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Gesundheit
 

Gemeinsam forschen für eine gesündere Zukunft: Nako - Die Gesundheitsstudie

Die demographische Entwicklung und die Zunahme chronischer Volkserkrankungen stellen die Gesundheitssysteme künftig vor immense Herausforderungen. Zur Entwicklung effektiver Strategien für die Risikoerfassung, Früherkennung und Prävention chronischer Krankheiten besteht deshalb großer Forschungsbedarf. Ein Netzwerk von führenden Wissenschaftlern aus der Helmholtz-Gemeinschaft, den Universitäten, der Leibniz-Gemeinschaft und der Ressortforschung hat daher deutschlandweit die Initiative zum Aufbau einer groß angelegten, bevölkerungsbezogenen Langzeit-Kohortenstudie ergriffen, die der Heterogenität der deutschen Bevölkerung in Hinblick auf die bedeutendsten Erkrankungen und ihrer Risikofaktoren  Rechnung trägt. Das wissenschaftliche Konzept der Gesundheitsstudie wurde durch das Epidemiologische Planungskomitee (EPC) und ein wissenschaftliches Projektmanagement-Team ausgearbeitet und international begutachtet.


"Nako - Die Gesundheitsstudie" verfolgt im Wesentlichen vier Ziele:

  • Aufklärung der Ursachen chronischer Erkrankungen wie z. B. Herz- Kreislauferkrankungen, Krebs, Erkrankungen der Atemwege und des Nervensystems, Diabetes und Infektionserkrankungen im Kontext mit genetischen, Lebensstil- und Umwelt- Faktoren,
  • Identifikation von Risikofaktoren und Entwicklung von Risikovorhersagemodellen für chronische Erkrankungen,
  • Aufklärung der bestehenden geografischen und sozioökonomischen Ungleichheit hinsichtlich des Gesundheitszustands und des Krankheitsrisikos in Deutschland,
  • Gewinn neuer Erkenntnisse zur Vorbeugung und Früherkennung chronischer Krankheiten.

Ausblick:

Die Nako, für die bis 2018 insgesamt 200.000 Teilnehmer/-innen rekrutiert werden sollen, eröffnet einzigartige Chancen für die Gesundheitsforschung, insbesondere zu besseren Möglichkeiten der Vorbeugung der großen Volkskrankheiten. Die wichtigsten Ergebnisse werden mittel- bis langfristig erwartet, wenn eine entsprechende Nachbeobachtung der Teilnehmer erfolgt ist. Sie werden dafür umso nachhaltiger zur Verbesserung der Gesundheit der Bevölkerung beitragen – nicht nur, aber gerade auch im Saarland.

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