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Thema: Corona

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Reisen und Grenzverkehr

Häufig gestellte Fragen zum Thema Reisen

Was muss ich bei der Einreise von Deutschland nach Frankreich und während meines Aufenthalts dort beachten?

TESTPFLICHT

Frankreich befreit Berufspendler von der Pflicht, sich einem Test zu unterziehen. Auch für Aufenthalte von weniger als 24 Stunden in einem Umkreis von 30 km zur deutsch-französischen Grenze benötigt man keinen Test mehr, auch nicht für privat veranlasste Fahrten. Ansonsten bleibt jedoch die Vorlage eines negativen PCR-Testergebnisses, das weniger als 72 Stunden alt ist, verpflichtend: Also für alle Fahrten weiter als 30 km von der deutsch-französischen Grenze oder länger als 24 Stunden. (Bei Kontrollen durch französische Ordnungskräfte zählt demnach aus Gründen der besseren Durchführbarkeit die Entfernung von der deutsch-französischen Grenze, aber nicht die Entfernung vom persönlichen Wohnort in Deutschland.)

Ab dem 9. Juni genügt dazu auch ein Antigen-Schnelltest. Natürlich kann weiterhin ein negativer PCR-Test vorgelegt werden.

Maskenpflicht

Die Maskenpflicht im Freien entfällt ab dem 17.06.2021 an den meisten Orten, mit Ausnahme von Stadien, Konzerten, Märkten und anderen Versammlungsstätten im Freien.
Die Maskenpflicht besteht weiterhin im ÖPNV, in Geschäften, am Arbeitsplatz und allgemein in öffentlichen geschlossenen Räumen.

 Nächtliche Ausgangssperre

Die nächtliche Ausgangssperre entfällt ab dem 20.06.2021.
Bis dahin gilt sie zwischen 23 Uhr und 6 Uhr. Nachts darf man nicht unterwegs sein, abgesehen von wenigen Ausnahmen; dann sind eine Sonderausgangbescheinigung und entsprechende Nachweise mitzuführen.

Sonderausgangsbescheinigung für Frankreich

Kann ich in Frankreich einkaufen und Essen gehen?

Ja.

Ab dem 19. Mai:

  • Wiedereröffnung der Außenbereiche der Gastronomie mit Tischen für maximal 6 Personen und Wiedereröffnung des gesamten Handels
  • Wiedereröffnung von Museen, Denkmälern, Kinos, Theatern mit Sitzplätzen und Sporteinrichtungen (bis zu 800 Personen in Innenräumen, bis zu 1000 Personen im Freien)

Voraussetzung: Inzidenzrate muss unter 400 / 100.000 Einwohner pro Departement bleiben.

Ab dem 9. Juni: Wiedereröffnung der Innenbereiche der Gastronomie mit Tischen für maximal 6 Personen.

Einstufung von Frankreich und Luxemburg als Risikogebiet durch die Bundesregierung

Mit Wirkung zum 23. Mai 2021 wird nun, wie zuvor bereits Luxemburg, auch Frankreich als „Risikogebiet“ eingestuft. Diese Entscheidung erleichtert die Einreise nach Deutschland.

Eine besondere Testpflicht bei der Einreise oder Rückreise nach Deutschland entfällt damit für Berufspendler auf dem Weg zum Arbeitsplatz, zur Schule oder zur Hochschule sowie für sorgeberechtigte Personen, die beispielsweise Minderjährige zu diesen Orten bringen oder abholen. Dies ist unabhängig von der Aufenthaltsdauer.

Bei sonstigen Anlässen (Einkaufen, Arztbesuch, familiäre Angelegenheiten etc.) gilt die Befreiung von der Testpflicht für einen Aufenthalt von maximal 24 Stunden. Schon am 3. Mai ist der öffentliche Personennahverkehr wiederaufgenommen worden.

Für Personen, die keine Berufspendler sind und sich länger als 24 Stunden in einem Risikogebiet aufgehalten haben oder aus einem Risikogebiet einreisen und länger als 24 Stunden in Deutschland bleiben wollen, gelten grundsätzlich Pflichten zur digitalen Einreiseanmeldung, zur Testung und zur Quarantäne; dabei gibt es jedoch zahlreiche Ausnahmen.

Alle aktuellen Informationen finden Sie auf Internetseite der Deutschen Botschaft in Paris sowie auf den Internetseiten des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat sowie des Bundesministeriums für Gesundheit.

