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Außerschulische Veranstaltungen – Lernen außerhalb der Schule

Außerschulische Veranstaltungen leisten einen wichtigen Beitrag zur Verwirklichung des Unterrichts- und Erziehungsauftrages der Schule. Außerschulische Lernorte ermöglichen anschauliche Begegnungen mit der Natur, mit historisch, politisch, wirtschaftlich und kulturell bedeutsamen Stätten sowie mit der Berufs- und Arbeitswelt und stellen so eine wertvolle Ergänzung des Unterrichts dar.

Bild: © Hurst Photo - shutterstock.com
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Den Schülerinnen und Schülern wird Gelegenheit gegeben, sich in der Gruppe zu engagieren und soziales Verhalten einzuüben. Gleichzeitig wird – insbesondere durch Schullandheimaufenthalte – eine vertiefte menschliche Begegnung zwischen Lernenden und Lehrkräften ermöglicht und das gegenseitige Verstehen gefördert.

Außerunterrichtliche Veranstaltungen stellen für die Lehrkräfte genehmigungspflichtige Dienstreisen dar und sind für die Eltern und Lehrkräfte mit nicht unerheblichen Kosten verbunden und. Seit  30. August 2016 ist  daher der neue Schulfahrtenerlass in Kraft, durch dessen Rahmenbedingungen eine Obergrenze für die Kosten der Veranstaltungen und die Festsetzung von Pauschvergütung für begleitende Lehrkräfte geregelt wird.

Im Downloadbereich rechts finden Sie

  • den Erlass über Bildungs- und Erziehungsarbeit an außerschulischen Lernorten sowie über die Festsetzung von Pauschvergütung gemäß § 18 des Saarländischen Reisekostengesetzes (SRKG)  (Schulfahrtenerlass)
  • das Formular zur Beantragung von Dienstreise und Reisekostenerstattung für die Lehrkräfte
  • eine Übersicht über die für Schullandheimaufenthalte empfohlenen Häuser
  • Häufige Fragen (FAQ) zum Schulfahrtenerlass

Die Richtlinien für die Gewährung von Zuschüssen an Schülerinnen und Schüler zu den Kosten von Schullandheimaufenthalten sind derzeit in der Überarbeitung.

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Die Planung erfolgt durch die begleitenden Lehrkräfte. Die Schüler (bei entsprechendem Alter) bzw. die Erziehungsberechtigten sollen an der Planung beteiligt werden.


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Es gibt keine verbindliche Frist. Grundsätzlich gilt, dass ein Antrag auf Genehmigung so früh wie möglich zu stellen ist.


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Wie bisher sind mehrere Vergleichsangebote einzuholen und diese auf ihre Wirtschaftlichkeit zu überprüfen.


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Nein, es besteht keine Beschränkung auf Schullandheime im engeren Sinne. Es geht um den pädagogischen Ansatz, der sehr gut, aber nicht ausschließlich in klassischen Schullandheimen verwirklicht werden kann. Über für Schullandheimpädagogik geeignete Einrichtungen wird auf dem Bildungsserver informiert.


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Das Fahrtenkonzept wird von der Schulkonferenz auf Vorschlag der Gesamtkonferenz mehrheitlich beschlossen. Damit sind auch die Schüler- und Elternvertretungen von Anfang an in die Planungen mit einbezogen und können eigene Anregungen einbringen.


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Ja. Voraussetzung ist, dass allen der Weg zum Bahnhof zumutbar ist und alle Erziehungsberechtigten schriftlich ihr Einverständnis erklärt haben. Hinsichtlich der Zumutbarkeit ist immer auf die konkrete Situation abzustellen. Deshalb spielen z.B. das Alter der Schülerinnen und Schüler, die Erreichbarkeit des Bahnhofs und auch der damit verbundene Zeit- sowie Kostenaufwand eine Rolle.


