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Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz
 

Attraktive Ortskerne für eine zukunftsfähige Heimat – Umweltministerium unterstützt Sanierung des Dorfplatzes Eisweiler mit rund 12.000 Euro

23.05.2019

Zusammen mit der Gemeinde Namborn wollen die Bürgerinnen und Bürger von Eisweiler den Dorfplatz vor ihrem Dorfgemeinschaftshaus umfassend sanieren. Die ehemalige Feuerwehrfahrzeughalle soll zu einem multifunktionalen Veranstaltungsraum umgebaut und ein Teil des Vorplatzes mit einer stabilen Holzkonstruktion überdacht werden. Der neue Dorfpavillon mit integrierter Grillstelle soll künftig einen geschützten Außenbereich für Veranstaltungen bieten. Die Maßnahmen werden zu einem großen Teil durch das ehrenamtliche Engagement der Bürgerinnen und Bürger vor Ort umgesetzt, die bei Arbeiten des Innenausbaus, sowie Erd- und Pflasterarbeiten selbst mitanpacken werden. Das Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz unterstützt die Maßnahmen mit rund 12.000 €.

„Moderne Dorfmittelpunkte, wie der zukünftige Dorfplatz und das Dorfgemeinschaftshaus in Eisweiler, geben entscheidende Impulse für das Leben in unseren Dörfern“, betont der Minister für Umwelt und Verbraucherschutz, Reinhold Jost. „Ein zeitgemäßer und funktionaler Treffpunkt für die Dorfgemeinschaft ist von zentraler Bedeutung für ein intaktes Dorf- und Vereinsleben“, so Jost.

Im Namborner Ortsteil Eisweiler wurde das ehemalige Feuerwehrgerätehaus bereits im Jahr 2017 durch die aktive Mitarbeit vieler Bürgerinnen und Bürger zu einem Dorfgemeinschaftshaus umfunktioniert. Bereits nach kurzer Zeit hat es sich zu einem wichtigen Mittelpunkt des dörflichen Lebens entwickelt, den in Eisweiler niemand mehr missen möchte. Die rege Nutzung durch die örtlichen Vereine bei Feiern und anderen Aktivitäten bewog die Eisweiler Bürgerinnen und Bürger dazu, ihre Dorfmitte noch mehr zu tun.

Für dieses Projekt wurden rund 22.000 Euro veranschlagt. Land, Bund und Europäische Union übernehmen 55 Prozent der Kosten. Die Fördersumme stammt aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“ (GAK) und des „Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums“ (ELER). Ziel ist die Förderung einer nachhaltigen Dorfentwicklung.