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SaarLorLux

 

Regionale Gliederung des SaarLorLux-Raumes

Regionale Gliederung des SaarLorLux-Raumes
Der Raum SaarLorLux lässt sich je nach Fragestellung unterschiedlich abgrenzen.

Als eigenständiger Begriff entstand "Saar-Lor-Lux" in den 1960er Jahren und meinte nur das Saarland, Lothringen und das Großherzogtum Luxemburg. Heute umfasst SaarLorLux auch Gebiete von Wallonien und des Landes Rheinland-Pfalz (ganz oder teilweise).

Damit repräsentiert SaarLorLux auch eine hohe Vielfalt politischer Strukturen:

  • Das Großherzogtum Luxemburg als souveräner Nationalstaat und einziger europäischer Mitgliedstaat, der vollständig in SaarLorLux enthalten ist.
  • Die deutschen Bundesländer Rheinland-Pfalz und Saarland. 
  • Die französische Region Lothringen mit den Départements Moselle, Meurthe-et-Moselle, Meuse und Vosges.
  • In Belgien die Wallonische Region, die Deutschsprachige Gemeinschaft und die Französische Gemeinschaft.

Dieses Gebiet stellt heute die politische Bezugsebene der grenzüberschreitenden Kooperation dar, die durch die regelmäßigen Gipfel-Treffen der höchsten politischen Vertreter zwischen den beteiligten Ländern und Regionen vereinbart wurden. Je nach politischen und administrativen Zielen variiert der räumliche Zuschnitt der tatsächlichen Kooperation.

  • Im Rahmen der SaarLorLux-Gipfeltreffen treffen die höchsten politischen Repräsentanten, also die Ministerpräsidenten und Präsidenten, aus Luxemburg, Saarland, Rheinland-Pfalz, Lothringen (einschließlich der Départements) sowie Wallonien (mit seinen beiden Sprachgemeinschaften) regelmäßig zusammen.
  • Das Vertragsgebiet der "Regionalkommission" (als Treffen der staatlichen Verwaltungsebene) umfasst neben dem Kernraum SaarLorLux auch Teile von Rheinland-Pfalz (die Planungsregionen Trier und Westpfalz sowie den Landkreis Birkenfeld) sowie die Provinzen der Wallonischen Region. 
  • Die räumliche Grundlage des interregionalen "Raumentwicklungskonzept SaarLorLux+" war hingegen auf die Grenzregionen konzentriert; so konzentrierte sich die Betrachtung auf das Saarland, Lothringen, Luxemburg, die grenznahen Teile von Rheinland-Pfalz (Regionen Trier und Westpfalz sowie den Landkreis Birkenfeld) und die wallonische Grenzprovinz Luxemburg (Belgisch-Luxemburg).

Neben einem meist großräumig definiertem Vertragsgebiet, das auch "Großregion" genannt wird, finden die Projekte der faktischen Zusammenarbeit meist in den grenznahen Gebieten ihren räumlichen Niederschlag. Der Übergang zwischen dem umfassenden Vertragsgebiet und den Gebieten engerer Kooperation ist also fließend.

Auch unterhalb der regionalen Ebene gibt es eine intensive und vielfältige Zusammenarbeit zwischen Landkreisen, Städten, Gemeinden und Vereinen. Sie befassen sich überwiegend mit lokalen Fragestellungen und Projekten. Sie runden die vertrauensvolle grenzüberschreitende Zusammenarbeit nach unten hin ab.


Regionale Gliederung