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Drogen und Sucht

Finger weg von Ecstasy!
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Finger weg von "Badesalzen"!
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Akkordeon auf/zuklappen

Legal Highs werden meist als „Räuchermischungen“, „Badesalze“ oder „Reiniger“ verkauft, um den eigentlichen Zweck der Produkte - den Konsum - zu verschleiern und rechtliche Bestimmungen des Betäubungsmittelgesetzes oder des Arzneimittelgesetzes zu umgehen.

Formen und Wirkung

Meist ähneln Legal Highs in ihrer Wirkung bekannten Substanzen wie Cannabis, Ecstasy oder Amphetamin. Eine genaue Beschreibung der Wirkung von Legal Highs ist aufgrund der Vielzahl an unterschiedlichen Substanzen allerdings nicht möglich. Zudem werden durch gezielte Manipulationen der chemischen Struktur kontinuierlich neue Substanzen auf den Markt gebracht.
Legal Highs werden als Pulver, Tabletten, Kräuter oder Kapseln angeboten. Kräuter- bzw. Räuchermischungen enthalten in der Regel getrocknete Pflanzenteile. Bekanntester Vertreter ist „Spice“, das 2008 für Aufsehen gesorgt hat. Die bunten Tütchen enthielten frei verkäufliche getrocknete Kräuter, die damaligen Berichten zufolge Cannabis-ähnliche Wirkungen erzeugt haben sollen. Im Rahmen von Laboranalysen konnte jedoch festgestellt werden, dass die Kräuter lediglich Trägersubstanzen waren, die mit neuen synthetischen Cannabinoiden versetzt waren. In der Folge wurden die neuen synthetischen Wirkstoffe in das Betäubungsmittelgesetz aufgenommen und sind daher illegal.
Legal Highs mit stimulierender Wirkung werden zumeist als „Badesalz“, „Raumlufterfrischer“ oder „Reiniger“ verkauft. Diese Produkte enthalten häufig synthetische Cathinone. Das sind künstlich hergestellt Substanzen, die verwandt sind mit dem Wirkstoff Cathin, der natürlicherweise in der Khat-Pflanze vorkommt. Ein bekanntes synthetisches Cathinon ist Mephedron.


Akkordeon auf/zuklappen

Im Februar 2018 gaben insgesamt 11,8 Prozent der Befragten an, jemals E-Zigaretten verwendet zu haben. Unter Rauchern ist der Anteil der Jemalskonsumenten mit 29 Prozent am größten und bei Nie-Rauchern mit 2,9 Prozent am geringsten; für ehemalige Raucher liegt er bei 6,5 Prozent. Im Vergleich zu den Vorjahren ist der Anteil der Jemalskonsumenten angestiegen: Im Jahr 2014 waren es noch insgesamt 8,1 Prozent – 19,7 Prozent der Raucher, 3,7 Prozent der ehemaligen Raucher und 1,5 Prozent der Nie-Raucher.
Auch der Anteil der regelmäßigen E-Zigarettenkonsumenten ist unter Rauchern mit 7,1 Prozent weitaus höher als unter ehemaligen Rauchern (1,2 Prozent) und Nie-Rauchern (0,2 Prozent). Insgesamt gaben im Jahr 2018 2,6 Prozent aller Befragten an, E-Zigaretten regelmäßig zu nutzen: Rund 44 Prozent verwenden E-Zigaretten täglich, 56 Prozent verwenden sie wöchentlich. Der weitaus größte Anteil der regelmäßigen E-Zigarettenkonsumenten (85,7 Prozent) war zum Zeitpunkt der Befragung Raucher: 33,5 Prozent rauchten regelmäßig und 52,2 Prozent zumindest gelegentlich Zigaretten. 10,0 Prozent der regelmäßigen E-Zigarettenkonsumenten sind ehemalige Raucher und 4,4 Prozent haben nie geraucht.
Es interessieren sich eher jüngere als ältere Menschen für E-Zigaretten: Im Jahr 2018 gaben rund 21 Prozent der 16- bis 29-Jährigen an, E-Zigaretten jemals verwendet zu haben; unter den 30- bis 44-Jährigen waren 15 Prozent Jemalskonsumenten, unter den 45- bis 64-Jährigen zwölf Prozent und unter den über 64-Jährigen lediglich rund ein Prozent.

E-Inhalationsprodukte simulieren das Rauchen mit technischen Mitteln und bestehen aus einer Stromquelle (Akku), einem elektrischen Heizelement (Vernebler) und einer Kartusche mit der zu verdampfenden Betriebsflüssigkeit (Liquid). Durch Saugen am Mundstück wird das Liquid unter Wärmeeinwirkung vernebelt, und das entstehende Aerosol kann als sichtbarer Dampf vom Konsumenten inhaliert werden.
Die gesundheitlichen Risiken dieses Konsums werden kontrovers diskutiert - Das Deutsche Krebsforschungszentrum in der Helmholtz-Gsellschaft hat nun klar Stellung bezogen:

E-Zigaretten sind gesundheitlich bedenklich.

