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Reisen und Grenzverkehr

Häufig gestellte Fragen zum Thema Reisen

Plus d'informations en langue française sur le nouveau régime frontalier décidé par les autorités fédérales à compter du 02/03/2021 pour les personnes en provenance du département Moselle

Was muss ich bei der Einreise nach Frankreich beachten?

Neue französische Regelungen bei der Einreise in Frankreich aus einem Land des europäischen Raums – Inkrafttreten : 31/01/2021

Auch nach der Einstufung des Departements Moselle als Virusvarianten-Gebiet gelten die nachstehenden Regelungen auf französischer Seite weiterhin unverändert (Quelle: Pressemitteilung der Präfektur Moselle vom 28.02.2021):

Ab sofort müssen alle Reisenden, unabhängig von der Transportart (Luft-, See- oder Landweg) ab 11 Jahren, die Frankreich aus einem Land des europäischen Raums erreichen wollen, das Ergebnis eines biologischen virologischen Tests (RT-PCR) vorlegen, die nicht auf eine Kontamination durch COVID-19 schließen lässt und 72 Stunden vor der Reise durchgeführt wurde.

Ausgenommen von dieser Verpflichtung sind Straßentransporteure, Grenzgänger und Bewohner von Grenzgebieten im Umkreis von 30 km von ihren Wohnorten.

Nach der Ankunft in Frankreich wird dringend empfohlen, sich für 7 Tage zu isolieren und nach Ablauf dieser 7 Tage einen zweiten virologischen Test (RT-PCR) durchzuführen.

Personen, die eine der oben genannten Ausnahmen in Anspruch nehmen möchten, müssen ein Dokument mit sich führen, das ihnen ermöglicht, den Grund ihrer Reise zu belegen. Der Nachweis, dass eine der drei Situationen, die eine Ausnahme von der Testpflicht rechtfertigen, vorliegt, kann somit durch jedes Mittel erbracht werden, mit dem man beispielsweise seine Anschrift, die Dauer seiner Reise, seiner dringend oder häufig erfolgenden dienstlichen Fahrt usw. belegen kann.

 (Quelle: Pressemitteilung des französischen Ministère de l’Europe et des affaires étrangères – 31/01/21)

Was ist angesichts der Ausgangssperre in Frankreich zu beachten?

Seit dem 06.02.2021 gilt im Departement Moselle (57) eine Maskenpflicht im gesamten öffentlichen Raum für alle Personen ab einem Alter von 11 Jahren. Erlaubt sind lediglich OP- und FFP2-Masken sowie Masken mit der französischen Zertifizierung UNS 1.

Seit dem 03.04.2021 gelten in Frankreich landesweit zusätzlich zur strikten Ausgangssperre zwischen 19 Uhr und 6 Uhr auch weitere Ausgangsbeschränkungen in der Zeit zwischen 6 Uhr und 19 Uhr.

Nachstehend finden Sie die neue Ausgangsbescheinigung auf Deutsch und auf Französisch, die rund um die Uhr in Frankreich mitgeführt werden muss (ansonsten ist mit einem Bußgeld zu rechnen).

Sonderausgangsbescheinigung für Frankreich

Geschäfte für Güter des täglichen Bedarfs bleiben geöffnet; außerdem ist es erlaubt, im Voraus bestellte Waren abzuholen.

Restaurants, Bars, Museen, Theater, Kinos, Casinos, Zoos und Stadien bleiben in Frankreich geschlossen.

Darf ich in Frankreich einkaufen?

Ja, Bürgerinnen und Bürger aus Deutschland dürfen grundsätzlich in Frankreich einkaufen, allerdings nur in einem Radius von 30 Kilometern um ihren eigenen Wohnsitz, weshalb ein Nachweis über die eigene Anschrift mitzuführen ist. Außerdem wird eine Ausgangsbescheinigung benötigt, die rund um die Uhr in Frankreich mitgeführt werden muss (ansonsten ist mit einem Bußgeld zu rechnen).

Sonderausgangsbescheinigung für Frankreich

Zudem herrscht zwischen 19 Uhr und 6 Uhr in Frankreich eine strikte Ausgangssperre, welche durch zahlreiche Polizeikontrollen überwacht wird.

