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Besucherbergwerke und Höhlen im Saarland
Zur Industriekultur im Saarland gehören die Bergwerke als Keimzellen des wirtschaftlichen Entwicklungsprozesses. Die wachsende Zahl derer, die Nachforschungen zur Industrie- und Bergbautätigkeit in ihren Heimatgemeinden betreiben, zeigt: Die historische Aufarbeitung des Themas hat längst begonnen. Viele Projekte sind schon verwirklicht. Einige der Besucherbergwerke und -höhlen wurden mit erheblichem Arbeitsaufwand wieder freigelegt und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Dem Einsatz freiwilliger Helfer ist es zu verdanken, dass vieles wieder hergestellt werden konnte. In mühevoller Kleinarbeit wurden historische Zusammenhänge geklärt, aber auch Anlagen über und unter Tage wieder erlebbar gemacht.
Es ist wenig bekannt, dass es im Saarland neben dem Steinkohlenbergbau auch anderen Bergbau gab. Es ging um metallische und nichtmetallische Rohstoffe. So wurde umfangreicher Bergbau auf Eisenerz (Warndt, Hochwald, Fischbach usw.), Kupfer (Walhausen, Oberthal, Kastel, Düppenweiler, Wallerfangen) und Mangan (Krettnich) betrieben. Beim nichtmetallischen Bergbau sind der Abbau von Achat, Karneol, Chalzedon (Oberkirchen, Freisen, Oberthal, Überroth, Scheuern), Jaspis (Nunkirchen), Schwerspat (Nonnweiler-Eisen), Rötel (Theley, Buprich), Gips (Blies- , Nied- und Saartal) hervorzuheben. Heute werden neben der verhältnismäßig umfangreichen Sand- und Kiesgewinnung noch Feldspat (Güdesweiler, Türkismühle), Kalk mit Dolomit (Auersmacher) und in geringem Umfang Ton (Nonnweiler), gewonnen. Ein Sonderfall sind die Besucherhöhlen. Die folgenden Seiten geben einen Überblick. |
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Die Besucherbergwerke und -höhlen im Saarland unterliegen der Bergaufsicht mit Ausnahme des Bergbaumuseums Bexbach.
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