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Neue Professorin für Nordamerikanische Literatur- und Kulturwissenschaft an der Universität des Saarlandes

Pressemitteilung vom 30.09.2009 - 12:30 Uhr

In Vertretung von Wissenschaftsminister Joachim Rippel hat Abteilungsleiter Dr. Wolfgang Bach am 30.09.2009 der Privatdozentin Dr. Astrid M. Fellner die Ernennungsurkunde zur Universitätsprofessorin für Nordamerikanische Literatur- und Kulturwissenschaft an der Universität des Saarlandes überreicht. Frau Dr. Fellner wird ihre Tätigkeit an der Universität des Saarlandes am 01. Oktober 2009 aufnehmen.

 Abteilungsleiter Dr. Wolfgang Bach überreicht der Privatdozentin Dr. Astrid M. Fellner die Ernennungsurkunde zur Universitätsprofessorin für Nordamerikanische Literatur- und Kulturwissenschaft an der Universität des Saarlandes
Abteilungsleiter Dr. Wolfgang Bach überreicht der Privatdozentin Dr. Astrid M. Fellner die Ernennungsurkunde zur Universitätsprofessorin für Nordamerikanische Literatur- und Kulturwissenschaft an der Universität des Saarlandes

An der Universität des Saarlandes beabsichtigt die neue Lehrstuhlinhaberin das Fach Nordamerikanische Literatur und Kultur in einen globalen, transnationalen Kontext zu positionieren. Mit Hilfe kulturwissenschaftlicher Methoden will sie in einem ihrer Projekte die kulturelle Dynamik von Prozessen der Amerikanisierung, der lokalen Aneignung und der performativen Veränderungen von amerikanischer Kultur in Europa analysieren. In einem weiteren Schwerpunkt sollen zeitgenössische transkulturelle Literaturen der mexikanisch-amerikanischen und kanadisch-amerikanischen Grenzregionen sowie frühe nordamerikanische Literaturen untersucht werden. Ihr besonderes Interesse in ihren Forschungen gilt auch genderspezifischen und geschlechtstheoretischen Fragestellungen.

Astrid M. Fellner studierte von 1986 bis 1992 Anglistik/Amerikanistik und Romanistik (Lehramt) an der Universität Wien. 1990/91 war sie als Fulbright Stipendiatin an der University of Texas in Austin, wo ihr Interesse für die Literatur und Kultur der Chicanos/as geweckt wurde. Nach einem ERASMUS Aufenthalt an der Università degli Studi di Trieste und einem 8-monatigen Forschungsaufenthalt an der University of California in Irvine promovierte sie an der Universität Wien 1999 zum Thema “Articulating Selves: Contemporary First-Person Chicana Narratives”. Diese Arbeit wurde mit dem Siemens Preis ausgezeichnet.

Bereits seit 1993 war sie an der Universität Wien als wissenschaftliche Mitarbeiterin tätig und wurde 1998 zur Universitätsassistentin ernannt. 2001 nahm sie die Tätigkeit als Gastdozentin am Englischen Seminar der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg auf. Von 2003 bis 2005 hatte sie ein Erwin-Schrödinger-Stipendium des FWF und forschte an der University of Massachusetts in Amherst und der American Antiquarian Society an ihrem Habilitationsprojekt „Bodily Sensations: The Female Body in Late-Eighteenth-Century American Culture“. Seit ihrer Habilitation an der Universität Wien im November 2006 lehrte sie als Privatdozentin für Amerikanistik an der Universität Wien. Von 2008 bis 2009 war sie Inhaberin des „Distinguished Visiting Austrian Chair“ an der Stanford University.

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