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Verkehr
 

Alternative Antriebe bieten viele Chancen

14.02.2017

Verkehrsministerin Anke Rehlinger sieht die Elektromobilität als Element des Individualverkehrs der Zukunft. Mit alternativen Antrieben könne man einen echten Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz leisten. Das sagte sie am Dienstag, 14. Februar, bei der Inbetriebnahme einer neuen E-Ladestation in Saarbrücken. Zur Zukunft auf den Straßen gehörten das Elektroauto mit Akku, aber auch die Brennstoffzellentechnologie und Fahrzeuge, die mit biobasierten Treibstoffen laufen.

„Ich denke, dass alle drei Systeme gebraucht werden“, so die Ministerin. Keine Technologie habe allein genommen genug Potenzial: „Für Biotreibstoffe fehlen genügend Böden, für Wasserstoff- und E-Fahrzeuge werden große Mengen Energie benötigt.“ Die E-Mobilität lasse sich aber gut in die regenerative Stromerzeugung einbinden. Auch im Klimaschutzplan 2050 werde Elektrizität als wichtigste Primärquelle für Mobilität und Wärmeversorgung gesehen. Rehlinger: „Wenn das so kommt, sind die Stromnetze in hohem Maße gefordert. Obwohl die heutigen Netze immer digitaler und besser regelbar sind, ist der zusätzliche Bedarf schwer voraussehbar und muss gesteuert werden.“

Es seien bereits erste Speicher in der Entwicklung, die dem Netz wieder Strom durch Rückspeisung zur Verfügung stellen. „Im Grunde müssen die Stromnetze der Zukunft immer mit den Stromspeichern in E-Fahrzeugen kommunizieren und so über den Ladeprozess entscheiden“, so die Ministerin. Die Mobilität der Zukunft werde also noch digitaler, dafür aber auch günstiger, „weil die Besitzer von Elektroautos von preiswerten Tarifen profitieren können.“