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Ja, die Schulleiterin oder der Schulleiter kann dies erlauben, wenn

  • die Schulveranstaltung pädagogisch erforderlich ist,
  • die Zustimmung der Fahrerin oder des Fahrers vorliegt,
  • die Erziehungsberechtigten sich schriftlich einverstanden erklärt haben,
  • geeignete öffentliche Verkehrsmittel nicht vorhanden sind und
  • der Einsatz gewerblicher Verkehrsmittel wirtschaftlich unverhältnismäßig aufwendig wäre.

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    Ja, ein solcher Bus ist als schuleigener Bus anzusehen.


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    Ja, ein solches Fahrzeug ist als schuleigenes Fahrzeug anzusehen. Es darf deshalb auch zur Durchführung von außerunterrichtlichen Veranstaltungen genutzt werden. Dabei dürfen geeignete Lehrkräfte als Fahrerinnen und Fahrer eingesetzt werden, sofern die schriftlichen Einverständniserklärungen der Erziehungsberechtigten vorliegen.


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    Ja, auf dem Schul- bzw. Unterrichtsweg sind die Schülerinnen und Schüler gesetzlich unfallversichert.


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    Ja, dies ist wie bisher nicht zu beanstanden.


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    Ja, die Anzahl der Begleitpersonen richtet sich nach der Anzahl der Klassen bzw. Kurse, wobei bei der Entscheidung über die Gesamtanzahl der Begleitpersonen auch die Gesamtanzahl der Schülerinnen und Schüler zu berücksichtigen ist.


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    Die Schulleitung kann die Überschreitung der im Erlass vorgesehenen Anzahl von Begleitpersonen dann ausnahmsweise genehmigen, muss jedoch die entsprechende pädagogische Notwendigkeit schriftlich begründen.


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    Die Kostenerstattung kann innerhalb einer Frist von 6 Monaten nach Beendigung der Fahrt beantragt werden. Bereits vor Beginn der Fahrt eingereichte Anträge werden unbearbeitet zurückgesandt.


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    Nein. Eine feste Höchstgrenze besteht nicht. Die Kosten (z.B. für Eintrittskarten und ggf. Bustransfer) sollten sich jedoch in einem angemessenen und zumutbaren Rahmen halten.


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    Ja. In diesen Fällen dürfen öffentliche Verkehrsmittel benutzt werden. Da bei einer Schulwanderung die Bewegung im Vordergrund stehen soll, sollten allerdings längere Anfahrten vermieden werden.


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    Diese Höchstgrenze gilt für alle mehrtägigen Schulfahrten.


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    Nein, eine feste Höchstgrenze gibt es für eintägige Schulfahrten nicht. Allerdings lässt sich aus der Höhe der Pauschvergütung für die Lehrkräfte ableiten, dass sich die Kosten für Schülerinnen und Schüler sowie für Lehrkräfte auch hierbei in einem angemessenen und zumutbaren Rahmen halten sollen.


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    Ja, von der Höchstgrenze sind mit Ausnahme des Taschengeldes alle Kosten umfasst, die für die Schülerinnen und Schüler anfallen.


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    Ja, denn Sinn und Zweck der Höchstgrenze ist es, dass die Familie der Schülerin oder des Schülers pro Jahr mit nicht mehr als 120 € belastet wird.


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    Ein zusätzliches Zurückgreifen auf eine Klassenkasse wäre unzulässig, sofern diese aus regelmäßigen Elternbeiträgen gespeist wird.


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    Ja. Dies darf jedoch nicht dazu führen, dass z.B. durch spendenfreudige Eltern einzelne Klassen einseitig bevorzugt werden. Die Entscheidung über die Zulässigkeit einer solchen Spende liegt deshalb bei der Schule.


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    Ja.


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    Eine Überschreitung der Höchstgrenze ist nur bei Inanspruchnahme der pädagogischen Angebote des Schullandheims selbst möglich.


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    Die Genehmigung einer Schulfahrt erfolgt durch die Schulleitung, die die notwendigen Informationen von der begleitenden Lehrkraft erhält und diese mit dem Fahrtenkonzept der Schule und den Vorgaben des Schulfahrtenerlasses abgleicht. Die Einzelheiten der Buchführung sind schulintern festzulegen.


