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Medien-Newsroom
 

Tag des offenen Denkmals am 9. September 2007

Landesweiter Aktionstag am Sonntag, 9. September

Pressemitteilung vom 04.09.2007 - 11:30 Uhr

Eröffnungsveranstaltung mit Umwelt-Staatssekretär Rainer Grün am Freitag, 7. September in Bliesen

„Orte der Einkehr und des Gebets – historische Sakralbauten“ – So lautet der Titel des Tags des offenen Denkmals, der in diesem Jahr am Sonntag, 9. September landesweit in allen Landkreisen und im Stadtverband Saarbrücken stattfindet. 

Sakrale Bauwerke zeugen in ihrer Vielfalt von der langen Tradition des religiösen Lebens und bilden einen bedeutenden Teil des klassischen Denkmalbestandes. Die Baugeschichte, die architektonische Gestaltung und Innenausstattung verdeutlichen die Art und Weise der religiösen Verehrung, je nach Epoche und Religionszugehörigkeit.

Mittelalterliche Wallfahrtskirchen, barocke Dorfkirchen, historistische Pfarrkirchen des prosperierenden saarländischen Industriegebiets sowie moderne Kirchen- und Friedhofsbauwerke haben am Tag des offenen Denkmals landesweit für die Besucherinnen und Besucher geöffnet.  Zahlreiche Kirchengemeinden, die sich am Tag des offenen Denkmals beteiligen, bieten den Besucherinnen und Besucher einen Einblick in die zum Teil sehr bewegte Geschichte ihrer historischen Gotteshäuser und haben ein Besichtigungs- und besuchsprogramm vorbereitet.

Eröffnet wird der Tag des offenen Denkmals 2006 mit einer zentralen Eröffnungsveranstaltung von Umwelt-Staatssekretär Rainer Grün

am Freitag, 7. September um 18 Uhr
in der Pfarrkirche St. Remigiuns in Bliesen.

 

Hier eine Aufstellung aller Veranstaltungen zum Tag des offenen Denkmals 2007:
 
Stadtverband Saarbrücken

Landeshauptstadt Saarbrücken
Evangelische Notkirche, Spichererbergstraße 81, Alt-Saarbrücken:

Nach dem Zweiten Weltkrieg bestand ein großer Mangel an Kirchenraum. 1946 konnte die aus Beständen der Schweizer Armee stammende schlichte Holzbaracke als Evangelische Notkirche in Alt-Saarbrücken aufgebaut und eingeweiht werden. Das eingeschossige Bauwerk mit Satteldach und kleinem Dachreiter für die Kirchenglocke gehört zu den wenigen erhaltenen Beispielen der unmittelbar in der Nachkriegszeit vielfach in Deutschland errichteten „Barackenkirchen“.

Führung: um 10 Uhr,  Herr K. Krüger, Herr H. Mildenberger
Gottesdienst um 9 Uhr
Kontakt: Herr H. Mildenberger, Stadtplanungsamt der Stadt Saarbrücken, Telefon: 06 81/9 05-40 41, hans.mildenberger@saarbruecken.de


Landeshauptstadt Saarbrücken
Neue Einsegnungshalle, Dr.-Vogeler-Str., Alt-Saarbrücken:

Die neue Einsegnungshalle des Hauptfriedhofs entstand nach Plänen des Stadtbaudirektors Peter P. Seeberger 1963-1964 im erweiterten Bereich des Saarbrücker Hauptfriedhofes in der Achse des neuen Haupteingangs. Die schalungsrauhe Stahlbetonkonstruktion besteht aus einem Flachdachkomplex, aus dem sich die Einsegnungshalle blockartig heraushebt. Seitlich der Freiterrasse steht der hohe Glockenturm. Der Komplex zeichnet sich durch große Funktionalität aus, die den ungestörten Ablauf der Trauerkondukten ermöglicht.

Führung: um 15 Uhr, Frau J. Dillinger, Herr M. Sauter, Herr H. Mildenberger
Treffpunkt: Eingang Dr.-Vogeler-Str.
Kontakt: Herr H. Mildenberger, Stadtplanungsamt der Stadt Saarbrücken, Telefon: 06 81/9 05-4041, hans.mildenberger@saarbruecken.de


Landeshauptstadt Saarbrücken
Katholische Pfarrkirche St. Albert, St. Albert-Straße, Malstatt-Rußhütte

Die 1952-1954 von Dominikus und Gottfried Böhm entworfene Pfarrkirche St. Albert gehört zu den herausragenden Werken des modernen Kirchenbaus im Saarland. Der gerichtete Zentralbau ist eine mit Klinkersteinen verblendete Stahlbetonkonstruktion mit Strebebögen, bestehend aus einem beinahe elliptischen Raum für die Kirchengemeinde und dem kreisrunden, durch eine Tambourkuppel überhöhten Altarraum. Der Glockenturm mit Taufkapelle steht frei neben der Kirche.