ACHTUNG: Für die Einreise nach Frankreich wird bei Einhaltung der oben genannten Bedingungen zwar kein negativer Corona-Test benötigt. Bei der Rückfahrt müssen Bürgerinnen und Bürger aus Deutschland, die in Frankreich eingekauft haben, sich jedoch vor oder bei der Rückreise ins Saarland testen lassen und gegebenenfalls den deutschen Ordnungskräften das negative Ergebnis eines maximal 48 Stunden alten COVID-19-Tests vorlegen können (PCR-, LAMP- oder TMA-Tests, also Verfahren der Nukleinsäureamplifikationstechnik, und Antigen-Schnelltests, sofern sie die Anforderungen unter https://www.rki.de/covid-19-tests erfüllen).

Einstufung von Frankreich als Hochinzidenzgebiet durch die Bundesregierung

Durch eine Entscheidung der Bundesregierung vom 26. März 2021 wird Frankreich (gesamt Kontinentalfrankreich mit Ausnahme des Departements Moselle) als Hochinzidenzgebiet eingestuft, also als „Gebiet mit besonders hohem Infektionsrisiko durch besonders hohe Inzidenzen für die Verbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2“. Die bereits seit dem 2. März 2021 bestehende Einstufung des Departements Moselle als Virusvarianten-Gebiet bleibt unverändert bestehen. Somit bestehen zwei unterschiedliche Ausgangssituationen:

  • Für Personen, die aus dem Departement Moselle nach Deutschland einreisen, ändern sich die grundlegenden Regeln bei der Einreise aus einem Virusvarianten-Gebiet nicht.Somit ist es weiterhin erforderlich, sich vor der Einreise nach Deutschland digital anzumelden unter einreiseanmeldung.de (Ausnahme für Berufspendler, siehe unten) UND das negative Ergebnis eines Tests auf COVID-19 vorlegen zu können, der nicht älter ist als 48 Stunden (PCR-, LAMP- oder TMA-Tests, also Verfahren der Nukleinsäureamplifikationstechnik, und Antigen-Schnelltests, sofern sie die Anforderungen unter https://www.rki.de/covid-19-tests erfüllen). Selbstverständlich bleibt damit auch der sogenannte „kleine Grenzverkehr“ unter den bereits geltenden Einschränkungen möglich, also ohne Kontrollen direkt an der Grenze. Lediglich stichprobenartige Kontrollen in einem Radius von 30 Kilometern innerhalb des Saarlandes sollen durchgeführt werden.
  • Für Personen, die aus Frankreich ins Saarland einreisen, ohne dabei durch das Departement Moselle zu fahren: Da die gemeinsame Grenze zwischen dem Saarland und Frankreich dort ausschließlich zum Departement Moselle besteht, ist eine direkte Einreise aus dem übrigen Gebiet Kontinentalfrankreichs ins Saarland nur in dem Ausnahmefall möglich, wenn die direkte Bahnverbindung ab Paris (ohne Umstieg) nach Saarbrücken genutzt wird. In diesem Falle ist es erforderlich, sich vor der Einreise nach Deutschland digital anzumelden unter einreiseanmeldung.de (Ausnahme für Berufspendler, siehe unten) UNDdas negative Ergebnis eines Tests auf COVID-19 vorlegen zu können, der nicht älter ist als 48 Stunden (PCR-, LAMP- oder TMA-Tests, also Verfahren der Nukleinsäureamplifikationstechnik, und Antigen-Schnelltests, sofern sie die Anforderungen unter https://www.rki.de/covid-19-tests erfüllen), außer für Beschäftigte beim Waren- und Personenverkehr, die sich weniger als 72 Stunden in Deutschland aufhalten, oder bei direktem Transit.

In beiden Fällen ist es erforderlich, sich vor der Einreise nach Deutschland digital anzumelden unter www.einreiseanmeldung.de.

Diese Anmeldepflicht gilt lediglich einmal pro Woche für Berufspendler.

