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Soziales
 

Arbeitsstellen für Integrationspädagogik/Integrationshilfen (AFI)

Die AFI Stelle Saarbrücken fördert seit über 20 Jahren Kinder im Saarland.
Die AFI Stelle Saarbrücken fördert seit über 20 Jahren Kinder im Saarland.

Die Arbeitsstellen für Integrationspädagogik/Integrationshilfen (AFI) haben sich zum Ziel gesetzt, dass es grundsätzlich jedem behinderten Kind möglich sein soll, den Regelkindergarten in seinem Wohnort zu besuchen. Die AFI unterstützen das behinderte Kind und seine Eltern vom Übergang in den Regelkindergarten bis zum Übergang in die Schule. Sie arbeiten dabei vor allem in der Kindergartengruppe mit behinderten und nicht behinderten Kindern gemeinsam.

Die Arbeitsstellen für Integrationshilfen/Integrationspädagogik erbringen Leistungen für Kinder, die

·        nicht nur vorübergehend körperlich, geistig oder seelisch behindert sind und

·        noch nicht im schulpflichtigen Alter sind und

·        eine Kindertageseinrichtung besuchen und

·        heilpädagogische Unterstützung von mindestens fünf Betreuungsstunden pro Woche benötigen.

 

Es handelt sich um eine einkommensunabhängige Leistung, die beim Landesamt für Soziales beantragt wird. Die Arbeitsstelle für Integrationshilfen fördert und unterstützt Kinder mit Behinderung. Speziell ausgebildete Pädagoginnen und Pädagogen gehen in die Kindergärten. Dabei wird nach folgenden Grundsätzen verfahren:

  • Wohnortnähe
    Alle Kinder sollen die Möglichkeit haben, den Kindergarten ihres Wohnbezirkes zu besuchen. Hierdurch soll auch über den Kindergarten hinaus die soziale Integration für die Kinder und deren Eltern ermöglicht und unterstützt werden.
  • Ganzheitlichkeit
    Jedes Kind soll in seiner Einzigartigkeit, Ganzheitlichkeit und seiner persönlichen Würde gesehen und akzeptiert werden. Dies ist nicht zu vereinbaren mit einer Definition oder Klassifikation des Kindes von seinen Behinderungen, Fehlern und Defiziten her.
  • Integrierte Therapie
    Jedes Kind soll die pädagogische und therapeutische Hilfe, derer es bedarf, so weitgehend wie nur möglich im Alltag seiner Kindergartengruppe erhalten. Dazu ist eine Kooperation der Fachkräfte und sind Bemühungen um eine in den Alltag integrierte Therapie notwendig.
  • Freiwilligkeit
    Am Prinzip der Freiwilligkeit ist sowohl für den Kindergarten als auch für die Eltern festzuhalten. Gleichzeitig müssen jedoch Rahmenbedingungen geschaffen werden, die in jeder Region die pädagogische und soziale Einzelintegration ermöglichen.

Vorrangiges Ziel der Arbeit ist die soziale Integration des Kindes sowie dessen individuelle Förderung im Kindergarten. Längerfristiges Ziel der Integrationspädagogik ist die Fortentwicklung hin zur Inklusion.

Ein Verzeichnis der Arbeitsstellen für Integrationshilfen – AfI – mit Adressen, Kontaktdaten und weiteren Hinweisen finden Sie unter www.saarland.de/73525.htm

Kontakt

Ministerium für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie
Soziales, Inklusion, soziales Ehrenamt, Armutsberichterstattung
Paul Behr
Referat B 2a
Franz-Josef-Röder-Straße 23
66119 Saarbrücken
E-Mail-Kontakt
Telefon
(0681) 501-3442