Führung: um 12 Uhr, Herr Dr. J. Baulig
Gottesdienst um 11 Uhr
Kontakt: Herr H. Mildenberger, Stadtplanungsamt der Stadt Saarbrücken, Telefon: 06 81/9 05-40 41, hans.mildenberger@saarbruecken.de


Landeshauptstadt Saarbrücken
Evangelische Stiftskirche St. Arnual, St. Arnualer Markt 5, St. Arnual:
Die Evangelische Stiftskirche geht auf eine frühmittelalterliche Kirchengründung zur Verehrung des hl. Arnual zurück. Der heutige dreischiffige basilikale Kirchenbau mit ausladendem Querschiff wurde im Wesentlichen im 13.-16. Jh. ausgeführt. Lange Zeit diente das gotische Gotteshaus der Fürstenfamilie von Nassau-Saarbrücken als Grablege.

Führungen um 11.30 Uhr und 14.30 Uhr, Herr Prof. H. W. Herrmann, Herr E. Roth, Herr H. Mildenberger
Treffpunkt: St. Arnualer Markt 5
Gottesdienst um 10 Uhr
Kontakt: Herr H. Mildenberger, Stadtplanungsamt der Stadt Saarbrücken, Telefon: 06 81/9 05-40 41, hans.mildenberger@saarbruecken.de


Völklingen-Lauterbach
Katholische Pfarrkirche St. Paulinus, Paulinusplatz: Der „Warndtdom“ wurde 1911-1912 als große Stufenhalle mit niedrigem Querschiff in einer Stilkombination von überwiegend Neoromanischem im Außenbereich und Neoklassizistischem im Inneren von Architekt Peter Marx aus Trier konzipiert, wobei die umfangreiche kleinteilige Bauzier dem zeitgenössischen Art Déco entlehnt ist. Diese teilweise sehr unkonventionelle, nicht mehr dem Historismus verpflichtete Gestaltungsweise zeugt von der Suche nach neuen, modernen Ausdrucksformen im Sakralbau.

Gottesdienst um 10.45 Uhr
Geöffnet von 10 bis 18 Uhr
Führung um 15 Uhr
Meditative Orgelmusik um 16 Uhr
Kontakt: Herr Telefon: 0 68 98/13 21-60,W. Paquet, Fachdienst Stadtplanung der Stadt Völklingen,  wolfgang.paquet@voelklingen.de


Stadt Friedrichsthal
Katholische  Pfarrkirche St. Joseph, Spieser Str., Friedrichsthal–Bildstock:

Die Pläne für den Neubau von St. Joseph wurden von dem überregional tätigen Architekten Johann A. Rüppel 1906-1907 umgesetzt. Er schuf einen fortschrittlichen neogotischen Kirchenbau, indem er den traditionellen Langhausbautyp mit einem Zentralbau verband: Außen erscheint die Kirche als lang gestreckte Basilika, im Innern konzentrieren sich Langhaus, ausladendes Querschiff und Chor um die quadratische Vierung, so dass eine Zentralraumwirkung entsteht. In keinem anderen historistischen Sakralbau wurde dieses Prinzip so konsequent angewandt.

Führungen um 11 Uhr und 15 Uhr, Herr R. Pontius
Gottesdienst um 10 Uhr und 17 Uhr
Ab 17.45 Uhr Kaffee und Kuchen
Kontakt: Herr Alexander, Katholische  Kirchengemeinde Friedrichsthal-Bildstock, Telefon: 0 68 97/85 572


Püttlingen-Köllerbach
Evangelische Pfarrkirche, Martinstraße, Köllerbach

Die Evangelische Martinskirche ist eine dreischiffige spätgotische Halle, die an den in das 14. Jh. zurückgehenden Chor und den wuchtigen Chorflankenturm anschließt. Besonders bemerkenswert ist die Innenausstattung mit ihrer spätmittelalterlichen figürlichen Deckenmalerei, den Relieffiguren an den Wandvorlagen im Chor sowie der von Fischblasenmuster überzogenen Kanzel von 1600. Sie gehört zu den in der Region nur selten erhaltenen Prinzipalstücken der Renaissance.

Ganztägig geöffnet; Führungen um 10 Uhr und 17 Uhr, Herr Pfarrer PD Dr. J. Conrad
Gottesdienst um 9.15 Uhr
Abendmusik um 18 Uhr
Kontakt: Telefon: 06 81/5 06-61 40,Herr P. M. Lupp, Stadtverband Saarbrücken,  peter.lupp@svsbr.de


Kleinblittersdorf-Auersmacher
Geführte Wanderungüber Bebelsheim und Gräfinthal zur Wintringer Kapelle und zur Kuchlinger Kapelle
Treffpunkt: „Altes Bauernhaus,“ St. Barbarastr. 15, in Kleinblittersdorf-Auersmacher: Die geführte Wanderung steht im Zeichen der Jakobsmuschel und folgt auf alten Jakobspilgerwegen historischen Kirchenorten: Vom Treffpunkt in Auersmacher zur Pfarrkirche St. Margaretha in Bebelsheim, vom Brudermannsfeld zur Klosterruine in Gräfinthal und ihrer archäologischen Ausgrabung. Im Anschluss Mittagessen im Klosterbezirk. Nachmittags geht die Wanderung vom Hartungshof zur Wintringer Kapelle. In der Kuchlinger Kapelle findet der Abschlussgottesdienst statt. Die Rückwanderung führt wieder zum „Alten Bauernhaus“ in Auersmacher.

