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Denkmalpflege

 

Bexbach: Wohnhaus und ehemaliges Wirtschaftsgebäude

Wohnhaus Bexbach Rathausstr.

Das ehemalige Wirtschaftsgebäude, 1887 zu Wohnzwecken umgebaut, war das Elternhaus des Pfarrers und Bexbacher Ehrenbürgers Dr. Ludwig Nieder (1880-1921) und weist neben vielen Ausstattungsteilen der Umbauzeit auch eine historische Giebelwerbung auf.

Führung 10:00 Uhr
Rathausstr. 5

Kontakt:
Hans-Josef Britz
Tel.: 06841 - 9935463


Homburg: Ruine des Franziskanerklosters und der Synagoge

Homburg: Ruine des Franziskanerklosters und der Synagoge

Für die seit 1684 in Homburg ansässigen Franziskanermönche wurde 1697-99 eine Klosterkirche in nachgotischem Stil errichtet. Nach dem Einmarsch der französischen Truppen 1793 profaniert, wurde sie später versteigert, blieb aber zunächst ungenutzt. Die um die Mitte des 19. Jh. etwa 280 Seelen starke jüdische Gemeinde übernahm den sechsachsigen Saalbau, da ihre alte, in der Karlsbergstraße gelegene Synagoge zu klein geworden war. Der Umbau begann 1860, die Einweihung erfolgte 1862. Nachdem in der Reichsprogromnacht die Innenausstattung verbrannt worden war, erlitt sie im Zweiten Weltkrieg zwar Schäden, aber erst mangelnde Bauunterhaltung führte danach zu ruinösem Zustand. In den Jahren 2000-2002 wurden dann mit denkmalpflegerischer Unterstützung Maßnahmen zum Erhalt der Ruine durchgeführt werden.

Geöffnet 14:00 – 18:00 Uhr:
Informationsstand mit Erläuterungen zur Synagoge und ihrer Restaurierungsgeschichte

Kontakt:
Prof. Dr. Klaus Kell
Stadt Homburg
Tel.: 06841 101601


Kirkel-Limbach: Mühle und Ölmühle

Kirkel-Limbach Mühle und Ölmühle

Die Dorfmühle von Limbach wurde ab 1764 von Valentin Cron, der ab 1724 dort Erbbeständer war, mit Genehmigung des Herzogs von Zweibrücken erweitert. 1767 wurde ihm die Errichtung einer separaten Ölmühle genehmigt, die er am Überlaufgerinne der Mahlmühle erbaute. Ihr Wasser bezog die Mühle aus der Blies, wo es circa 1,1  km westlich mit einem Wehr aufgestaut und in den heute noch gut sichtbaren Mühlengraben geleitet wurde. Die Ölmühle war bereits zur Remise geworden, als die Mahlmühle, die in den 1930er Jahren eine Turbine erhalten hatte, 1963 stillgelegt wurde. Den vorderen Teil des Anwesens, zur Hauptstraße hin gelegen, erwarb die Gemeinde Kirkel 1988. Er beherbergt heute den Förderverein Limbacher Mühle, ein Steuerberaterbüro und seit 2007 auch ein Trauzimmer. Der rückwärtige Teil, der früher das Mahlwerk beherbergte, sowie die ehemalige Ölmühle verblieben in Privatbesitz.

Geöffnet 10:00 – 16:00 Uhr
Führung 14:00 Uhr: Theresia und Gerd Arnold

Kontakt:
Dr. Bernhard Becker
Saarpfalz-Kreis
Tel.: 06841 104 8418

Frau Sarah Guthor
Tel.: 06841 8098-39


Blieskastel: Kriegerehrenmal

Blieskastel Kriegerehrenmal

Obwohl das Saarland einen sehr dichten Bestand an erhaltenen Kriegerehrenmälern für die Opfer des Ersten Weltkrieges hat, ist der Typus des Ehrenmals mit Kämpfern in Uniform hier eher selten vertreten. Das 1935 für die Gemeinde Webenheim errichtete Mahnmal schuf der Bildhauer Theodor Ioanni aus Ludwigshafen. Von den bekannten Beispielen ist das Webenheimer Ehrenmal das am besten erhaltene – ein vergleichbares Denkmal von Josef Mages, das man 1932 auf dem Paradeplatz in Blieskastel aufgestellt hatte, musste 1946 entfernt werden, ein weiteres in Brenschelbach wurde durch Beschuss schwer beschädigt und wurde nach dem Zweiten Weltkrieg umfassend restauriert. Mit seinen Veränderungen nach dem Zweiten Weltkrieg dokumentiert das Webenheimer Ehrenmal exemplarisch die Umwidmung nach der politischen Neuausrichtung.

