluss der Impfreihen in Seniorenzentren zu rechnen?

Die Zweitimpfungen sind am 22. April 2021 abgeschlossen worden. Um den Impfprozess flächendeckend voranzubringen und hierbei insbesondere die ehemals SARS-CoV-2-positiven Bewohner-/innen bzw. Leistungsberechtigten in den stationären Einrichtungen zu erreichen, führt das Ministerium für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie im Rahmen einer „Sonderaktion-Impfen“ eine weitere Anfahrt durch Mobile Impfteams zur Durchführung der einmaligen Booster-Impfung 6 Monate nach Genesung bei ehemals SARS-CoV-2-positiven Bewohner/-innen bzw. Leistungsberechtigten durch.

Gibt es eine telefonische Beratungsstelle für Angehörige oder Betreuer/-innen hinsichtlich des Impfangebotes für Bewohner/-innen, die in der Vergangenheit SARS-CoV-2 positiv waren?

Die Beratung kann über den Hausarzt erfolgen.

Ist eine erneute Änderung der Aufklärungsformulare zu erwarten?

 Die Aufklärungsformulare werden kontinuierlich an die aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisse angepasst.

FAQ zur Teststrategie

Wenn ich mich als Besucher/-in nicht testen lasse, darf mir die Einrichtung dann den Zugang verweigern?

Besucher/-innen sind zur Testung bei jedem Besuch verpflichtet Für alle Besucher/-innen ist ein PoC-Antigen-Test pro Besuch oder ein Nachweis über das Nichtvorliegen einer Infektion vorzulegen, sofern die zugrunde liegende Abstrichentnahme nicht länger als 24 Stunden zurückliegt oder der Nachweis der Immunisierung.

Der Testung vor Ort stehen jedoch gleich:

  • der Nachweis über das Nichtvorliegen einer Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus voraus, sofern die dem Nachweis zugrundeliegende Abstrichentnahme nicht länger als 24 Stunden zurückliegt.
  • der Nachweis der Immunisierung.

Kann eine Einrichtung gezwungen werden, eine/-n positiv getestete/-n Bewohner/-in aufzunehmen?

Bei dem bestehenden Vertrag erfolgt die Aufnahme im Rahmen der Erfüllung des Vertrages.

Bei einer Neuaufnahme sind die Einrichtungen aufgrund des bestehenden Rahmenvertrages verpflichtet, die Pflege der Mitglieder der Pflegekassen sicherzustellen. Bei der Neuaufnahme eines an COVID- 19 erkrankten Menschen sind die Beratungs- und Prüfbehörde des Saarlandes nach dem Heimgesetz (Heimaufsicht) und das zuständige Gesundheitsamt vorab zu informieren. Die entsprechenden Behörden entscheiden im Austausch mit der Einrichtung über einen Einzug.

Unabhängig des Immunisierungsstatus ist ein/-e infizierte/-r Bewohner/-in umgehend zu isolieren.

Wie verhalten sich Leitungskräfte, wenn Bewohner/-innen Testungen verweigern?

Auch für Bewohner/-innen gilt die Testverpflichtung nach§ 9 Absatz 5 der Saarländischen Verordnung zur Bekämpfung der Corona-Pandemie.

Von dieser Verpflichtung kann nur abgesehen werden:

  • bei gesundheitlichen Beschränkungen.
  • sofern Bewohner/-innen immunisiert sind . Dann besteht die Testverpflichtung nur noch einmal alle zwei Wochen.
  • bei Vorlage eines negativen Testzertifikats, das nicht älter als 24 Stunden sein darf.

Achtung: Sollten sich Bewohner/-innen der Verpflichtung zum Testen verweigern, agieren Sie bitte besonnen und wenden Sie in keinem Fall Zwang an. Weisen Sie auf die rechtlichen Vorgaben der Verordnungen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie sowie auf das Hausrecht hin und informieren Sie ggf. die Heimaufsicht.

* Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird im Folgenden auf die gleichzeitige Verwendung weiblicher und männlicher Sprachformen verzichtet und das generische Maskulinum verwendet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten gleichermaßen für beide Geschlechter.

Wie wird damit umgegangen, wenn Ärzte, welche als Besucher/-innen anzusehenden sind, sich weigern, getestet zu werden?

Hierzu gilt Test verweigern entsprechend.

Ärztinnen und Ärzte haben im Fall des Besuchs von mehreren Einrichtungen pro Tag die Möglichkeit, sich durch die erste Einrichtung eine Bescheinigung über die Testung ausstellen zu lassen, die dann bei den Folgeeinrichtungen zur Vermeidung weiterer Testungen vorgelegt werden kann.

Handelt es sich allerdings um einen Notfall, ist für Mitarbeiter/-innen des Rettungsdienstes des Zweckverbandes für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung Saar (ZRF), die die genannten Einrichtungen aufsuchen, in Abweichung der Vorgaben zur täglichen Testung, eine PoC-Testung der Mitarbeiter/-innen von dreimal wöchentlich vorgegeben, wenn sie in Vollschutz ihrer persönlichen Schutzausrüstung die Einrichtungen betreten (gem. § 9 Abs. 5 VO-CP). Immunisierte Mitarbeiter/-innen des ZRF werden getesteten Mitarbeiter/-innen gleichgestellt. Diese dürfen mit FFP2­Maske und Schutzhandschuhen die Einrichtungen betreten. Die Mitarbeiter/-innen haben einen entsprechenden Nachweis mit sich zu führen.