Exkursion: Anreise per Bus, anschließend Wanderung von 18 km
Abfahrtszeit: ca. 8.30 Uhr, Rückkehr gegen 18 Uhr
Kostenbeitrag: 20 Euro (Busfahrt, Begrüßungskaffee in Auersmacher, Pilgermahlzeit in Gräfinthal und Pilgerpass)
Anmeldung erfolderlich: bei Familie Lang (max. 30 Teilnehmer)
Bitte wetterfeste Schuhe und Kleidung sowie gegebenenfalls zusätzliche Verpflegung vorsehen
Kontakt: Herr P. M. Lupp, Stadtverband Saarbrücken, Telefon: 06 81/5 06-61 40, peter.lupp@svsbr.de
Familie Josef Lang, Telefon: 0 68 05/75 89
Veranstalter: Förderkreis für Heimatmuseum und Dorfgeschichte e. V. Auersmacher, in Kooperation mit dem Stadtverband Saarbrücken

 

Landkreis Neunkirchen

Neunkirchen
Evangelische Pfarrkirche, Unterer Markt

Die Evangelische Christuskirche ist eine der maßgeblich von Carl Ferdinand Stumm geförderten Pfarrkirchen im Neunkircher Industrierevier. Das von Heinrich J. Wiethase aus Köln entworfene Bauwerk wurde 1867-1869 in neogotischem Stil gebaut und gehört zu den architektonisch fortschrittlichsten Kirchen der zeitgenössischen Evangelische Kirchenbaubewegung. Hier wurde eine konfessionell zeittypische Kirchenbauidee realisiert, indem der Hallenbautyp im Innern wie ein Zentralbau aufgeweitet wurde. Die Gläubigen konnten daher dem Gottesdienst optisch und akustisch gut folgen. Anfang der 1980er Jahre erfolgte der Umbau zum Gemeindezentrum.

Ganztägig geöffnet von 9 bis 18 Uhr
Führungen um 10 Uhr und 17 Uhr; einstündig, mit Orgelvortrag des Organisten Herrn Werz.
Ausstellung liturgischer Gegenstände, ab 14.30 Uhr Kaffee und Kuchen
Kontakt: Herr R. Endres, Kreisstadt Neunkirchen, Telefon: 0 68 21/2 02-5 23, reinhold.endres@neunkirchen.de; Frau M.-L. Augustin, Kreisstadt Neunkirchen, Telefon: 0 68 21/5 90-3 59


Neunkirchen
Katholische Pfarrkirche St. Marien, Hüttenbergstraße/Ecke Marienstraße

Architekt Ferdinand Schorbach aus Hannover, der bereits am Bau von Schloss Halberg, dem repräsentativen Familiensitz der Familie C. F. Stumm beteiligt war, plante im Anschluss die Katholische olische  Pfarrkirche St. Marien in Neunkirchen. Sie entstand 1884-1885 und ist die früheste Basilika in neospätromanischen Formen an der Saar. Das anspruchsvolle Bauwerk wurde bewusst in enger Anlehnung an rheinisch-romanische Vorbilder konzipiert, ohne diese jedoch zu kopieren. Die weitgehend erhaltene historistische Innenausstattung vermittelt den seltenen Eindruck eines Gesamtkunstwerkes des späten 19. Jhs..

Führungen um 11.30 Uhr und 15.30 Uhr, einstündig mit Orgelvortag des Organisten Herrn Werz
Gottesdienste um 10.30 Uhr und 19 Uhr
Ganztägig geöffnet von 9 bis18 Uhr
Ausstellung liturgischer Gegenstände, Kirchenbasar
Kontakt: Herr R. Endres, Kreisstadt Neunkirchen, Telefon: 0 68 21/2 02-5 23, reinhold.endres@neunkirchen.de; Frau M.-L. Augustin, Kreisstadt Neunkirchen, Telefon: 0 68 21/5 90-3 59


Schiffweiler-Heiligenwald
Evangelische Pfarrkirche, Itzenplitzstraße/Ecke Karlsstraße 

Als typische Bergmannskirche wurde 1866-68 die von der preußischen Bergbaubehörde in Auftrag gegebene Evangelische Pfarrkirche als lang gestreckter Rechtecksaal in neoromanischem Stil gebaut. Der Turm entstand erst 1906. Das aus qualitätvollen Werksteinen errichtete Bauwerk wurde 1958 im Inneren modernisiert.

