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Universität der Großregion soll Europäische Universität werden

Pressemitteilung vom 15.05.2018 - 18:15 Uhr

Anlässlich eines gemeinsamen Gesprächs bekräftigten der rheinland-pfälzische Wissenschaftsminister Konrad Wolf und der Chef der Staatskanzlei des Saarlandes, Jürgen Lennartz, die gemeinsame Absicht beider Landesregierungen, die Universität der Großregion bei der geplanten Weiterentwicklung hin zu einer „Europäischen Universität“ zu unterstützen.

Staatssekretär Lennartz und Minister Wolf lobten die UniGR als einzigartigen und innovativen Universitätsverbund: „Die Universität der Großregion hat das Potential europaweit, wenn nicht sogar weltweit, als Modell zu gelten. Sie leistet einen wesentlichen Beitrag zur Regionalentwicklung der Großregion und damit auch zu deren internationalem Ansehen. Die wirtschaftliche und soziale Entwicklung der Großregion hängt wesentlich von der Exzellenz ihrer Hochschulen und damit insbesondere auch der UniGR ab. Eine wichtige Aufgabe des Hochschulverbunds als Europäische Universität wird daher sein, sich großer gesellschaftlicher Herausforderungen zu stellen und damit einen wichtigen Beitrag zur zukunftsfähigen Entwicklung der Region und darüber hinaus ganz Europas zu liefern.“ Hierzu bedürfe es verstärkt auch der Kooperation mit Partnern der Zivilgesellschaft.

„Mit Blick auf die Zukunftsfähigkeit unserer jungen Menschen sollte die bereits vielfältig bestehende intensive Zusammenarbeit mit der Wirtschaft im Bereich der Forschung auch verstärkt auf die Konzeption zukunftsrelevanter gemeinsamer Studiengänge ausgedehnt werden, um eine europäische Ausbildung anbieten zu können, die ihnen beste Chancen auf dem regionalen, europäischen und internationalen Arbeitsmarkt bietet“, erläuterte Minister Wolf und Staatssekretär Lennartz ergänzte: „Zur Sicherung der Zukunftsfähigkeit unserer Region gehört auch die Vermittlung unternehmerischer Fähigkeiten in den Studiengängen und die Vermittlung kultureller und sprachlich Kompetenzen. Durch ihre vielfältigen Angebote an integrierten Studiengängen und den Schwerpunkt Border Studies bietet die UniGR bei letzterem ja bereits beste Voraussetzungen.“

In diesem Zusammenhang bestätigte Minister Wolf die Absicht, im Rahmen der geplanten Novellierung des Hochschulgesetzes den rheinland-pfälzischen Hochschulen zukünftig zu ermöglichen, sich an einem Europäischen Verbund für territoriale Zusammenarbeit (EVTZ) zu beteiligen. Diese wäre unter anderem für die Universität Trier und die Technische Universität Kaiserslautern von Interesse, die Mitglieder des Universitätsverbunds sind. Die UniGR, die derzeit als ein Verein nach Luxemburger Recht organisiert ist, beabsichtigt, ihren Rechtsstatus perspektivisch in einen EVTZ umzuwandeln, um den europäischen Anforderungen an eine „Europäische Universität“ besser gerecht werden zu können.

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