Saarland.de - Startseite
   Benutzerhinweise    Inhalt    Suche
Kultur
 

Steine an der Grenze – Menhirs de l'Europe

Auf dem alten Grenzweg zwischen den Merziger Stadtteilen Büdingen/Wellingen und dem französischen Launstroff haben Künstlerinnen und Künstler verschiedener Nationen eine einmalige Skulpturenlandschaft geschaffen. Initiator war der Bildhauer Paul Schneider.

Steine an der Grenze

Er hatte die Idee, die beeindruckende Landschaft des Saargaus mit dem Thema „Grenze“ zu verbinden. Hier standen sich einst Franzosen in Lothringen und Deutsche im Saarland feindlich gegenüber. Die Grenzsteine von 1830 stehen dort heute noch. Ergänzt werden sie seit 1986 von 26 Skulpturen, in deren Mitte die deutsch-französische Grenze verläuft. Die neu geschaffenen „Steine an der Grenze“ verbinden die beiden Länder symbolisch miteinander. Sie legen Zeugnis ab von der Kunst unserer Zeit, der Verständigung über Grenzen hinweg und dem Frieden zwischen den Nationen. Mit der Eröffnung des ersten Teilabschnitts der von Otto Freundlich (1898-1943) geplanten Friedensstraße wurde die Bildhauerstraße „Steine an der Grenze“ im Jahre 2003 mit der „Straße der Skulpturen St. Wendel“ verbunden. 2005 sind zu den „Steinen an der Grenze“ zwei neue Arbeiten von Künstlern aus Israel und Palästina hinzugekommen. Sie sind Bestandteil der von Otto Freundlich geplanten Straße des Friedens, die als „Europäische Straße des Friedens – Straße der Skulpturen in Europa“ von Paris nach Moskau verlaufen soll.


Kontakt

Ministerium für Bildung und Kultur
Dr. Anna-Maria Norekian
Stiftung Saarländischer Kulturbesitz, Zweckverband Historisches Museum Saar, Kulturinstitutionen der Länder und des Bundes
Trierer Str. 33
66111 Saarbrücken
Postfach 10 24 52
66024 Saarbrücken
E-Mail-Kontakt
Telefon
(0681) 501-7360
Telefax
(0681) 501-7227