Gottesdienst um 10 Uhr
Führung um 11 Uhr im Anschluss an den Gottesdienst, Herr Pfarrer F. Waldura
Geöffnet von 11 bis 16 Uhr
Kontakt: Herr K. Meier, Landkreis Neunkirchen, Telefon: 0 68 24/3 07-6 93, k.meier@landkreis-neunkirchen.de;  Herr Pastor F. Waldura und Frau Grenner, Evangelische Kirchengemeinde Heiligenwald, Telefon: 0 68 21/61 47


Illingen-Hirzweiler
Evangelische Pfarrkirche, In der Au

Die evangelische Pfarrkirche ist eine der wenigen Kirchenbauwerke der 1930er Jahre im Saarland. Der 1931/32 nach Plänen von Dr. Otto Eberbach errichtete Saal hat einen das Ortsbild prägenden seitlich stehenden Turm. Formal bildet das in den wenigen Detailformen stark abstrahierende Bauwerk ein Bindeglied zwischen Historismus und Moderne.

Führungen um 11.30 Uhr, 14.30 Uhr und 16.30 Uhr, Herr H. Grob
Gottesdienst um 10 Uhr
Von 12 bis 16 Uhr Möglichkeit der Verköstigung vor Ort
Kontakt: Herr K. Meier, Landkreis Neunkirchen,Telefon: 0 68 24/3 07-6 93, k.meier@landkreis-neunkirchen.de; Herr Pfarrer M. Beckschulte, Evangelische Kirchengemeinde, Telefon: 0 68 24/70 97 53, Martin.Beckschulte@ekir.de


Stadt Ottweiler
Evangelische Pfarrkirche, Kirchstraße

Der in das 16. Jh. zurückreichende, im 18. und 19. Jh. mehrfach renovierte Bau der Evangelische Pfarrkirche präsentiert sich als nachgotischer Saal auf rechteckigem Grundriss mit dreiseitigem Chorschluss und Maßwerkfenstern auf der Nordseite und im Chor. Im Untergeschoss befindet sich die ehem. Fürstengruft. Der als Bergfried errichtete, lange Zeit als Wehrturm der Stadtbefestigung dienende Rundturm entstand bereits Anfang des 15. Jhs. und gehört damit überregional zu den frühesten Vertretern dieses Typs. Erst später wurde er als Glockenturm der Kirche angegliedert.

Führungen stündlich von 11.30 bis 17.30 Uhr, Herr Bettinger
Gottesdienst um 10 Uhr
Von 11.30 bis 17.30 Uhr Öffnung des Kirchenkellers, Ausstellung verschiedener kirchlicher Exponate, Verkaufsstand des Fördervereins.
Anlässlich des 250. Geburtstages der Reichsgräfin von Ottweiler findet in der Altstadt ein Fest statt und nachmittags in den umliegenden Wäldern eine „fürstliche“ Schleppjagd.
Kontakt: Herr K. Meier, Landkreis Neunkirchen, Telefon: 0 68 24/3 07-6 93, k.meier@landkreis-neunkirchen.de; Herr Pfarrer M. Beckschulte, Evangelische Kirchengemeinde, Telefon: 0 68 24/70 97 53, Martin.Beckschulte@ekir.de

 

Saarpfalz-Kreis

Homburg
Evangelische Stadtkirche, Kirchenstraße

Für den Neubau der Pfarrkirche 1871-1874 brach der kgl. Bezirksbaumeister Rau den Vorgängerbau ab. Nur der barocke Turm von 1779 wurde in die Hauptfassade integriert. Mit der dreischiffigen Stufenhalle in neogotischem Stil entstand eine außergewöhnliche Sakralbaukonstruktion im Saarland: Die besonders schlanken Pfeiler im Kircheninneren sind aus Gusseisen und ermöglichen einen hellen und weiten Raumeindruck.

Geöffnet ab 14 Uhr mit Führungen und Infostand, Vorführungen der Steinmeyer-Orgel
Gottesdienst vormittags
Kontakt: Herr M. Emser, Stadt Homburg, Telefon: 0 68 41/1 01-6 01, michael.emser@homburg.de


Homburg
Ruine des ehem. Franziskanerklosters und ehem. Synagoge, Klosterstraße 6

Die 1697-1699 von Franziskanermönchen errichtete Klosterkirche in nachgotischem Stil wurde 1793 profaniert. 1860 zur Synagoge umgewidmet, diente sie seit 1862 der jüdischen Gemeinde als Gotteshaus. Das Bauwerk wurde im Zweiten Weltkrieg zwar beschädigt, doch führte erst die mangelnde Bauunterhaltung zum ruinösen Zustand. 2000-2002 konnten mit denkmalpflegerischer Unterstützung umfassende Instandsetzungen zum Erhalt der Ruine durchgeführt werden.

Geöffnet ab 10 Uhr; Ab 14 Uhr Führungen und Infostand
Kontakt: Herr M. Emser, Stadt Homburg, Telefon: 0 68 41/1 01-6 01, michael.emser@homburg.de


Homburg
Katholische Pfarrkirche St. Michael, St.-Michael-Straße

Der Neubau von 1836-1839 geht auf den kgl. Zivilbauinspektor August v. Voit aus Speyer zurück. Er schuf einen der klassizistischen Tradition verpflichteten Kastensaal mit flacher Holzdecke, den er mit zeitgenössisch fortschrittlicher neoromanischer Außengliederung versah. Der regionalen Bautradition Rechnung tragend, entstand ein stattlicher Chorturm.

