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Thema: Corona
| Tiere und Tierschutz

Jagen

Allgemeine Vorbemerkung:

Nach der Verordnung zur Bekämpfung der Corona-Pandemie gilt der Grundsatz der Abstandswahrung. Physisch-soziale Kontakte sind auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren. Wo immer möglich, ist ein Mindestabstand zu anderen Personen von 1,5 Metern einzuhalten. Ausgenommen sind Kontakte zu Angehörigen des eigenen Haushalts, Ehegatten, Lebenspartnern und Partnern einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft sowie Verwandten in gerader Linie, Geschwistern, Geschwisterkindern und deren jeweiligen Haushaltsangehörigen (familiärer Bezugskreis).

Ist die Jagdausübung trotz Ausgangsbeschränkungen im Saarland erlaubt?

Die Jagdausübung ist möglich, jedoch gilt weiterhin die Vorgabe der Einschränkung der sozialen Kontakte außerhalb des familiären Bezugskreises.

Dürfen Gesellschaftsjagden durchgeführt werden?

Drückjagden sind u.a. auch ein unverzichtbares Instrument zur Bekämpfung der von Osten herannahenden, kürzlich in Brandenburg aufgetretenen Afrikanischen Schweinepest (ASP). Somit liegt hier ein dringendes und unabweisbares Bedürfnis vor, wonach nach §6 Abs. (3) des Artikels 2 der Verordnung zur Änderung infektionsrechtlicher Verordnungen zur Bekämpfung der Corona Pandemie vom 15.12.2020 unter Einhaltung entsprechender Meldeverpflichtung und Hygienemaßnahmen weiterhin Gesellschaftsjagden im Saarland möglich sind. Ein entsprechendes Hygienekonzept ist vorzuhalten und die Möglichkeit einer Kontaktverfolgung ist verpflichtend zu gewährleisten. 

Weitere Fragen?

In Zweifelfällen fragen Sie bitte die zuständige Ortspolizeibehörde, die für den Vollzug der Allgemeinverfügung zum Vollzug des Infektionsschutzgesetzes zuständig ist.

Redaktion: Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz