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Naturschutz
 

Artenschutz

In Umsetzung der Beschlüsse der Konferenz von Rio aus dem Jahre 1992 zur Bewahrung der Biodiversität und der Europäischen Union (Ratsbeschluss von Göteborg, Juni 2001), dem Biodiversitätsverlust auf unserem Planeten Einhalt zu gebieten, wurden im saarländischen Naturschutzgesetz die Voraussetzungen zur Gewährleistung eines effektiven Arten- und Biotopschutzes geschaffen.

Die Aufgabe des Arten- und Biotopschutzes besteht laut saarländischem Naturschutzgesetz in dem Schutz, der Pflege und der Entwicklung der Bestände heimischer Pflanzen- und Tierarten, ihrer Entwicklungsformen, ihrer Biotope und Lebensgemeinschaften in ihrer historisch gewachsenen Vielfalt sowie der Gewährleistung ihrer sonstigen Lebensbedingungen. Dies schließt die Ansiedlung verdrängter oder in ihrem Bestand bedrohter Tier- und Pflanzenarten an geeigneten Lebensstätten innerhalb ihres natürlichen Verbreitungsgebietes sowie die Wiederherstellung von Biotopen ein.

In Erfüllung dieses Anspruchs wird im Saarland eine Biodiversitätsstrategie entwickelt, in der die Erhaltung der Arten, für die das Saarland im internationalen Vergleich eine besondere Verantwortung trägt, besondere Berücksichtigung finden wird.

Auf dem Weg zur Sicherung der saarländischen Artenvielfalt wurden folgende Schritte eingeleitet:

- Die vorkommenden wild lebenden Tier- und Pflanzenarten sowie ihre wesentlichen Lebensräume und Lebensgemeinschaften werden im Rahmen von Arterfassungsprogrammen und durch die Biotopkartierung Saarland erfasst.

- Die wesentlichen Ursachen für die Verdrängung oder Gefährdung der verdrängten oder in ihrem Bestand gefährdeten Arten und Lebensgemeinschaften, insbesondere der Arten, für die das Saarland eine besondere Verantwortung im Hinblick auf die Erhaltung der biologischen Vielfalt trägt, werden ermittelt und bewertet. Die Ergebnisse werden in so genannten Roten Listen veröffentlicht.

- Programme, Richtlinien und Vorschläge zur Durchführung von Schutz-, Pflege- und Entwicklungsmaßnahmen, zur Ansiedlung verdrängter Arten und zur Überwachung der Bestandsentwicklung gefährdeter Arten werden erarbeitet.

Kontakt

Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz
Naturschutz und Forsten
Dr. Andreas Bettinger
Zentrum für Biodokumentation
Am Bergwerk Reden 11
66758 Landsweiler-Reden
E-Mail-Kontakt
Telefon
(0681) 501-3450
(0681) 501-3479 (mobil)

Tiere in Not

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