Wie müssen Mitarbeiter/-innen in Teilzeit oder im Minijob oder ehrenamtlich Tätige, die nur einmal in der Woche erscheinen, getestet werden? Müssen diese Mitarbeiter/-innen oder Ehrenamtlichen dann extra zum Testen in die Einrichtung kommen, oder genügt eine Testung immer dann, wenn sie zur Arbeit erscheinen? Wenn solche Mitarbeiter/-innen extra zum Testen in die Einrichtung kommen müssen, gibt es dann eine Erstattung der Fahrtkosten und der Vergütung für die zu testende Person?

Die Testpflicht besteht nur für Beschäftigte im Dienst (§ 9 Absatz 5 der Saarländischen Verordnung zur Bekämpfung der Corona-Pandemie).

Wie ist der Ablauf im Falle einer Quarantäneanordnung für das gesamte Haus? In diesem Fall werden durch das Gesundheitsamt / die Bundeswehr alle Bewohner/-innen und Mitarbeiter/-innen einmal wöchentlich per PCR-Test getestet. Müssen dann zusätzlich die Schnelltests durchgeführt werden?

Mit dem Gesundheitsamt sind weitergehende Maßnahmen abzustimmen und die Heimaufsicht hierüber in Kenntnis zu setzen. Der weitere Einsatz von PoC-Antigen-Tests bleibt den Einrichtungen unbenommen.

Sinn und Zweck der Anordnung zur Durchführung der Schnelltests ist es, mögliche Infektionen der Beschäftigten und der Bewohner/-innen frühzeitig zu entdecken, damit die notwendigen Quarantänemaßnahmen umgehend eingeleitet und Infektionsketten vermieden werden können. Hierdurch sollen vor allem die Bewohner/-innen der Einrichtungen, die zu einem hohen Anteil zum Kreis der vulnerablen Personen zählen, besonders vor einer Infektion geschützt werden.

Darüber hinaus haben Beschäftigte im Bereich der Pflege, der Eingliederungshilfe sowie der Kinder- und Jugendhilfe einen Anspruch auf Durchführung eines PCR-Tests im saarländischen Testzentrum nach Beendigung einer behördlich angeordneten Absonderung oder Quarantäne.

Wie ist die regelhafte Testung von Personal des Rettungsdienstes geplant? Sofern diese wegen eines Notfalles in die Einrichtung kommen, ist eine Testung aus Zeitgründen nicht möglich. Wenn Personal des Rettungsdiensts lediglich wegen des Transportes eines Bewohners* in die Einrichtung kommt, weigert es sich meistens, einen Test durchführen zu lassen. Dennoch kann der Zutritt zur Einrichtung nicht verwehrt werden.

Hierzu gilt siehe Ärzte verweigern Test.

Für Mitarbeiter/-innen des Rettungsdienstes des Zweckverbandes für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung Saar (ZRF), die die genannten Einrichtungen aufsuchen, wird in Abweichung der Vorgaben zur täglichen Testung, eine PoC-Testung der Mitarbeiter/-innen von dreimal wöchentlich vorgegeben, wenn sie in Vollschutz ihrer persönlichen Schutzausrüstung die Einrichtungen betreten. Immunisierte Mitarbeiter/-innen des ZRF werden getesteten Mitarbeiter/-innen gleichgestellt. Diese müssen ebenfalls in Vollschutz ihrer persönlichen Schutzausrüstung die Einrichtungen betreten. Die Mitarbeiter/-innen haben einen entsprechenden Nachweis mit sich zu führen.

Kann statt der bekannten PoC Schnelltests auch ein sogenannter „Spuck“- oder „Speicheltest“ verwendet werden, sofern dieser beim BfArM gelistet ist?

Die derzeit geltende Testverpflichtung sieht die Verwendung von PoC-Antigen-Schnelltests vor. Welche Antigentests im Einzelnen bereits zugelassen worden sind, können Sie auf der Webseite des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte einsehen. Die Liste der Tests zur professionellen Anwendung nach der Coronavirus-Testverordnung finden Sie hier. (Medizinprodukte/Antigentests)

Weitere Fragen

Muss ich als Mitarbeiter/-in, wenn ich geimpft bin, in der Einrichtung noch getestet werden?

Die Testverpflichtung der immunisierten Mitarbeiter/-innen besteht mindestens einmal pro Woche.

Wie zuvor dargelegt führt die Durchführung der Impfung nicht dazu, dass die weitere Verbreitung des Virus ausgeschlossen ist. Diese Gefahr muss durch die Testung aufgedeckt und unterbunden werden.

Muss ich als Bewohner/-in, wenn ich geimpft bin, in der Einrichtung noch getestet werden?

Sofern Bewohnerinnen und Bewohner immunisiert sind , besteht die Testverpflichtung nur noch einmal alle zwei Wochen.

Zählt eine durchlaufene Infektion mit COVID-19 als anerkannte Berufskrankheit?

Die Erkrankung an COVID-19 kann unter anderem bei Beschäftigten im Gesundheitswesen die Voraussetzungen für die Anerkennung einer Berufskrankheit erfüllen. Dies hängt vom Einzelfall ab. Informationen hierzu unter Sie auf den Seiten der DGUV.

Warum unterscheiden sich die Vorgaben der Gesundheitsämter im Saarland? (z.B. bei Quarantäneverfügungen, Testumsetzungen, etc.)?

Jedes Infektionsgeschehen wird individuell betrachtet. Die Behörden entscheiden vor Ort. Es findet ein regelmäßiger Austausch der Gesundheitsämter statt.