Die Hauptbestandteile der E-Zigaretten-Liquids sind Propylenglykol und/oder Glyzerin, Aromastoffe und zumeist Nikotin in verschiedenen Konzentrationen. Diese Substanzen werden verdampft und – ebenso wie Tabakrauch – tief inhaliert und gelangen so in den Körper.  ikotin macht abhängig4, fördert das Wachstum bestehender Tumoren23 und steht im Verdacht, Krebs zu erzeugen20. Zudem schädigt Nikotin während der Schwangerschaft das Ungeborene8. Es besteht die Gefahr einer Überdosierung für Konsumenten, die zu häufig hintereinander tief inhalieren und es besteht eine Vergiftungsgefahr für Kinder, wenn diese die Fläschchen mit den nikotinhaltigen Liquids probieren.
Manche der verwendeten Aromastoffe können als Kontaktallergene wirken und die Liquids und das Aerosol einiger E-Zigaretten enthalten Kanzerogene, also krebsfördernde Inhalte.

Da E-Zigaretten erst seit wenigen Jahren auf dem Markt sind, gibt es noch keine verlässlichen Informationen zur Gesundheitsgefährdung bei Langzeitkonsum. Es ist schwer vorhersehbar, welche Folgen die dauerhafte und häufige Inhalation des Chemikaliengemischs im E-Zigaretten-Aerosol auf den Körper und insbesondere die Lunge hat. Zwar ist die Menge der Kanzerogene, die in den Liquids und im Aerosol einiger E-Zigaretten gefunden wurde gering. Es gibt jedoch keinen Schwellenwert für Kanzerogene. Daher kann, besonders bei Dauerkonsum, eine Krebsgefährdung nicht ausgeschlossen werden.

Nichtraucherschutz im Saarland

Das Saarland schützt vor den Gefahren des Passivrauchens

Die gesundheitlichen Gefahren des Passivrauchens für Erwachsene und Kinder sind unbestritten. Aktuelle Schätzungen des Deutschen Krebsforschungszentrums in Heidelberg gehen jährlich von mehr als 3.300 tabakrauchassoziierten Todesfällen in Deutschland unter Nichtraucherinnen und -rauchern durch Passivrauchen aus. Für Kinder erhöht sich das Risiko, an Infektionen der unteren Atemwege, an Asthma, Bronchitis oder Lungenentzündung zu erkranken, um 50 bis 100 %.

Um die Menschen im Saarland umfassend vor den Gesundheitsgefahren durch Passivrauchen zu schützen, hat der saarländische Landtag ein umfassendes Nichtraucherschutzgesetz erlassen.

Neben dem konsequenten Gesundheitsschutz von Nichtraucherinnen und Nichtrauchern unterstützt das saarländische Gesundheitsministerium vielfache Projekte zum Schwerpunkt „Rauchfrei Leben“. Neben dem Pilotprojekt „Rauchfreie Schwangerschaft“ mit der Universität Greifswald hat die Landesregierung die Aktion „Rauchfreies Saarland“ ins Leben gerufen. Vorrangiges Ziel ist dabei, die Raucherquote bei Jugendlichen insgesamt zu senken und für einen gesundheitsförderlichen Lebensstil zu werben.

Mit der Verabschiedung des Gesetzes zur organisationsrechtlichen Anpassung und Entfristung der Geltungsdauer von Vorschriften des Landesrechts hat der saarländische Landtag auch einstimmig einer Entfristung der verschiedensten befristeten Gesetze zugestimmt, zu denen auch das Nichtraucherschutzgesetz gehört. Das bedeutet, dass das Gesetz nun unbefristet Anwendung findet und keine Laufzeit mehr hat. Die örtlichen Ordnungsämter kontrollieren weiterhin die Einhaltung.

Nichtraucherschutzgesetze

Oberstes Ziel der Nichtraucherschutzgesetze ist, Kinder und Erwachsene von den gesundheitlichen Gefahren des Passivrauchens zu schützen.
Hierbei muss unterschieden werden zwischen dem Bundesgesetz und den Ländergesetzen zum Nichtraucherschutz.

Die Ländergesetze regeln das Rauchverbot für die Einrichtungen (wie z.B. Verwaltungen, Gerichte, Behörden, Schulen, Kindergärten, Spielplätze, Sportstätten, Krankenhäuser, Gefängnisse usw.) des jeweiligen Bundeslandes sowie für öffentlich zugängliche Einrichtungen und Gebäude.
Darüber hinaus gilt im Saarland ein generelles Rauchverbot in gastronomischen Betrieben. Hierzu gehören auch Festzelte, Vereinsheime und Spielhallen.
Das Bundesgesetz regelt ein Rauchverbot für die öffentlichen Einrichtungen der Bundesverwaltung (Behörden, Dienststellen, Gerichte), Einrichtungen des Bundes sowie bundesunmittelbare Körperschaften, Anstalten und Stiftungen. Unter das Rauchverbot fallen auch der Bundestag, der Bundesrat, das Bundespräsidialamt und das Bundesverfassungsgericht.
Ein grundsätzliches Rauchverbot gilt auch in allen öffentlichen Verkehrsmitteln vom Flugzeug bis zum Taxi.

Darüber hinaus wird auch in der Arbeitsstättenverordnung der Nichtraucherschutz geregelt.
§ 5 Abs. 1 der ArbStättV besagt: „Der Arbeitgeber hat die erforderlichen Maßnahmen zu treffen, damit die nichtrauchenden Beschäftigten in Arbeitsstätten wirksam vor den Gesundheitsgefahren durch Tabakrauch geschützt sind. Soweit erforderlich, hat der Arbeitgeber ein allgemeines oder auf einzelne Bereiche der Arbeitsstätte beschränktes Rauchverbot zu erlassen.“
Zuständig für die Umsetzung dieses Paragrafen ist das Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz.


Etwa 10,4 Millionen Menschen konsumieren in Deutschland Alkohol in gesundheitlich riskanter Form - 1,7 Millionen gelten als alkoholabhängig. Nur etwa 10 Prozent unterziehen sich einer Therapie, oft erst viel zu spät, nach 10 bis 15 Jahren einer Abhängigkeit.

Zehn Liter reinen Alkohols werden in Deutschland pro Kopf in der Bevölkerung jährlich konsumiert, womit unser Land im internationalen Vergleich im oberen Drittel liegt.

Die volkswirtschaftlichen Kosten alkoholbezogener Krankheiten werden auf mehr als 20 Milliarden Euro pro Jahr geschätzt. Jährlich sterben ca. 42 000 Personen direkt (durch Alkoholmissbrauch) oder indirekt (u.a. durch alkoholbedingte Unfälle) an den Folgen des Alkoholkonsums. Der Anteil alkoholbedingter Todesfälle an allen Todesfällen im Alter zwischen 35 und 64 Jahren beträgt 25 Prozent bei den Männern und 13 Prozent bei den Frauen.

20 Prozent der Jugendlichen im Alter von 12 bis 25 Jahren trinken regelmäßig Alkohol. In Folge des Alkopopgesetzes reduzierte sich der Konsum von Alkopops unter 18 Jahren auf 16 Prozent von vormals 28 Prozent im Jahr 2003. Zudem ist ebenfalls ein Rückgang im Konsum allen alkoholischen Getränks zu erkennen.

Die in der deutschen Bevölkerung weit verbreitete unkritisch positive Einstellung zum Alkohol verhindert einen realistischen Blick auf die Folgen zu hohen Alkoholkonsums bei Erwachsenen und Jugendlichen.

Pro Jahr werden 238.000 Straftaten unter Alkoholeinfluss begangen. Im Straßenverkehr spielt jährlich bei 60 Prozent der 150.000 Verurteilten Trunkenheit eine Rolle. Bei mehr als 20.000 Verkehrsunfällen mit Personenschaden wurde zuvor Alkohol getrunken. Etwa 700 Personen starben in Folge. 88 Prozent der alkoholisierten Fahrer sind Männer, zwölf Prozent Frauen. 25 Prozent der Verkehrsunfälle, wobei Menschen getötet werden, entstehen im Zusammenhang mit Alkohol, mit einem hohen Anteil unter jungen Fahrern.

Studie Alkoholwerbung

Um das Gefährdungspotenzial der Alkoholwerbung auf Kinder und Jugendliche in Deutschland genauer abschätzen zu können, veranlasste das Bundesministerium für Gesundheit eine Studie zur Alkoholwerbung. Die Stichprobe über einen Zeitraum von 24 Wochen ergab, dass 40 Prozent der Alkoholwerbung sich an ein Publikum unter 30 Jahren und zehn Prozent der Alkoholwerbung sich explizit an ein jugendliches Publikum wendet. Inhalts- und Zielgruppenanalyse von Alkoholwerbung im Deutschen Fernsehen

Alkopopsteuergesetz

Während vor der Erhebung der Sondersteuer im August 2004 noch 28 Prozent aller 12- bis 17-Jährigen mindestens einmal im Monat spirituosenhaltige Alkopops konsumierten, sind es nach der Einführung des Gesetzes nur noch 16 Prozent. Ein Drittel der Jugendlichen, die vorher schon mal Alkopops gekauft haben, kaufen jetzt überhaupt keine mehr. Ein Drittel kauft weniger. Die Jugendlichen nennen als Hauptgrund für diese Entwicklung die Preiserhöhung und die breite Diskussion zu Alkopops. Der Rückgang findet sowohl bei weiblichen als auch männlichen Jugendlichen statt.


