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Weiterbildung
 

Geschichte der Bildungsfreistellung/ des Bildungsurlaubs

Die Geschichte des Bildungsurlaubs ist eine Geschichte des Widerstreits zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern um bezahlte Freistellung zum Zweck außerbetrieblicher Weiterbildung. Vor allem in Nordrhein-Westfalen und Hessen führte diese Auseinandersetzung zu zahlreichen Rechtsverfahren.

Die Internationale Arbeitsorganisation legte bereits Anfang der 70er Jahre die politisch-rechtlichen Grundlagen für den Bildungsurlaub.
Die Internationale Arbeitsorganisation legte bereits Anfang der 70er Jahre die politisch-rechtlichen Grundlagen für den Bildungsurlaub.

Im Übereinkommen Nr.140 der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) über den bezahlten Bildungsurlaub vom 24.6.1974 hat sich die Bundesrepublik Deutschland völkerrechtlich zur Einführung bezahlten Bildungsurlaubs zum Zwecke der Berufsbildung, der allgemeinen und politischen Bildung sowie der gewerkschaftlichen Bildung verpflichtet. Der Bund hat zur Umsetzung dieser Verpflichtung keine Initiative ergriffen. Mit Rücksicht auf die Untätigkeit des Bundes haben jedoch zwölf Bundesländer von ihrer konkurrierenden Gesetzgebungskompetenz nach Art. 70, 72 Abs. 1, 74 Nr. 12 GG Gebrauch gemacht und Landesgesetze über den Bildungsurlaub bzw. die Bildungsfreistellung erlassen.

Bildungsfreistellung in Europa

Bildungsfreistellung in Europa

Eine Veröffentlichung des Bundesarbeitskreis ARBEIT UND LEBEN aus dem Jahr 2000.

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Die Internationale Arbeitsorganisation

Die Internationale Arbeitsorganisation

Die Internationale Arbeitsorganisation ist eine Sonderorganisation der Vereinten Nationen, die bereits im Jahr 1919 gegründet wurde.

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