Gottesdienst vormittags
Ab 14 Uhr geöffnet mit Führungen und Infostand
Kontakt: Herr M. Emser, Stadt Homburg, Telefon: 0 68 41/1 01-6 01, michael.emser@homburg.de

 

St. Ingbert
Katholische Pfarrkirche St. Hildegard, Theresienstraße 17

Die 1928-1929 errichtete Pfarrkirche St. Hildegard ist ein Werk des Architekten Albert Boßlet. Für die große dreischiffige Basilika mit ihrem hoch aufragenden Ostturm wurde die zeitgenössisch moderne Stahlbetonkonstruktion außen mit Klinkersteinen verkleidet und blieb innen betonsichtig. Letzte Reminiszenzen des Historismus vereinen sich mit modernen Kirchenbauideen.

Ganztägig geöffnet von 9 bis 18 Uhr
Gottesdienst von 10 bis 11 Uhr
Führungen um 11 Uhr und 13.30 Uhr, Herr K. Weisgerber
Orgelvortrag um 11 Uhr und 13.30 Uhr auf der Späth-Orgel durch Herrn Ch. v. Blohn
Kontakt: Herr M. Werner, Stadt St. Ingbert, Telefon: 0 68 94/1 33 12, mwerner@st.ingbert.de 

Stadt Blieskastel
Protestantische Pfarrkirche, Kirchstr. 30

Die prot. Pfarrkirche wurde 1911-1912 nach Vorgaben von Ludwig Wagner aus Speyer verwirklicht. Der große Turm bildet das Bindeglied zwischen dem neobarocken Saal und dem angegliederten Pfarrhaus. Dieses bauliche Ensemble ist ein frühes Beispiel für den „gruppierten Bau“, einer Kirchenbauleitidee des beginnenden 20. Jhs..
Geöffnet ab 13 Uhr
Führungen um 13 Uhr, 15 Uhr und 17 Uhr, Herr H. Hühner
14.30 Uhr: Konzert des MGV Liederkranz Blieskastel
Pfarrfest der Kirchengemeinde, Mittagessen möglich
Kontakt: Herr Dr. B. Becker, Saarpfalz-Kreis, Telefon: 0 68 41/1 04-4 18, bernhard.becker@saarpfalz-kreis.de

Mandelbachtal-Habkirchen
Katholische Pfarrkirche St. Martin und Annakapelle, Prälat-Roth-Straße 

Die Katholische Pfarrkirche St. Martin lässt sich bis ins Mittelalter nachweisen. 1760 wurde an den romanischen Chorturm des 12. Jhs. ein kleiner barocker Rechtecksaal angebaut. Die weitgehend verputzte Kirche besitzt ein aufwendig gestaltetes Hauptportal mit Figurennische aus Sandstein sowie figürliche Ausstattung des 15. und 18. Jahrhunderts. Der nachkriegszeitliche Neubau der Annakapelle birgt Holzfiguren des 15. bzw. 18. Jahrhunderts.

Geöffnet ab 13 Uhr
Führungen um 14 Uhr, 16 Uhr und 18 Uhr, Herr E. Mischo
Kleine Fotoausstellung zur Kirche und Kapelle
Um 15.30 Uhr und 17.30 Uhr halbstündiges Orgelkonzert
Nachmittags Imbiss möglich
Kontakt: Herr Dr. B. Becker, Saarpfalz-Kreis, Telefon: 0 68 41/1 04-4 18, bernhard.becker@saarpfalz-kreis.de

Gersheim-Rubenheim
Katholische Pfarrkirche St. Mauritius, Hauptstraße/Ecke Pfarrer-Schlick-Straße

Das barocke Langhaus von St. Mauritius wurde im Zweiten Weltkrieg stark beschädigt und 1948-1960 nach Vorgaben des Architekten Albert Boßlet wieder aufgebaut. Von der historischen Kirchenarchitektur blieb im Wesentlichen der romanische Turm des 11./13. Jhs. und der neoromanische Chor des Architekten Wilhelm Schulte sen. von 1895 erhalten.

Geöffnet ab 13 Uhr; Führungen um 14 Uhr, 16 Uhr und 18 Uhr, Herr H. Rubeck
Um 15.30 Uhr und 17.30 Uhr jeweils halbstündiges Orgelkonzert
Ausstellung kirchlicher Gewänder und Geräte
Ab 14.30 Uhr Kaffee und Kuchen
Kontakt: Herr Dr. B. Becker, Saarpfalz-Kreis, Telefon: 0 68 41/1 04-4 18, bernhard.becker@saarpfalz-kreis.de

Bexbach-Niederbexbach
Evangelische Pfarrkirche, Bliestalstraße

Die zweischiffige Stufenhalle mit Haupt- und Seitenschiff wurde nach Abbruch der Vorgängerkirche 1908-1909 gebaut. Der kgl. Bezirksbaumeister Johann C. Löhmer entwarf hier eine neogotische Kirche, die den im unteren Bereich erhaltenen Chorturm mit Chorraum des frühen 14. Jhs. integrierte. Die beiden neogotischen Bildfenster von 1908 ergänzen das Chorfenster von 1850.

Geöffnet ab 13 Uhr; Führungen um 14 Uhr, 16 Uhr und 18 Uhr, Frau Pfarrerin Schmid, Frau Frey, Frau Krauß; Nachmittags Angebot eines kleinen Imbisses
Kontakt: Herr Dr. B. Becker, Saarpfalz-Kreis, Telefon: 0 68 41/1 04-4 18, bernhard.becker@saarpfalz-kreis.de

Landkreis Saarlouis

Saarlouis
Evangelische Pfarrkirche, Kaiser-Friedrich-Ring

Die Evangelische Pfarrkirche entstand 1904-1906 nach Entwürfen des ortsansässigen Architekten Carl F. Schlück. Der für die Evangelische Konfession typische Zentralbau auf griechischem Kreuz mit Emporen kombiniert die in der Spätphase des Historismus häufigen Gestaltungselemente der Neogotik, der Neorenaissance und des Neobarock. Städtebaulich reizvoll markiert die asymmetrisch viel ansichtige Kirche mit dem stattlichen Eckturm ihr Umfeld.

Führung um 11 Uhr, Frau R. Weper
Gottesdienst von 10 bis 11 Uhr
Geöffnet bis 14 Uhr
Um 17 Uhr Kammerkonzert mit Herrn Ch. Leitherer (kostenpflichtiger Eintritt)
Kontakt: Herr J. Baus, Kreisstadt Saarlouis, Telefon: 0 68 31/4 43-3 32, bausj@saarlouis.de


Saarlouis
Katholische Pfarrkirche St. Ludwig, Großer Markt 5

St. Ludwig prägen heute im Wesentlichen zwei Bauphasen: 1883-1885 wurde die vom ortsansässigen Architekten C. F. Müller entworfene neogotische Westfassade vor das damalige Langhaus gebaut. 1967-1970 ersetzte man dieses durch einen großen Saal in modernen Sichtbetonformen nach Plänen des Architekten Gottfried Böhm. Seit den 1980er Jahren bereichert der Buntglasbilderzyklus von Ernst Alt den Kirchenraum.

Geöffnet von 9 bis 18.30 Uhr
Führungen um 14 Uhr und 16 Uhr, Herr H. J. Schu; Treffpunkt: Marienbrunnen am Großen Markt. Während der Führung kurze Orgeleinstimmung durch Herrn Organist A. Lamar
Ausstellung kirchlicher Gegenstände und Geschichtszeugnisse im Kirchturm
Gottesdienst um 18.30 Uhr
Kontakt: Herr J. Baus, Kreisstadt Saarlouis, Telefon: 0 68 31/4 43-3 32, bausj@saarlouis.de


Dillingen
Katholische Pfarrkirche hl. Sakrament, Saarstraße 47

Der starke Bevölkerungszuwachs der prosperierenden Industriestadt machte Ende des 19. Jhs., einen großen Kirchenneubau notwendig. 1911-1913 entstand der „Saardom“, die Katholische  Pfarrkirche hl. Sakrament, nach Entwurf des Architekten Peter Marx aus Trier. Die repräsentative neospätromanische Basilika mit halbrund ausladenden Querschiffarmen, Chorumgang und Doppelturmfassade knüpft in der Chorgestaltung an romanische Kirchenbaukunst der Auvergne an, während die Turmfassade Gotisches aufnimmt.

Geöffnet von 10 bis 20.30 Uhr
Führungen um 14 Uhr und 16 Uhr, Frau I. Burger
Orgelführung um 15 Uhr mit Herrn Th. Bernardy, Ausstellung des Triptychons
Gottesdienste um 11.30 Uhr und 19 Uhr
Kontakt: Herr A. Schwinn, Landkreis Saarlouis, Telefon: 0 68 31/4 44-3 87, a-schwinn@kreis-saarlouis.de


Lebach-Gresaubach,
Katholische Pfarrkirche Herz-Jesu, Im Kleegarten

Eine Sonderstellung im historistischen Kirchenbau nimmt die Katholische  Pfarrkirche Herz-Jesu ein, die 1910-1911 mit drei Fensterachsen gebaut und 1957-1961 um zwei weitere erweitert wurde. Diese Kirche ist die einzige Halle im Saarland, die aus zwei gleich hohen und breiten Kirchenschiffen besteht. Eine weit gespannte Spitzbogenarkatur mit schlanken Pfeilern markiert die Mittelachse. Der ungewöhnliche Entwurf geht auf den in der Region viel beschäftigten Dombaumeister Julius Wirtz aus Trier zurück.

