Demographischer Wandel
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Demographischer WandelSozio-demografischer Wandel braucht Demografie-DialogDas Altern der Bevölkerung, die zunehmende Lebenserwartung und eine auf niedrigem Niveau stagnierende Geburtenrate haben Auswirkungen auf die Verhältnisse zwischen den Generationen und letztlich Auswirkungen auf alle Lebensbereiche. Im Saarland leben 226.200 Menschen über 65 Jahre im Saarland, das sind 22 % unserer Gesamtbevölkerung. Das Statistische Amt Saarland geht davon aus, dass dem Rückgang der jüngeren Bevölkerung im Alter von unter 18 Jahren und der Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter ein Anstieg der Personen im Alter von 65 und mehr Jahren gegenübersteht. Demnach steigt der Anteil der Senioren an der Gesamtbevölkerung bis 2030 auf 31 % an. Erforderlich ist angemessenes politisches Handeln, das sich nicht nur auf den bundespolitischen Gestaltungsspielraum in Bezug auf die demografisch bedingte Reform der Sozialsysteme beschränken darf, sondern sich vor allem auch auf der Ebene der Länder und Kommunen vollzieht, um vor Ort im Rahmen eines generationenübergreifenden Demografie-Dialogs sozialverträgliche, an den Bedürfnissen der Bürgerschaft orientierte Gestaltung öffentlicher Infrastruktur verwirklichen zu können. Zur Sicherung der Generationensolidarität und angesichts der Pluralisierung der familialen Lebensformen werden zukunftsfähige Rahmenbedingungen benötigt, die es ermöglichen, den Demografischen Wandel als Chance zu nutzen. Eine nachhaltige Familienpolitik sowie das klare Bekenntnis zur Nutzung der Potenziale älterer Menschen sind wesentliche Schlüsselfaktoren, die Solidarität der Generationen und die Innovationsfähigkeit der Wirtschaft zu erhalten. |
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