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Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz
 

Umweltminister Jost begrüßt Beschluss des EU-Parlaments zu Plastik: Müssen stärker auf Alternativen setzen

24.10.2018
© Fotolia
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Umweltminister Reinhold Jost begrüßt den Beschluss des Europa-Parlamentes, Einwegprodukte aus Plastik zu verbieten. „Inzwischen kann niemand mehr vor dieser Umweltgefahr die Augen verschließen. Wir alle wissen, wie sehr unsere Ozeane und alle Meeresbewohner unter der Plastikflut leiden. Und darauf, dass auch die menschliche Gesundheit Schaden nimmt, haben erst in dieser Woche Wissenschaftler in Österreich hingewiesen, die winzige Plastikpartikel im Darm gefunden haben. Es ist also höchste Zeit gegenzusteuern“, so Jost. „Wir müssen Wege finden, Plastikmüll drastisch zu reduzieren – um die Gewässer zu entlasten, der Vermüllung der Landschaft und auch der Ressourcenverschwendung entgegenzuwirken.“ 

Aufklärung und Informationen seien hier wichtig, aber auch Verbote unverzichtbar. „Damit wird auch der Druck auf Industrie und Handel erhöht, sich verstärkt für alternative Verpackungsformen  einzusetzen. Für viele Plastikprodukte gibt es ja bereits Alternativen. Ich erwarte auch vom Bund, mit entsprechend wissenschaftlicher Begleitung den Einsatz von alternativen Produkten zu befördern.“

Jost weiter: „Gerade Umweltpolitik ist oft ein Bohren dicker Bretter. Wir sollten in Deutschland mit gutem Beispiel vorangehen, um den Plastik-Verbrauch wirksam zu verringern. Den Verbraucherinnen und Verbrauchern muss immer wieder vor Augen geführt werden, was etwa der bequeme Griff an der Kasse zur Plastiktüte anrichtet.“