Führung um 14 Uhr mit Herr H. Kiefer, anschließend Aufführung des Minimusicals „Das Wunder von Jericho“
Gottesdienst um 10 Uhr mit anschließender Matinee
Ab 12 Uhr Mittagstisch, ab 16 Uhr Kaffee und Kuchen, um 18 Uhr Vesper mit Kirchenmusik
Kontakt: Herr A. Schwinn, Landkreis Saarlouis, Telefon: 0 68 31/4 44-3 87, a-schwinn@kreis-saarlouis.de


Wallerfangen
Katholische Pfarrkirche St. Katharina, Villeroystraße

Die erst relativ spät in der Saarregion eingeführte Neogotik findet in der großen Basilika St. Katharina ihre früheste umfassende und konsequente Anwendung. Die Kirche entstand 1861-1863 nach Plänen des ortsansässigen Architekten Alexander Franz Himpler. Das aus qualitätvollen Sandsteinen errichtete Gotteshaus zeichnet sich außen durch seine ungewöhnlich reiche, figürliche Bauzier und innen durch die umfassend erhaltene historistische Ausstattung aus.

Geöffnet von 10 bis 19 Uhr
Gottesdienst um 10.30 Uhr
Vorträge: 15 Uhr „Geschichte Wallerfangens“, 17 Uhr „Kirchengeschichte“, beide mit Orgelvorträgen
Kontakt: Herr A. Schwinn, Landkreis Saarlouis, Telefon: 0 68 31/4 44-3 87, a-schwinn@kreis-saarlouis.de


Wallerfangen
ehem. Synagoge, heute neuapostolische Kirche, Gartenstraße 2

Die Keramikfabrikanten Villeroy & Boch ließen das jüdische Bethaus von 1838 in der heutigen Villeroystr. 1893 durch den Synagogenbau hier in der Gartenstraße ersetzen.1935 wurde der kleine neoromanische Putzbau mit schlichter Sandsteingliederung und zwei rundbogigen Fensterachsen von der jüdischen Gemeinde aufgegeben. Zwischenzeitlich als Lagerraum genutzt, dient das Bauwerk heute als Sakralraum für die neuapostolische Kirchengemeinde. Es ist die einzige baulich erhaltene historische Synagoge im Saarland.

Gedenkgottesdienst um 10 Uhr
Vortragsreihe zur Geschichte des jüdischen bzw. christlichen Sakralbaus von 14 bis 18 Uhr vor Ort
Konzertabend um 19 Uhr
Kontakt: Herr A. Schwinn, Landkreis Saarlouis, Telefon: 0 68 31/4 44-3 87, a-schwinn@kreis-saarlouis.de; Dr. P. Strobel, Gemeindevorsteher neuapostolische Kirche, strobel@nak-wallerfangen.de

 

Landkreis Merzig-Wadern

Mettlach
Kapelle St. Joseph, Bahnhofstraße 9

Die Wallerfanger Schlosskapelle St. Joseph wurde 1868 für Céphalie Thierry gebaut und bald an die Familie Villeroy vererbt. Da die in Mettlach ansässigen Schwestern der Borromäerinnen eine eigene Kirche benötigten, ließen Eugen v. Boch und seine Frau Octavie geb. Villeroy die Hauskapelle nach Mettlach verschiffen und dort bis 1879 über einer neu geschaffenen Familiengruft der v. Bochs wiederaufbauen. Der hohe fünfachsige Saal erinnert an die Sainte Chapelle in Paris. St. Joseph wurde aufwendig in neogotischen Formen gestaltet und ist auch im Inneren repräsentativ ausgestattet.

Geöffnet von 10 bis 18 Uhr
Führungen von 14 bis 17 Uhr stündlich, Herr W. Neis
Kontakt: Herr G. Mertes, Landkreis Merzig-Wadern, Telefon: 0 68 61/8 02 50, g.mertes@merzig-wadern.de; Herr Pfarrer Th. Schmitt, Telefon: 0 68 64/5 12


Mettlach
Katholische Pfarrkirche St. Lutwinus, Freiherr-vom-Stein-Straße

1899-1902 baute man St. Lutwinus nach Plänen des Mainzer Dombaumeisters Ludwig Becker. Die große Pfeilerbasilika in neospätromanischen und neogotischen Formen wurde mit ihrer prächtigen Doppelturmfassade und den Chorflankentürmen schnell zu einem Wahrzeichen Mettlachs. Der Sakralbau gehört mit seiner qualitätvollen und umfangreich erhaltenen Innenausstattung zu den herausragenden historistischen Gesamtkunstwerken des Saarlandes.

Ganztägig geöffnet
Führungen um 11.30 Uhr, 15.30 Uhr und 16.30 Uhr, Herr Pfarrer Th. Schmitt
Gottesdienst um 10.30 Uhr
Kontakt:  Telefon: 0 68 61/8 02 50,Herr G. Mertes, Landkreis Merzig-Wadern,  g.mertes@merzig-wadern.de; Herr Pfarrer Th. Schmitt, Telefon: 0 68 64/5 12


Mettlach–Keuchingen
Evangelische Kirche, Parkstraße

In der Nachkriegszeit findet die Idee der "pilgernden Kirche" ihren Niederschlag in anschaulichen biblischen Denkbildern wie z. B. denen des Zeltes. Dieses Motiv versinnbildlicht par exellence die 1961/62 nach Entwurf der Saarbrücker Architekten Mönke & Wandel errichtete Evangelische Kirche in Mettlach-Keuchingen. Der Zentralbau bildet im Grundriss ein gleichschenkliges Dreieck über dem sich die trapezförmige Zeltdachkonstruktion erhebt. Die niedrigen Wände entstanden als Glas-Stahl-Konstruktion mit buntfarbiger Bleiverglasung nach Entwurf von F. Selgrad.

