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Bergbau und Bergbaufolgen
 

Bergrechtliches Planfeststellungsverfahren mit Umweltverträglichkeitsprüfung für die erste Phase des Grubenwasseranstiegs im Saarrevier

Offenlegungsphase beginnt am 16.10.2017

Die RAG AG hat am 31.08.2017 beim Oberbergamt des Saarlandes den Antrag zum Heben und Einleiten von Grubenwasser am Standort Duhamel in die Saar als Folge des Ansteigenlassens des Grubenwasserspiegels auf -320 m NN in den Wasserprovinzen Reden und Duhamel vorgelegt.

Im Zusammenhang mit dem beantragten Vorhaben wurden vom Oberbergamt des Saarlandes zusätzlich zwei Gutachten beauftragt:

1. Fachgutachtliche hydrogeologische Beurteilung der Flutung bergbaubedingter untertägiger Abbauhohlräume nach Einstellen des Kohleabbaus im Saarkarbon, GGF GRUNDWASSER- UND GEO-FORSCHUNG GmbH (Prof. Dr. Jürgen Wagner),

2. Fachgutachterliche Plausibilitätsprüfung der Erschütterungsproblematik im Rahmen des bergrechtlichen Planfeststellungsverfahrens mit Umweltverträglichkeitsprüfung zum Ansteigenlassen des Grubenwasserspiegels auf -320 m NN in den Wasserprovinzen Reden und Duhamel des Bergwerks Saar der RAG-Aktiengesellschaft, GTU Ingenieurbüro Prof. Dr. Peter Knoll.

Die Planunterlagen der RAG AG und die vom Oberbergamt des Saarlandes beauftragten Gutachten werden ab dem 16.10.2017 in den 30 voraussichtlich betroffenen Gemeinden für die Dauer eines Monats ausgelegt. Die Auslegung wurde von den Gemeinden ortsüblich bekannt gemacht. Jeder, dessen Belange durch das Vorhaben berührt werden, kann bis zwei Monate nach Ende der Auslegungsfrist - bis zum 15.01.2018 - schriftlich Einwendungen erheben.

Die Unterlagen werden auf dem UVP-Portal des Bundes und der Länder unter der Adresse www.uvp-verbund.de veröffentlicht.

Parallel zur öffentlichen Auslegung werden die Stellungnahmen der von dem Vorhaben betroffenen Träger öffentlicher Belange und Dritter eingeholt.

Nach Auswertung der Einwendungen und Stellungnahmen folgt der Erörterungstermin, in dem über die Einwendungen verhandelt wird, mit dem Ziel, eine Einigung zwischen Einwendern und Antragstellerin herzustellen. Der Termin wird zu gegebener Zeit bekanntgegeben. Als letzter Schritt folgt dann die Entscheidung des Oberbergamts des Saarlandes, ob der Plan festgestellt werden kann.