Weitere Ausnahmen entnehmen Sie bitte der geltenden Corona-Rechtsverordnung des Saarlandes

Welche Neuerungen ergeben sich durch die Einreiseverordnung des Bundes im täglichen Grenz- und Pendlerverkehr zwischen dem Saarland und dem Departement Moselle bzw. Luxemburg?

Bürgerinnen und Bürger, die aus dem Departement Moselle einreisen, müssen

  • sich vor der Einreise online anmelden: www.einreiseanmeldung.de (Ausnahme: direkte Transitfahrten ohne Halt im Departement Moselle);
  • das negative Ergebnis eines maximal 48 Stunden alten COVID-19-Tests (PCR-Test oder Antigen-Schnelltest) vorlegen können (Ausnahme: Kinder unter 6 Jahren);
  • sich als Berufspendler im Saarland nicht in Quarantäne begeben und sich auch lediglich einmal pro Woche digital anmelden.

 Aufgrund der Bundesverordnung ist die grenzüberschreitende Personenbeförderung im ÖPNV (Bus, Zug, Straßenbahn) nicht mehr möglich.

Für Bürgerinnen und Bürger, die aus Luxemburg einreisen, gilt wie bisher:

Da für die Anmelde- wie auch für die Test- und Nachweispflicht Ausnahmen bestehen, wenn man sich im Rahmen des Grenzverkehrs weniger als 24 Stunden in einem Risikogebiet aufgehalten hat oder nur für bis zu 24 Stunden aus einem Risikogebiet in die Bundesrepublik einreist, gibt es keine wesentlichen Veränderungen für (Tages-)Pendler.

Von der Test- und Nachweispflicht sind auch Personen ausgenommen,

  • die in der Bundesrepublik Deutschland ihren Wohnsitz haben und die sich zwingend notwendig zum Zweck ihrer Berufsausübung, ihres Studiums oder ihrer Ausbildung an ihre Berufsausübungs-, Studien- oder Ausbildungsstätte in einem Risikogebiet begeben und regelmäßig, mindestens einmal wöchentlich, an ihren Wohnsitz zurückkehren (Grenzpendler)
  • die in einem Risikogebiet ihren Wohnsitz haben und die sich zwingend notwendig zum Zweck ihrer Berufsausübung, ihres Studiums oder ihrer Ausbildung in die Bundesrepublik Deutschland begeben und regelmäßig, mindestens einmal wöchentlich, an ihren Wohnsitz zurückkehren (Grenzgänger).

Diese Personen müssen allerdings ihre Einreise bei Aufenthalten über 24 Stunden in einem Risikogebiet entsprechend über www.einreiseanmeldung.de anmelden.

Wie verhalte ich mich bei der Ein- oder Rückreise aus einem Virusvarianten-Gebiet?

Bei der Ein- oder Rückreise aus einem Virus-Variantengebiet (wie dem Departement Moselle) gilt:

Sich vor oder bei der Rückreise ins Saarland testen lassen und gegebenenfalls den deutschen Ordnungskräften das negative Ergebnis eines maximal 48 Stunden alten COVID-19-Tests (PCR-Test oder Antigen-Schnelltest) vorlegen können. Ausnahme: direkte Transitfahrten ohne Halt im Departement Moselle.

Sich online anmelden unter: www.einreiseanmeldung.de

Wie verhalte ich mich bei der Ein- oder Rückreise aus einem Risikogebiet?

Bei der Ein- oder Rückreise aus einem Risikogebiet (wie beispielsweise Luxemburg) gilt:

Einreisende oder Rückkehrer aus einem ausländischen Risikogebiet müssen sich auf schnellstem Wege nach Hause begeben und dort absondern. Von dort informieren sie die zuständige Ortspolizeibehörde über ihre Einreise. Die zuständige Ortspolizeibehörde ordnet die zehntägige Quarantäne an.

