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Statistik
 

Saar-Lor-Lux: Positive Konjunktursignale im dritten Quartal 2017

Pressemitteilung vom 06.02.2018 - 14:15 Uhr

Der Arbeitsmarkt in der Großregion Saar – Lor – Lux – Rheinland-Pfalz – Wallonie zeigte sich im dritten Quartal 2017 sehr aufnahmebereit. Jeweils etwa 19 Prozent mehr offene Stellen als im gleichen Zeitraum des Vorjahres meldeten das Saarland, Lothringen und Wallonien. Rheinland-Pfalz folgte mit 14 Prozent und Luxemburg meldete ein Plus von 1,5 Prozent.

Diese und weitere Konjunkturdaten sind der neuen Ausgabe des vierteljährlichen Konjunkturberichts für die Großregion zu entnehmen, den das Statistische Amt des Saarlandes in Zusammenarbeit mit den Statistischen Ämtern der Nachbarregionen als zweisprachige Fassung erstellt.

Die Zahl der Arbeitslosen konnte im Vorjahresvergleich in allen Regionen (außer Lothringen) abgebaut werden. Die Rückgänge waren im Saarland (- 6,4 %), in Wallonien (- 5 %) und in Rheinland-Pfalz (- 4,8 %) sehr deutlich ausgeprägt. In Luxemburg waren es - 3,2 Prozent. Lothringen musste mit + 1,7 Prozent eine leicht steigende Arbeitslosigkeit hinnehmen.

Wie das Statistische Amt weiter mitteilt, kamen im dritten Quartal 2017 auch mehr Beschäftigte zum Einsatz. Luxemburg meldete ein Plus von 3,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr, es folgen Rheinland-Pfalz mit
+ 2,1 Prozent, das Saarland mit + 1,3 Prozent und Lothringen mit + 0,9 Prozent. Für Wallonien liegen keine aktuellen Angaben vor.

Die Umsätze in den Wirtschaftsbereichen entwickelten sich zum Teil sehr positiv: So meldete das Verarbeitende Gewerbe im Saarland ein Plus von fast 14 Prozent und das Baugewerbe in Rheinland-Pfalz + 10 Prozent. Im Saarland florierte der Einzelhandel mit + 5,7 Prozent, während es dort Umsatzrückgänge im Baugewerbe (- 2,7 %) und im Gastgewerbe (- 5,8 %) gab. Luxemburg punktete vor allem im Verarbeitenden Gewerbe (+ 8,1 %) und im Gastgewerbe (+ 5,1 %). Rheinland-Pfalz verbuchte in allen Wirtschaftsbereichen beachtliche Zuwächse. Auch Wallonien konnte sich durchweg verbessern, blieb aber meist hinter den
Ergebnissen von Rheinland-Pfalz zurück. Im Gastgewerbe erreichte es ein kräftiges Plus von 6,7 Prozent. Für Lothringen liegen hierzu keine Angaben vor.

Die positiven Konjunktursignale stimulierten auch den Außenhandel. Vor allem das Saarland exportierte mit + 12,8 Prozent deutlich mehr Waren als im gleichen Vorjahresquartal. Hohe Importzuwächse meldeten
neben dem Saarland (+ 20 %) auch Rheinland-Pfalz (+ 18 %) und Lothringen (+ 8 %).

Die Verbraucherpreise erhöhten sich unterdessen in allen Regionen, gingen jedoch nicht über die + 1,9 Prozent hinaus, die in Luxemburg und in Wallonien verzeichnet wurden.

Der Bericht wird vierteljährlich aktualisiert und als PDF-Datei auf dem gemeinsamen Datenportal der Statistischen Ämter der Großregion http://www.grossregion.lu veröffentlicht. Weitere Statistiken über die Großregion finden Sie auch auf der Internetseite des Statistischen Amtes des Saarlandes.