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    Ja, dies ist möglich. Sieht das Fahrtenkonzept der Schule z.B. in den Klassenstufen 7 bis 10 lediglich eine mehrtägige Fahrt vor, so ergäbe sich hierfür eine Höchstgrenze von 480 €. Dieser Betrag könnte sich beim Vorhandensein von Restbeträgen aus den Klassenstufen 5 und 6 entsprechend erhöhen.


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    In jedem Schuljahr, in dem keine mehrtägige Fahrt stattfindet, ist eine eintägige Fahrt erlaubt.


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    Die Möglichkeit, mehrtägige Fahrten in eintägige umzuwandeln, besteht nur in der Sekundarstufe II. Werden dort keine mehrtägigen Fahrten durchgeführt, dürfen zusätzlich bis zu fünf eintägige Fahrten erfolgen.


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    In Klassenstufe 5 und 6 stehen für mehrtägige Schulfahrten für beide Stufen insgesamt bis zu fünf Kalendertage zur Verfügung.


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    Ja, ein solches zeitliches Ansparen ist möglich, wenn sich die Schule für eine andere als die im Erlass vorgesehene Verteilung der für mehrtägige Fahrten zur Verfügung stehenden Tage entscheidet.


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    Nein. Der Vorteil einer Verlängerung eines Aufenthaltes auf bis zu fünf Tage liegt darin, dass das pädagogische Konzept des Schullandheims vertieft durchgeführt werden kann, was bei zwei oder drei Tagen nicht möglich ist.

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    Es können die Regeln für die höchste Klassenstufe zugrunde gelegt werden.


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    Manche außerschulischen Lernorte können das Ziel sowohl eines Unterrichtsgangs als auch einer Kulturwanderung als auch einer eintägigen Schulfahrt sein. Da die Einordnung auch von dem Format der gesamten Veranstaltung abhängen kann, wird die Entscheidung im Einzelfalle von der Schulleitung im Rahmen der Genehmigung getroffen.

    Dabei gelten die grundsätzlichen Regeln: Ein Unterrichtsgang hat einen direkten Bezug zum Unterricht. Er spiegelt das aktuelle Unterrichtsgeschehen wider und kann auch nur einen Teil der Unterrichtszeit in Anspruch nehmen. Schulwanderungen ermöglichen den Schülerinnen und Schülern einen Zugang zu Natur und Kultur in der näheren Heimat. Der Aspekt sozialer Interaktion steht im Vordergrund. Das Programm einer Schulwanderung umfasst mindestens die Unterrichtszeit.

    Wenn eine Schulwanderung als Kulturwandertag durchgeführt wird, gelten auch hierfür die Regelungen zur Schulwanderung.


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    Die Entscheidung liegt bei der Schulleitung.


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    Ja.


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    Ja.


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    Ja.


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    Diese Entscheidung trifft die Schulleitung.


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    Ja. Sollte dabei der Besuch von Sportstätten mit Kosten verbunden sein, dürfen – ohne dass es eine konkrete Höchstgrenze gibt – nur geringe Kosten für Schülerinnen und Schüler anfallen.


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    Fahrten aus besonderem Anlass dienen der Teilnahme an Wettbewerben wie z. B. „Jugend trainiert für Olympia“ oder „Jugend forscht“ oder auch zum Zweck der Repräsentation der Schule wie durch Auftritte von Schulchören, Schulorchestern oder der Teilnahme an Spendenläufen.


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    Nein, diese Fahrten fallen unter die Schulfahrten.


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    Ein Skirennen macht aus einer Schulskifahrt noch keine Fahrt aus besonderem Anlass. Umgekehrt kann die internationale Begegnung von Gruppen zweier Partnerschulen, z.B. aus dem Saarland und aus Frankreich, u. a. auch gemeinsames Sporttreiben zum Gegenstand haben.


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    Nein, dies dürfte zwar in den meisten Fällen zutreffen, ist aber keine Voraussetzung für eine Fahrt aus besonderem Anlass.


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