Wer aus einem ausländischen Risikogebiet nach Deutschland einreist, muss sich seit dem 8. November 2020 vor der Einreise digital anmelden: Die Web-Anwendung „Digitale Einreiseanmeldung“ (DEA) ersetzt die Aussteigekarte in Papierform. Sie kann von Nutzern digitaler Endgeräte (Desktop, Tablet, Smartphone) weltweit unter folgender Internetseite abgerufen werden: www.einreiseanmeldung.de

Ausnahmen gelten beispielsweise bei einem Aufenthalt von höchstens 24 Stunden sowie für Grenzgänger und Grenzpendler.

Muss ich nach einer Ein- oder Rückreise aus dem Ausland in Quarantäne?

Ein- und Rückreisende aus ausländischen Risikogebieten müssen sich grundsätzlich in eine zehntägige Quarantäne begeben. Dies gilt auch für Personen, die zunächst in ein anderes Land der Bundesrepublik Deutschland eingereist sind. Ein negatives Testergebnis in Bezug auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 kann die Quarantäne frühestens nach fünf Tagen beenden; die zu Grunde liegende Testung kann also frühestens fünf Tage nach der Einreise in die Bundesrepublik Deutschland vorgenommen werden.

Ausgenommen hiervon sind unter anderem Personen,

  • die sich im Rahmen des Grenzverkehrs mit Nachbarstaaten weniger als 72 in einem Risikogebiet aufgehalten haben oder sich nicht länger als 24 Stunden im Saarland aufhalten.
  • die Grenzpendler (Wohnsitz in Saarland/Arbeit im Risikogebiet) oder Grenzgänger (Wohnsitz im Risikogebiet/Arbeit im Saarland) sind.
  • die wegen einer dringenden medizinischen Behandlung einreisen.
  • die einen triftigen Reisegrund haben, meist unter sozialem Aspekt (Beistand oder Pflege Schutzbedürftiger, Wahrnehmung des Sorgerechts, Besuch des Partners, Besuch von Verwandten ersten Grades) sowie Ausbildungs- und Studienzwecke.

In den genannten Ausnahmefällen ist je nach Länge des geplanten Aufenthaltes ein negativer Coronatest vorzuweisen.

Die vollständigen Regelungen finden sich in der Verordnung zu Quarantänemaßnahmen für Ein- und Rückreisende zur Bekämpfung des Coronavirus, die am 11. Januar 2021 in Kraft getreten ist.

Mit der seit dem 14.01.2021 gültigen Einreiseverordnung des Bundes gelten folgende Regelungen:

  • Reisende aus ausländischen Hochrisikogebieten (Hochinzidenzgebiete/Virusvariantengebiete) müssen zwingend bereits bei Abreise bzw. Einreise ein negatives Testergebnis mitführen.
  • Einreisende Personen aus Risikogebieten, gemäß Veröffentlichung des Robert-Koch-Instituts, sind zwingend verpflichtet, spätestens innerhalb 48h der Test- und Nachweispflicht nachzukommen.

Von der Test- und Nachweispflicht sind beispielsweise Personen ausgenommen, die sich weniger als 24 Stunden in einem Risikogebiet aufgehalten haben oder für weniger als 72 Stunden einreisen, um beispielsweise Verwandte ersten Grades oder Partner besuchen. Weitere Ausnahmen können in der Einreiseverordnung nachgelesen werden.

Nach meiner Rückkehr aus einem Risikogebiet muss ich in Quarantäne. Wie kann ich dennoch einen Test machen?

In diesen Fällen treffen die Ortspolizeibehörden Ausnahmegenehmigungen, sodass Sie problemlos zum Testzentrum fahren können.

Was gilt für Reisen innerhalb Deutschlands?

Grundsätzlich sind Reisen innerhalb Deutschlands gestattet. Allerdings sind alle Bürgerinnen und Bürger dringend dazu angehalten, auf nicht notwendige Reisen – vor allem touristischer Natur – zu verzichten. Auch Reisen zu Verwandten sollten aktuell möglichst nicht stattfinden.

Kann ich aktuell in einem Hotel oder einem anderen Beherbergungsbetrieb unterkommen?

Hotels und andere Beherbergungsbetriebe dürfen aktuell keine touristisch Reisenden aufnehmen. Haben Reisende einen triftigen Grund (beruflich oder privat), ist eine Unterbringung in einem Beherbergungsbetrieb gestattet.