(verschreibungspflichtige) Medikamente

Anlässlich der hohen Zahl von Drogentoten im Saarland hat eine Auswertung der Rechtsmedizin im Auftrag des Gesundheitsministeriums ergeben, dass der Mischkonsum von verschreibungspflichtigen Medikamenten deutlich in den letzten Jahren zugenommen hat.

Mehr als fünf verschreibungspflichtige Medikamente wurden bei den obduzierten Drogentoten festgestellt. Das zeigt, dass neben einem höheren Wirkstoffgehalt und einer hohen Verfügbarkeit von Drogen, vor allem Mehrfachdosierungen verschreibungspflichtiger Medikamente Grund für den Drogentod im Saarland sind. Während diese Entwicklung im Saarland und die Zunahme der Drogentoten auch im Bund ähnlich verlaufen, hat sich im Saarland herausgestellt, dass Antidepressiva eine deutlich größere Rolle bei Drogenkonsumenten spielen, als im Bund. Auch beobachtet man eine deutliche Zunahme an Schmerzpatienten.

Die Medikamentenabhängigkeit gehört in Deutschland zu den meist verbreiteten Suchterkrankungen neben der Tabak- und Alkoholabhängigkeit. Schätzungen gehen von 1,4 bis 1,9 Millionen Medikamentenabhängigen aus. Mehrheitlich Frauen und ältere Menschen sind von dieser "stillen" - weil nach außen nicht ohne weiteres erkennbaren- Sucht betroffen. Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung will die Öffentlichkeit und Fachpresse verstärkt auf das Thema aufmerksam machen. Schwerpunkte sind dabei die Verbesserung der Datenlage zur Medikamentenabhängigkeit, die bessere Erreichbarkeit für betroffene Menschen durch das Suchthilfesystem sowie die Verschreibungspraxis.
Vier bis fünf Prozent aller verordneten Medikamente besitzen ein Missbrauchs- und bzw. oder Abhängigkeitspotenzial. Darunter sind vor allem die verschreibungs­pflichtigen Schlaf- und Beruhigungsmittel. In der Selbst­medikation liegt der Anteil der Packungen mit Wirkstoffen, die ein Missbrauchs- oder Abhängigkeitspotenzial haben, gemessen am Gesamt­sortiment der ohne Rezept verkauften Packungen, sogar bei zehn bis zwölf Prozent.

Schlaf- und Beruhigungsmittel

Ein erhebliches Suchtpotential haben die so genannten psychotropen Medikamente. Das größte Abhängigkeitspotential haben Schlaf- und Beruhigungsmittel aus der Wirkstoffgruppe der Benzodiazepine.

Psychostimulantien

Ein in der Öffentlichkeit und Wissenschaft kontrovers diskutiertes Thema ist das Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitäts-Syndroms (ADHS). Die Therapie ist als multimodales Behandlungsangebot definiert. Nur ein Teil der Kinder bedarf der medikamentösen Therapie.

Doping

Die Verwendung von Dopingmitteln ist nicht nur im Spitzensport ein Problem. Wie eine im Rahmen der Gesundheitsberichterstattung des Bundes vom Robert Koch-Institut veröffentlichte Broschüre zeigt, missbrauchen ebenfalls Sportler im Freizeitbereich trotz erheblicher Gesundheitsrisiken Dopingsubstanzen zur Leistungssteigerung und Körperveränderung. Demnach sind die Substanzen leicht zu beschaffen. Zudem finden Dopingkontrollen im Freizeitsport nicht statt und die vielfältigen Präventionsbemühungen sind bislang wenig aufeinander abgestimmt. Infolge dessen ist vor allem für junge Männer das Gefährdungspotential hoch.


Abhängigkeit & Substitution

Schätzungen aus dem Jahr 2017 zufolge sind in Deutschland 166.294 Menschen opioidabhängig. Die Anzahl weiblicher Opioidabhängiger wird auf 42.307 und die männlicher Opioidabhängiger auf 123.988 geschätzt.

Auch wenn sich das Spektrum der Drogen in den letzten 20 Jahren deutlich erweitert hat und sich die Konsummuster diversifiziert haben, liegt auf der Grundlage der aktuellen Schätzung und dem Vergleich mit früheren Schätzungen der Schluss nahe, dass sich die Anzahl der Konsumentinnen und Konsumenten, die Opioide mit einem hohen Mortalitätsrisiko konsumieren, in den letzten 20 Jahren kaum verändert hat.