Führung 10:00 Uhr: Robert Jennerwein
Webenheim
Wattweiler Straße

Kontakt:
Dr. Bernhard Becker
Saarpfalz-Kreis
Tel.: 06841 104 8418

Frau Doris Leutz-Maret
Stadt Blieskastel
Tel.: 06842 926 121


Blieskastel-Mitte: Ensemble Westbefestigung Breithof

Blieskastel-Mitte Ensemble Westbefestigung Breithof

Im Rahmen des Ausbaus der ehemaligen Landesbefestigung West, dem s.g. Westwall,  wurde 1936-38 eine Befestigungslinie errichtet,  die sich über Beckingen – Hoxberg – Hilgenbacher Höhe – Göttelborner Höhe – Sulzbach - Rentrisch bis zur Blies hin zog, die sogenannte Hilgenbachstellung. Im Rahmen des 1938 beschlossenen und 1939 begonnenen Aachen-Saar-Programms wurde entlang der Saar eine neue Reihe von Bunkern als Hauptkampflinie errichtet, so dass die Hilgenbachstellung als rückwärtige zweite Verteidigungslinie diente. Neben dem Gruppenunterstand mit angehängten Kampfraum (WH Nr. 66) und dem MG-Schartenstand (WH Nr. 302) beim Breithof werden weitere Objekte dieser Bunkerlinie besucht, die hier den Südhang des Würzbachtals und das Kirkeler Tal abdeckten. Die Hilgenbachstellung traf dann bei Blieskastel-Lautzkirchen auf die Saarstellung, von wo aus sie sich über Wattweiler nach Zweibrücken fortsetzte.

Rundgang mit Herrn Peter Kirsch
Beginn 11:00 Uhr
Treffpunkt: Niederwürzbach, Ende der Kirkeler Straße
Witterungsangepasste Kleidung und festes Schuhwerk erforderlich

Kontakt:
Dr. Bernhard Becker
Saarpfalz-Kreis
Tel.: 06841 104 8418

Herr Peter Kirsch
Tel.: 0176 23617575


St. Ingbert: Direktorenwohnhaus

St. Ingbert Direktorenwohnhaus

Mit der 1733 gegründeten Eisenschmelze, die in den Jahren von 1804 bis 1905, als sie sich im Besitz der Familie Krämer befand, einen großen Aufschwung nahm und ein großes Areal zwischen dem Ortsausgang von St. Ingbert und dem Nachbarort Rentrisch belegte, verbindet sich die Entwicklung St. Ingberts zu einer Industriestadt. Die sukzessiv erweiterten Produktionsanlagen dokumentieren die Entwicklung in der Eisenerzeugung ebenso wie die enge Verbindung von Wohnen und Arbeiten sowohl der Angestellten wie auch der Eigentümer des Werks. Neben den Objekten, die in der Vergangenheit bereits erfolgreich saniert werden konnten, finden sich hier auch solche, deren Behandlung derzeit noch nicht geklärt ist – eben klassische „unbequeme“ Denkmale.

 

Führungen 12:30 und 15:00 Uhr:
Dr. Susanne Nimmesgern
Treffpunkt: Konsumgebäude (Alte Schmelz 65).
Konsumgebäude: Ausstellungen und 3D-Animationen der „Initiative Alte Schmelz“ zum Eisenwerk und seiner Entwicklung sowie kulinarische Angebote.

Kontakt:
Herr Michael Werner
Stadtverwaltung St. Ingbert
Tel.: 06894 13312

Herr Hans-Werner Krick
VFG e.V.
Tel.: 06894 384747