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Landesamt für Soziales
 

Leistungen der Stiftung

Wie kommt man zu den Leistungen?
Wie kommt man zu den Leistungen?

Die Stiftung sieht folgende Leistungen vor:

  • ­Die öffentliche Anerkennung des den Betroffenen widerfahrenen Leides und Unrechts,
  • die Anerkennung durch wissenschaftliche Aufarbeitung der damaligen Geschehnisse,
  • die Anerkennung durch persönliche Gespräche in den Anlauf- und Beratungsstellen und
  • ­Anerkennungs- und Unterstützungsleistungen in Form einer einmaligen personenbezogenen Geldpauschale zur selbstbestimmten Verwendung in Höhe von 9.000 Euro und einen einmaligen pauschalen Betrag als finanziellen Ausgleich für entgangene Rentenansprüche (Rentenersatzleistung), der bei einer Arbeit von bis zu zwei Jahren 3.000 Euro und bei einer Arbeit von mehr als zwei Jahren 5.000 Euro beträgt.

Die Stiftung soll die gesetzlichen Sozialleistungssysteme ergänzen, d. h. Leistungen können nur erbracht werden, soweit sie nicht schon über die bestehenden Hilfe- und Versicherungssysteme abgedeckt sind.

Die Leistungen der Stiftung erfolgen auf freiwilliger Basis ohne Anerkennung einer Rechtspflicht. Aus dem Erhalt dieser freiwilligen Leistung können daher keine neuen Rechtsansprüche entstehen oder hergeleitet werden.

Die Anerkennungs- und Unterstützungsleistungen aus der Stiftung sollen nur Betroffene erhalten, die keine Forderungen aufgrund der Heimunterbringung, einschließlich der Ansprüche wegen Rentenminderung gegen die öffentliche Hand und die Kirchen sowie ihre Ordensgemeinschaften und Wohlfahrtsverbände, einschließlich deren Mitglieder und Einrichtungen, geltend machen. Dies soll auch den Ersatz von Kosten für die Rechtsverfolgung umfassen. Auszahlungen sind grundsätzlich auch möglich, wenn ein solcher Verzicht nicht erfolgt.

Kontakt

Landesamt für Soziales
Anlauf- und Beratungsstelle der Stiftung „Anerkennung und Hilfe“
Hochstraße 67
66115 Saarbrücken
E-Mail-Kontakt
Telefon
(0681) 9978-2428
Telefax
(0681) 9978-2299