Dass in Deutschland immer weniger Menschen infolge des Konsums illegaler Drogen (2000: 2.030, 2004: 1.385) sterben, ist auch eine Folge der Verbesserung in der Behandlung von Opiatabhängigen. Jeder Zweite der  in Deutschland lebenden Opiatabhängigen erhält eine Substitutionsbehandlung. Durch die Behandlung mit einem Ersatzstoff, zumeist Methadon, haben die Betroffenen die Chance, sich zunächst gesundheitlich und sozial zu stabilisieren und sich dann beruflich zu rehabilitieren.

Modellprojekt zur Drogennotfallprophylaxe mit Naloxon im Saarland

Das Projekt zielt darauf ab, dass auch medizinische Laien, zum Beispiel aus dem Kreis der Drogenabhängigen durch gezielte Schulungen in die Lage versetzt werden können, im Drogennotfall – bis zum Eintreffen von Rettungskräften – im Rahmen notfallmäßiger Erstmaßnahmen „Naloxon“ fachgerecht einzusetzen und dadurch in das Sucht(selbst)hilfesystem als ein ergänzender Baustein der Überlebenshilfe implementiert werden sollen.
Das Medikament Naloxon ist ein Opiatantagonist und wird seit über 40 Jahren in der Notfallmedizin eingesetzt. Da in vielen Fällen von Opiatüberdosierungen Dritte anwesend sind, können durch Drogennotfallschulungen und Anwendung von Naloxon durch medizinische Laien im Drogennotfall Leben gerettet werden.


Cannabis ist die am weitesten verbreitete illegale Droge in Deutschland und anderen Ländern Europas. Jede fünfte Frau und jeder dritte Mann im Alter zwischen 18 und 59 Jahren hat zumindest einmal Cannabis konsumiert. Vor allem junge Menschen zwischen dem 15. und 23. Lebensjahr gehören zu den Cannabiskonsumenten.

Strategische Maßnahmen

Die Quote von Cannabiskonsumenten deutlich zu senken, ist einer von drei Schwerpunkten des "Aktionsplanes Drogen und Sucht".

Die Quote von Cannabiskonsumenten soll in der Altersgruppe der 12- bis 25-Jährigen von über 31 Prozent Probierern im Jahr 2004 auf bundesweit unter 28 Prozent bis 2008 gesenkt werden. Der Anteil der regelmäßigen Cannabiskonsumenten soll in dieser Altersgruppe bis 2008 auf unter drei Prozent zurückgehen.

Cannabisbezogene Störungen: Umfang, Behandlungsbedarf und Behandlungsangebot in Deutschland

Der Bericht im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit und soziale Sicherung aus dem Jahr 2004 gibt den Forschungsstand zu Risiken und Folgeschäden des Cannabiskonsums wieder. Danach steigt die Zahl von Beratungen und Behandlungen von Personen mit primären Cannabisstörungen in den vergangenen Jahren an. Der Bericht macht Vorschläge für eine gezieltere Betreuung, die sich stärker als bisher an den unterschiedlichen Voraussetzungen der Klienten orientiert, und enthält Anregungen für die Weiterentwicklung von Behandlungsverfahren und Behandlungsorganisation. Bericht: Cannabisbezogene Störungen: Umfang, Behandlungsbedarf und Behandlungsangebot in Deutschland nach oben

Schutz von Kindern und Jugendlichen

Expertentreffen zu Cannabis am 30. November 2006 in Berlin

Auf Einladung der Drogenbeauftragten der Bundesregierung diskutieren Experten in Berlin die ambulante und stationäre Versorgung von Cannabis konsumierenden Jugendlichen. Die Studien "Zugang zu jungen Cannabiskonsumentinnen und –konsumenten" und "Überblick über die aktuelle Forschungslage zu den Auswirkungen des Cannabiskonsums 1996 – 2006" standen im Mittelpunkt. mehr

Fachkonferenz "Jugendkult Cannabis: Risiken und Hilfen"

Die Ergebnisse der zweitägigen Fachkonferenz "Jugendkult Cannabis: Risiken und Hilfen" auf Einladung der Drogenbeauftragte der Bundesregierung im November 2004 wurden in einer Publikation zusammengefasst. Neben der Veränderung der Konsummuster bei Cannabis in den letzten Jahren werden geeignete Strategien der Prävention und Behandlung aufgezeigt, um dem problematischen Konsum vor allem unter Jugendlichen zu begegnen. mehr nach oben

Präventionskampagnen

Internet-Projekt Drugcom.de
Das Informationsportal richtet sich an Jugendliche, die bereits mit Drogen Erfahrung haben. Sie sollen mit Hilfe der anonymen Informations- und Beratungsmöglichkeiten angeregt werden, den eigenen Drogenkonsum kritisch zu reflektieren und ggf. zu modifizieren.


