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Familie, Kinder und Jugend

 

Frühe Hilfen im Saarland

Frühe Hilfen im Saarland

Herzlichen Glückwunsch, Sie werden, oder sind Eltern geworden!
Diese neue Herausforderung bringt für Eltern neben Freude auch viele Fragen und Unsicherheiten mit sich.

Damit kommt es in dieser neuen Lebensphase bei allen Eltern zu Fragen und Unsicherheiten, wenn es um die Gesundheit und die gesunde Entwicklung Ihres Kindes geht, wie:

- Was braucht mein Kind für seine Entwicklung?
- Was ist in den Bereichen Nachsorge, Stillen und Impfungen zu beachten?
- Wie können wir die Signale des Kindes besser verstehen?

Außerdem ist es wichtig, sich selbst in der Elternrolle und der neuen Familienkonstellation zurechtzufinden, Partnerschaft und Beruf in diese neue Situation einzubinden. Dies alles in Einklang zu bringen, ist eine wesentliche Voraussetzung für die gute Entwicklung Ihres Kindes.

Mit dem Landesprogramm „Frühe Hilfen im Saarland“ wollen wir Ihnen so früh wie möglich Hilfestellung für die unterschiedlichsten Anliegen anbieten.

Während des gesamten ersten Lebensjahres des Kindes und bei Bedarf darüber hinaus werden folgende Angebote gemacht:

  • Im Elternkurs „Das Baby verstehen“, der für alle Eltern angeboten wird, können Sie sich in einer Gruppe über die Themen informieren, die in der Zeit der Schwangerschaft und der ersten Zeit mit dem Kind von Bedeutung sind. Speziell ausgebildete Familienhebammen bzw. Familien- Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen können in dieser wichtigen Zeit der Neuorientierung zur Bezugsperson für die Familien werden. Sie besuchen die Familie während des ersten Lebensjahres des Kindes und bieten individuelle Unterstützung im vertrauten häuslichen Umfeld an.
  • In allen Landkreisen wurden zur Beratung und konkreten Unterstützung Netzwerke für Eltern eingerichtet. Sie erreichen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Koordinierungsstelle „Frühe Hilfen” direkt und unbürokratisch unter den Kontaktdaten aus unserem Informationsflyer. Sie können aber auch Ihre Ärztin bzw. Ihren Arzt oder Ihre Hebamme ansprechen; sie arbeiten in diesem Netzwerk mit, wissen über die Möglichkeiten der Hilfe Bescheid und helfen Ihnen bei der Kontaktaufnahme.
  • Ein weiterer Baustein der „Frühen Hilfen“ ist die regelmäßige Teilnahme an den Früherkennungsuntersuchungen. Damit Ihr Kind gesund aufwachsen kann und Krankheiten früh erkannt und behandelt werden können, übernehmen die Krankassen die Früherkennungsuntersuchungen U1 bis U9 in den ersten sechs Lebensjahren.
    Diese Untersuchungen sind ein wichtiger Teil der Gesundheitsvorsorge, da sie in bestimmten Zeiten stattfinden, an denen Ihr Kind entscheidende Entwicklungsfortschritte
    macht. Sie werden zu den Untersuchungen eingeladen und bei Versäumnis daran erinnert.
  • Weitere Angebote zur Unterstützung der Erziehungskompetenz von Eltern können in den jeweiligen Landkreisen und dem Regionalverband Saarbrücken erfragt werden.

Sie wollen als werdende und junge Eltern nur Gutes für Ihr Kind. Nehmen sie deshalb bitte unsere Hilfe in Anspruch.

Unser Partner vor Ort sind die Landkreise und der Regionalverband Saarbrücken. Das Landesprogramm Frühe Hilfen wird flächendeckend im gesamten Saarland angeboten und ergänzt somit bestehende Beratungs- und Bildungsangebote für junge Familien.

Unsere Kursangebote stehen allen interessierten Eltern zur Verfügung. Ein weiterer wesentlicher Bestandteil des Programms ist die Möglichkeit einer Betreuung der Familie im häuslichen Umfeld durch eine qualifizierte Familienhebamme oder Familien-Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin.


Fotos:

Zärtliche Berührung © Kim Schneider - Fotolia.com

Baby lächelt über Papas Schulter © Sandy Schulze - Fotolia.com


Frühe Hilfen im Saarland

Video

Über das Projekt "Frühe Hilfen Im Saarland" wurde ein Film  gedreht. Diesen können Sie sich hier bei YouTube anschauen 

Infomappe

Die Infomappe "Frühe Hilfen" kann von Fachkräften direkt im Ministerium bestellt werden unter fruehehilfen@soziales.saarland.de  

Aktuell

Aktuell

Die Bundesinitiative Frühe Hilfen unterstützt Bundesländer, Städte, Gemeinden und Landkreise in ihrem Engagement für die Frühen Hilfen. Bis Ende 2015 stellt der Bund dafür 177 Millionen Euro zusätzlich zu den bereits vorhandenen Angeboten vor Ort zur Verfügung.

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