Was ist bei der Einreise nach Luxemburg zu beachten?

EU-Bürger können ohne Beschränkungen nach Luxemburg einreisen, es sei denn, sie reisen per Flugzeug ein. Mehr Informationen dazu unter https://covid19.public.lu/de/reisende/luxemburg-besuchen.html

Muss ich nach einer Ein- oder Rückreise aus dem Ausland in Quarantäne?

Ein- und Rückreisende aus ausländischen Risikogebieten müssen sich grundsätzlich in eine zehntägige Quarantäne begeben. Dies gilt auch für Personen, die zunächst in ein anderes Land der Bundesrepublik Deutschland eingereist sind. Ein negatives Testergebnis in Bezug auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 kann die Quarantäne frühestens nach fünf Tagen beenden; die zu Grunde liegende Testung kann also frühestens fünf Tage nach der Einreise in die Bundesrepublik Deutschland vorgenommen werden.

Ausgenommen hiervon sind unter anderem Personen,

  • die vollständig geimpft oder genesen sind und nicht aus einem Virusvarianten-Gebiet einreisen.
  • die sich im Rahmen des Grenzverkehrs mit Nachbarstaaten weniger als 72 in einem Risikogebiet aufgehalten haben oder sich nicht länger als 24 Stunden im Saarland aufhalten.
  • die Grenzpendler (Wohnsitz in Saarland/Arbeit im Risikogebiet) oder Grenzgänger (Wohnsitz im Risikogebiet/Arbeit im Saarland) sind.
  • die wegen einer dringenden medizinischen Behandlung einreisen.
  • die einen triftigen Reisegrund haben, meist unter sozialem Aspekt (Beistand oder Pflege Schutzbedürftiger, Wahrnehmung des Sorgerechts, Besuch des Partners, Besuch von Verwandten ersten Grades) sowie Ausbildungs- und Studienzwecke.
  • bei Einreise aus einem Risikogebiet, „wenn ein negativer Testnachweis über das Einreiseportal der Bundesrepublik unter https://einreiseanmeldung.de übermittelt wird. Die Quarantäne kann dann ab dem Zeitpunkt der Übermittlung beendet werden. Wird der Nachweis bereits vor Einreise übermittelt, so ist keine Quarantäne erforderlich“. Quelle: https://www.bundesgesundheitsministerium.de

In den genannten Ausnahmefällen ist je nach Länge des geplanten Aufenthaltes ein negativer Coronatest vorzuweisen.

Nach meiner Rückkehr aus einem Risikogebiet muss ich in Quarantäne. Wie kann ich dennoch einen Test machen?

In diesen Fällen treffen die Ortspolizeibehörden Ausnahmegenehmigungen, sodass Sie problemlos zum Testzentrum fahren können.

Was gilt für Reisen innerhalb Deutschlands?

Reisen innerhalb Deutschlands sind gestattet.

Kann ich aktuell in einem Hotel oder einem anderen Beherbergungsbetrieb unterkommen?

Übernachtungsangebote sowie hoteltypische gastronomische Angebote zu privaten touristischen Zwecken sind im Saarland unter Einhaltung des Hygienerahmenkonzeptes für den Betrieb von Hotels, Beherbergungsbetrieben und Campingplätzen sowie die Zurverfügungstellung jeglicher Unterkünfte mit der Maßgabe zulässig, dass die Gäste bei Anreise den Nachweis eines negativen SARS-CoV-2-Tests nach § 5a führen. Bei mehrtägigen Aufenthalten ist der Testnachweis alle 48 Stunden erneut zu führen.

 Werden ausschließlich Gäste beherbergt, die beruflich veranlasst oder aus unabweisbaren persönlichen Gründen anreisen, gilt die Maßgabe des negativen SARS-CoV-2-Testserfordernisses nach Satz 1 nicht; hier ist der hoteltypische Betrieb zulässig. Sofern jedoch auch touristische Reisende beherbergt werden, gelten die Maßgaben für alle beherbergten Gäste.

 Die Zulässigkeit weiterer darüberhinausgehender Angebote in den Betrieben richtet sich nach den Vorschriften der Verordnung zur Bekämpfung der
Corona-Pandemie (VO-CP).

 In den anderen Bundesländern gelten ähnliche Regelungen, die im Einzelfall näher zu betrachten sind.