Drogen und Sucht

Sucht und Drogen Hotline
bundesweit – täglich – rund um die Uhr
0108 – 31 30 31
(12 Cent/Minute Talkline ID)


Suchtmittel sind in unserer Gesellschaft allgegenwärtig. Ob es legale Suchtmittel, wie Nikotin oder Alkohol oder illegale Drogen und psychoaktive Substanzen sind, gilt es eine Haltung zu entwickeln, sich zu informieren und eine gesunde Lebensweise zu unterstützen.

Die Landesregierung hat es sich deshalb zur Aufgabe gemacht den Menschen passende Hilfsangebote für ihre Fragen, Anliegen und Probleme zur Verfügung zu stellen.

Mit den zentralen Pfeilern: Prävention, Beratung und Behandlung, den Hilfen zum Ausstieg und den Maßnahmen zur Schadensreduzierung  gewährleistet  die Landesregierung gemeinsam mit den Landkreisen, Wohlfahrtsverbänden und den beteiligten Institutionen eine flächendeckende Versorgung im Saarland. Die Landesregierung sichert damit nicht nur eine bedarfsgerechte Versorgung suchtkranker Menschen, sondern verfolgt auch das Ziel, den Suchtmittelkonsums zu reduzieren und vor allem den Einstiegs in eine Suchtkarriere zu verhindern.

 

Suchtmittel, Infomaterialien und vieles mehr…

Informationen zu Suchtmitteln, wie Nikotin, Alkohol, Drogen und Medikamente oder zu Suchtverhalten etwa bei Ess-Störungen oder Problemen mit Internet oder anderen Onlinemedien  bieten in umfassender Weise die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) http://www.bzga.de/ und die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) http://www.dhs.de/. an

In Infomaterialien klärt die BZgA über die Wirkungen und Gefahren von Suchtmitteln auf, z.B. im Rahmen eines Drogenlexikons. In umfassenden Projekten wie “ Drugcom“ oder „Kenn dein Limit“ sind Infos, Selbsttests oder Online-Beratungsangebote (z.B. Quit he Shit) sehr anschaulich und zielgruppengerecht nutzbar.

Das Angebot richtet sich direkt an Jugendliche, oder an andere Zielgruppen, wie z.B. Menschen mit Essproblemen. Es besteht auch die Möglichkeit die Hotlines zu den verschiedenen Hilfsangeboten zu nutzen.

Für Lehrkräfte und Mitarbeiter/innen in sozialen Institutionen stehen viele kostenlose Materialien für  den Unterricht oder die Gestaltung von suchtpräventiven  Projekten zur Verfügung.

Die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen stellt ebenfalls  Informationen und Materialien zu Suchtstoffen und Suchtverhalten, zu Glücksspiel und  Ess-Störungen und suchtrelevanten Themen bereit. In Kampagnen, Veranstaltungen und Projekten bietet sie eine große Palette von Mitmachmöglichkeiten an. Sehr interessant ist ihre Bibliothek zu allen Fragen rund um das Thema Sucht und Prävention.

Informationen, Pillenwarnungen und Materialien zu Drogen und neuen psychoaktiven Substanzen bietet das Portal mindzone.sauberdrauf! Hier wird auch eine Online-Beratung zu Partydrogen und Anregungen zur Konsumreflexion angeboten (www.sauberdrauf.de/index.html)

 

Angebote zur Suchtprävention im Saarland

Suchtprävention lädt mit ihren Angeboten die Menschen dazu ein, sich mit ihrem Leben und ihrem Konsum auseinanderzusetzen. Jeder Mensch soll die Chance haben, ein suchtfreies oder von Sucht so weit wie möglich unbeeinträchtigtes Leben zu führen.

Der Regionalverband Saarbrücken und die Landkreise halten mit ihren Suchtpräventionsfachstellen, die in der Regel an die Suchtberatungsstellen angebunden sind, ein Angebot für Jugendliche, Eltern, Lehrkräfte und Mitarbeiter/innen aus sozialen Institutionen vor (www.saarland.de/dokumente/thema_bildung/Richtlinien_Suchtpraev_Anlage_2.pdf und www.landesstelle-sucht-saarland.de/ ). Die Mitarbeiter/innen unterstützen bei der Planung und Durchführung suchtpräventiver Projekte. Sie arbeiten u.a. mit Schulen und sozialen Institutionen zusammen. Sie sind mit den Gesundheitsämtern und den relevanten Institutionen vernetzt, um auf Landkreisebene eine nachhaltige Suchtprävention zu sichern.

Mit dem Projekt FreD –Frühintervention bei erstauffälligen Drogenkonsumenten (www.saarland.de/51318.htm)  werden  von den Präventionsfachstellen flächendeckend Maßnahmen zur Frühintervention für gefährdete Jugendliche angeboten. Dieses Projekt ist vor allem ein Angebot für Jugendliche, die sich mit ihrem noch nicht verfestigten Cannabiskonsum auseinandersetzen wollen oder von der Justiz, der Schule, dem Arbeitgeber  oder den Eltern aufgefordert werden, sich ihrem Konsumverhalten zu stellen.

