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Landesamt für Umwelt- und Arbeitsschutz

 

Zentrum für Biodokumentation

Das Zentrum für Biodokumentation (ZfB), heute als Stabsstelle an das Landesamt für Umwelt- und Arbeitsschutz angegliedert, begann Ende 2002 am Zukunftsort Reden seine Pionier-Arbeit. Anfang 2003 wurden die naturkundlichen Sammlungen der Universität des Saarlandes dem ZfB übergeben. Im Jahr 2005 konnten diese Sammlungen durch die Übernahme des geologischen Museums, welches vorher in Saarbrücken seinen Standort hatte, erweitert werden.
Kernziele und Aufgaben des Zentrums für Biodokumentation sind Sicherung, Betreuung und Fortschreibung der naturkundlichen Landessammlungen. Die Schaffung eines Koordinations- und Kommunikationszentrums für feldbiologische/ -ökologische Forschung sowie außerschulische Umweltbildung.
Eine Reihe bundesweit bedeutender Untersuchungen und Forschungsvorhaben wurden in den letzten Jahren vom Zentrum für Biodokumentation initiiert und durchgeführt. Das ZfB ist mittlerweile bundesweit bekannt und hat sich als renommierte Biodiversitätsforschungseinrichtung etabliert und bereits bundesweite Aufgaben übernommen. So sind seit 2006 die Koordinationsstelle der Florenkartierung Deutschlands sowie die Geschäftsstelle des Netzwerks Phytodiversität Deutschlands e.V. (NetPhyD) im ZfB angesiedelt. Mit namhaften Einrichtungen und Institutionen wie dem Bundesamt für Naturschutz, dem Umweltforschungszentrum in Leipzig (Helmholtzstiftung) sowie zahlreichen Universitäten besteht eine enge Zusammenarbeit.“


DAS AUGE DES HIMMELS

vom 11. Januar 2009  bis 10. Januar 2010 im ehemaligen Bergwerk Reden in Landsweiler.

GONDWANA – Das Praehistorium

Eine neuartige erdgeschichtliche Attraktion, eine Mischung aus Urzeitpark und naturhistorischem Bildungserlebnis.

Team Artenschutz

Der NABU Saar hatte  gemeinsam mit dem Zentrum für Biodokumentation und dem Ornithologischen Beobachterring Saar (OBS) zur Erfassung der Kuckucke (Vogel des Jahres) im Saarland 2008 aufgerufen.
Insgesamt gingen von 2. April 2008 bis zum 25. Juni 2008 von 335 Meldern 418 Meldungen von 430 rufenden Kuckucken ein. Insgesamt wurden 272 Minutenfelder besetzt. Der gemeldete Bestand lag bei etwa 275 Kuckucken. Da es nicht aus allen Landesteilen Kuckucke gemeldet worden sind, wurde der Bestand geschätzt.
Im Saarländischen Brutvogelatlas wurde noch ein Bestand  von 300- 600 Revieren  angegeben, der auch in der Aktuellen Roten Liste noch angegeben wird. Der tatsächliche Bestand dürfte bei 300 Revieren liegen, geht man davon aus dass sich etliche  Doppelzählungen unter den Daten befinden.
Schwerpunkte der Verbreitung liegen in den schilfreichen Täler der Blies und Bist, wo auch seine Hauptwirtsvögel, die Rohrsänger leben. Weitere Verbreitungsschwerpunkte liegen in den großen naturnahen Laubwäldern des Saarlandes, wie dem Warndt und dem St. Ingbert- Kirkeler Waldgebiet.
Obwohl der Kuckuck als Zugvogel zahlreichen Gefahren im Winterquartier und auf dem Zug ausgesetzt ist, kommt jedoch der Erhaltung und Optimierung der Brutbiotope im Saarland ein für seinen Fortbestand eine hohe Bedeutung.

Abschließend sei allen Melder herzlich gedankt für das Gelingen dieser Kartierung.


Zentrum für Biodokumentation

Aktuell

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