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Commerçon wirbt für frühere Französische Botschaft: „Pingusson-Bau ist gebaute Geschichte.“

Pressemitteilung vom 17.10.2014 - 14:00 Uhr

Kultusminister Ulrich Commerçon hat aus Anlass des derzeit stattfindenden deutsch-französischen Workshops zur Nachnutzung der ehemaligen Französischen Botschaft in Saarbrücken den Stellenwert des Pingusson-Baus betont: „Es gibt kein anderes Gebäude in Deutschland und Frankreich, das derart symbolhaft für das das deutsch-französische, aber auch für das europäische Versöhnungswerk steht, wie die ehemalige Französische Botschaft“, so der für den Denkmalschutz zuständige Minister.

"Gerade der Pingusson-Bau drückt aus, wie wichtig es ist, die Chancen des Saarlandes in einer europäischen Zukunft zu suchen.“
"Gerade der Pingusson-Bau drückt aus, wie wichtig es ist, die Chancen des Saarlandes in einer europäischen Zukunft zu suchen.“

Das Haus sei „ein Denkmal von hoher städtebaulicher architekturgeschichtlicher Bedeutung. Es ist gleichsam gebaute Geschichte, seine Sanierung somit auch eine nationale Aufgabe.“

Die Symbolkraft des Denkmals dürfe jedoch nicht dazu verleiten, die Diskussion um die Sanierung rückwärtsgewandt zu führen. „Symbol und Botschaft, die von dem Bauwerk der modernen Architektur ausgehen, reichen weit in die Zukunft. Gerade der Pingusson-Bau drückt aus, wie wichtig es ist, die Chancen des Saarlandes in einer europäischen Zukunft zu suchen.“ Vor einer Sanierung stehe deshalb die Suche nach einem sinnvollen Nutzungskonzept, das diese Bedeutung zum Ausdruck bringt. „Zu einer Sanierung gibt es keine vernünftige Alternative. Neben den Kosten müssen wir auch den Nutzen für das Land betrachten.“

Commerçon bedauerte, dass der Öffentlichkeit in den letzten Jahrzehnten der Zugang zum Haus weitgehend verwehrt blieb. „Aus diesem Grund haben wir im Élysee-Jahr 2013 das Haus geöffnet und eine Fülle von Veranstaltungen mit insgesamt rd. 3.000 Besucherinnen und Besuchern durchgeführt. Die Reaktionen unserer Gäste waren überaus positiv. Auch daher sehe ich meine Verpflichtung als Denkmalschutzminister, intensiv für die Sanierung des früheren Botschaftsgebäudes zu werben.“

Der zweitägige Workshop steht unter dem Motto: „Es lohnt sich. Cela en vaut la peine.“ und wird u. a. vom Werkbund Saar, dem Landesverband des Bundes der Deutschen Architekten (BDA), der Stiftung Baukultur Saar und dem Conseil Régional de L’Ordre des Architectes de Lorraine veranstaltetet.

Weitere Informationen zur Veranstaltung: http://www.deutscher-werkbund.de/dwbsaar.html.

Ansprechpartner

Ministerium für Bildung und Kultur
Marija Herceg
Pressesprecherin
E-Mail-Kontakt
Telefon
(0681) 501-7365
Telefax
(0681) 501-7550