Das Projekt  HaLt – Hart am Limit (www.die-brigg.de/86327.html) bietet im Landkreis Neunkirchen besondere Hilfen für Jugendliche und Eltern, wenn es um übermäßigen Alkoholkonsum bei den eigenen Kindern geht,  und wenn dieser Konsum dann im Krankenhaus endet. Spezielle Angebote wie etwa  für Kinder suchtkranker Eltern ( Projekt Wiesel: www.caritas-neunkirchen.de/) oder im Raum Saarbrücken für Familien in Zusammenarbeit mit den Familienzentren (Projekt Wildnispädagogik: (http://www.drogenberatung-saar.de/ ) oder Projekt „Escapade“ zum Pathologischen Internetgebrauch (Beratungsstelle „Knackpunkt“  St.Wendel, Gesundheitsamt Saarbrücken) ergänzen die regionalen flächendeckenden Angebote.

Die Gesundheitsämter der Landkreise machen darüber hinaus ebenfalls präventive  Angebote und sind besonders in der Vernetzung der Akteure im Rahmen der „Gemeindenahen Suchtprävention“ aktiv (www.saarland.de/4080.htm ).

 

Angebote zu Suchtberatung und -Behandlung im Saarland

Wenn sich der Konsum eines Suchtmittels  bzw. ein Suchtverhalten bereits eingestellt oder verfestigt hat, bieten die Suchtberatungsstellen (www.landesstelle-sucht-saarland.de/) und  die Gesundheitsämter (www.saarland.de/4080.htm) in den Landkreisen qualifizierte und geschützte Beratungsangebote  an.  Die Palette des Hilfsangebotes reicht von der persönlichen Einzelberatung für Betroffene, Eltern oder Angehörige bis zum Gruppenangebot nach bestimmten Suchtformen und Suchtmitteln (bspw. Alkohol, Cannabis, Drogen, Neue Medien oder Glücksspiel). Die Arbeit an einer stabilen Motivation, an den  Einstellungen und Verhaltensänderungen in Bezug auf Suchtmittel und dem Abbau schädigender Verhaltensmuster sind grundlegend im Vertrauensverhältnis zwischen Ratsuchenden und Beratern. Die Erstellung von Hilfeplänen,  die Einbeziehung von Angehörigen und die Vermittlung in geeignete Therapieangebote sind ein kostenloses Angebot für Rat- und Hilfesuchende.

Bei einer verfestigten Suchterkrankung behandeln einzelne Beratungsstellen - Drogenhilfe Saarbrücken:  http://www.drogenberatung-saar.de/ und Caritas Neunkirchen: http://www.caritas-neunkirchen.de/ , sowie Ambulanzen (SHG: (http:www.reha.shg-kliniken.de), Ianua in Saarlouis: www.ianua-gps.de/index.html )-  im Rahmen einer ambulanten Rehabilitationsmaßnahme und begleiten somit einen  längeren ambulanten Entwöhnungs- und Therapieprozess. Die Beratung und Behandlung findet in einem geschützten Rahmen statt, die durch Schweigepflicht abgesichert ist.

Das Angebot wird im stationär en Rahmen durch die Fachkliniken (Fachklinik Münchwies: www.ahg.de/AHG/Standorte/Muenchwies/index.html  und Fachklinik Tiefental  (http://www.reha.shg-kliniken.de/) komplementiert.

Ess-Störungen: Einzelne Beratungsstellen bieten auch bei Ess-Störungen eine Erstberatung an oder verweisen an niedergelassene Therapeuten. In diesem Zusammenhang kann auch bei der Therapeutenkammer des Saarlandes (http://www.psychotherapeutenkammer-des-saarlandes.de/)  nachgefragt werden.

Die Fachklinik Münchwies hat langjährige Erfahrung in der Behandlung von Menschen mit Ess-Störungen.

Informationen  und Hilfen zum Thema unter http://www.bzga.de/.

 

Angebote der Selbsthilfe

Die Angebote der Selbsthilfe zeichnen sich durch große Offenheit aus und sprechen Menschen an, die aus unterschiedlichen Lebenswelten kommen und ganz unterschiedliche Erfahrungen gemacht haben – als Suchtkranke, als Angehörige, als junge oder alte Menschen, als Berufstätige oder Menschen ohne Arbeit, als Frauen oder als Männer, als (erwachsene) Kinder oder als Eltern.Die Gruppenbesucherinnen und – besucher stärken sich gegenseitig und bieten Freundschaft und persönliche Beziehungen an. „Hier hilft nicht einer dem anderen und der wieder ihm; vielmehr hilft jeder sich selbst und hilft dadurch dem anderen, sich selbst zu helfen“  (vgl. www.freundeskreise-sucht.de).