Geöffnet von 11 bis 12 Uhr
Führungszeit von 14 bis 16 Uhr, Herr Pfarrer Binnenbruck
Kontakt: Herr G. Mertes, Landkreis Merzig-Wadern, Telefon: 0 68 61/8 02 50, g.mertes@merzig-wadern.de; Herr Pfarrer Th. Schmitt, Telefon: Telefon: 0 68 64/5 12

 

Landkreis St. Wendel

St. Wendel
Katholische Pfarrkirche St. Wendalinus, Balduinstraße

Die Basilika St. Wendalinus, seit Jahrhunderten das religiöse Zentrum von St. Wendel, entstand in mehreren Bauphasen: An den Chor des 14. Jhs., mit dem Grab des hl. Wendalinus, baute man im 15. Jh. eine spätgotische, dreischiffige Halle mit schlanken, hohen Pfeilern und Netzgewölbe sowie die Westturmfassade. Der mittlere Turmhelm von 1753 entstand in der letzten Bauphase. Die Wallfahrtskirche St. Wendalinus gehört mit ihrer umfangreich erhaltenen Ausstattung zu den bedeutendsten spätgotischen Kirchen im Saarland.

Ganztägig geöffnet bis 18 Uhr
Führungen mit Herr Pastor A. Franziskus: 11.45 Uhr mit kleinem Orgelvortag, 14 Uhr, 15 Uhr und 16.30 Uhr
Gottesdienst um 10.45 Uhr
Kontakt: Herr Pastor A. Franziskus, Telefon: 0 68 51/24 64


St. Wendel-Bliesen
Katholische Pfarrkirche St. Remigius, Remigiusstraße  

Beim Neubau von St. Remigius 1903-1904 wurde der romanische Glockenturm in die Planungen von Architekt Josef Kleesattel aus Düsseldorf einbezogen und dient wie beim barocken Vorgängerbau weiterhin als Zugang zum Hauptschiff. Die historistische Basilika entstand in neospätromanischem Stil nach rheinisch-romanischen Vorbildern. Architektur, Ausstattung und die nach Befund rekonstruierte Farbfassung des Innenraumes vermitteln den Eindruck eines historistischen Gesamtkunstwerkes.

Geöffnet von 11 bis 18 Uhr
Führungen um 11.15 Uhr, 14 Uhr und 16 Uhr, Herr Pastor Th. Damke
Gottesdienst um 9 Uhr 
Kontakt: Herr Pastor Th. Dahmke und Herr G. Malderner, Telefon: 0 68 51/25 25


Namborn-Furschweiler
Katholische Pfarrkirche St. Anna, Freisener Straße

Der sachsen-coburgische Hofbaumeister Friedrich Streib fertigte 1821 den Neubauplan für St. Anna, nachdem die alte Kirche baufällig und für die wachsende Gemeinde zu klein geworden war. Der fünfachsige Saal hat einen eingezogenen dreiseitigen Chor und steht ganz in der ländlich barock-klassizistischen Bautradition der Region.

Führungen um 11 Uhr, 14 Uhr, 15.30 Uhr, Herr A. Münster
Kein Gottesdienst
Geöffnet von 9 bis 18 Uhr
Kontakt: Telefon: 0 68 54/90 83 60Herr Pastor Ch. Scheinost,

Nohfelden-Sötern
Evangelische Pfarrkirche, Matzenbergstraße

Die Evangelische Pfarrkirche ist ein barocker Saal des 18. Jhs. mit Eckquaderung und Stichbogenfenstern. Von der Vorgängerkirche des 16. Jhs. blieb der stattliche Turm mit dem Spitzbogenportal von 1578 erhalten. Im Innern sind die Grabplatten der Herren zu Zuisch und Sötern aus dem 17. Jh. bewahrt. Zur Kirchenausstattung gehört auch eine Stummorgel von 1889.

Geöffnet von 11 bis 18 Uhr
Führungen mit Pastor M. Keip um 11 Uhr, 14 Uhr und 16 Uhr mit Vortrag kleiner Musikstücke auf der Stummorgel
Gottesdienst um 10 Uhr
Kontakt: Herr Pastor M. Keip, Telefon: 0 68 52/9 29 02

Ansprechpartner

Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz
Sabine Schorr
Pressesprecherin
Keplerstraße 18
66117 Saarbrücken
E-Mail-Kontakt
Telefon
(0681) 501-4710
Telefax
(0681) 501-4522