Die Arbeitsgemeinschaft der saarländischen Abstinenz- und Selbsthilfeorganisationen hat sich als SuSe-Saar zusammengeschlossen (http://www.suse-saar.de/) und vertritt ihre angeschlossenen Mitglieder: Das Blaue Kreuz in Deutschland, Café Jedermann, Freundeskreise der Suchtkrankenhilfe, Guttempler, Kreuzbund Regionalverband Saar, Kreuzbund Diözese Speyer, Neue Selbsthilfe Gruppen Püttlingen und die St. Wendeler Suchtselbsthilfe. Seit einiger Zeit sind die Anonymen Alkoholiker als Gäste vertreten.

Die Selbsthilfe schließt die Lücke zwischen der ambulanten und der stationären Behandlung und deckt Bereiche ab, die die Professionellen nicht leisten können. Sie ist Ansprechpartner für die ganze Familie. Mit 78 Gruppen bieten die Selbsthilfeorganisationen eine dichte Versorgung  im Saarland an und sind für „jedermann“ offen.

 

Fortbildung im Bereich Suchtprävention, Sucht und Drogen

Landesinstitut für präventives Handeln (LPH) :

Das Landesinstitut für präventives Handeln bietet neben vielen präventiven Projekten auch Fortbildungen zur Suchtprävention (www.saarland.de/51318.htm) an.

Für Institutionen, wie Betriebe und Schulen ist im Rahmen der Drogenerkennung  das Projekt “Hinsehen und Handeln“ konzipiert. Hier geht es um Fortbildung im Bereich der Beeinflussung durch psychoaktive Substanzen. Für Jugendliche wird das Projekt „Rebound“ vorgehalten. Ein Life-Skill –Programm für junge Menschen zwischen 14 und 25 Jahren. Schwerpunkt ist der Umgang mit Alkohol, Drogen, Internet usw.  “7 aus 14“ ist ein Angebot für Vereine und Organisationen zur Einhaltung des Jugendschutzes. Alkohol und Nikotin in der Schwangerschaft hat die Reduzierung von Suchmittelkonsum und –Missbrauch in der Schwangerschaft zum Ziel. Darüber hinaus koordiniert das LPH das Projekt „FreD“ und ist Ansprechpartner in allen Belangen der Prävention (http://www.saarland.de/lph.htm).

 

Landesinstitut für Pädagogik und Medien (LPM)

Das Landesinstitut für Pädagogik und Medien ist die saarländische Fortbildungsinstitution für Lehrerinnen und Lehrer. Im Rahmen eines breit gefächerten Fortbildungsangebotes werden auch Maßnahmen im Sachgebiet Suchtprävention  (www.lpm.uni-sb.de/typo3/index.php?id=1362) vorgehalten. Mit der Fortbildungsreihe „Gratwanderungen“ erhalten Lehrkräfte die Möglichkeit, sich umfassend für die Themen Sucht, Drogen und im Umgang mit suchtgefährdeten Jugendlichen zu qualifizieren. Darüber  hinaus werden Veranstaltungen zu aktuell anstehenden Themen angeboten, wie etwa Wildnispädagogik in der Suchtprävention, Kinder suchtkranker Eltern etc.

 Das LPM bietet auch individuelle Beratungen für Lehrkräfte im Falle von Suchtmittelmissbrauch oder Gefährdung bei Jugendlichen an, gestaltet Pädagogische Tage und berät Institutionen im Rahmen der Verankerung von Suchtprävention im Schulentwicklungsprozess (vgl. auch Richtlinien zur Suchtprävention: www.saarland.de/dokumente/thema_bildung/Richtlinien_Suchtpraev_24.7.13.pdf). 

Der neu gestaltete Fortbildungsbereich „Gesunde Schule“ ermöglicht es Lehrkräften nicht nur für ihre Schüler/innen, sondern auch für die eigene Gesundheit geeignete Angebote zu finden. Die Veranstaltungen sind im Fortbildungsprogramm des LPM ausgeschrieben (http://www.lpm.uni-sb.de/).


Ansprechpartner

Ministerium für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie
Abteilung E
Dr. Thomas Lamberty
Gesundheit, Prävention
Franz-Josef-Röder-Straße 23
66119 Saarbrücken
E-Mail-Kontakt
Telefon
(0681) 501-3141
Landesinstitut für Pädagogik und Medien
Beratung und Fortbildung für Lehrer
Beethovenstraße 26
66125 Saarbrücken
E-Mail-Kontakt
Telefon
(06897) 7908-0
Telefax
(06897) 7908-22
Landeskriminalamt Saarbrücken
Polizeiliche Information, Prävention und Beratung
Graf-Johann-Straße25-29
66121 Saarbrücken
E-Mail-Kontakt
Telefon
(0681) 962-3494
Telefax
(6681) 962-3765