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Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz
 

Erste wildnispädagogische Fortbildung im Saarland gibt neue Impulse für soziale Arbeit mit belasteten Familien – Umwelt-Staatssekretär Krämer überreicht Urkunden an die Teilnehmer

11.07.2012

Draußen in der Wildnis fernab der Zivilisation sind Kreativität und Teamfähigkeit gefragt. Das Leben in der Natur fördert zugleich Selbstwert und Konfliktfähigkeit. Die so genannte Wildnispädagogik macht sich dies zunutze für die soziale und therapeutische Arbeit mit belasteten Familien und deren Kindern.

Im Saarland endet jetzt im Wildniscamp des „Urwalds vor den Toren der Stadt“ eine wildnispädagogische Fortbildung für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Jugend- und Familienhilfe.

Der Staatssekretär im Ministerum für Umwelt und Verbraucherschutz, Roland Krämer, überreichte den mehr als 20 Teilnehmern am Freitag, den 6.07. an der Netzbachhütte im Saarbrücker „Urwald“ die Abschlusszertifikate. Die Pilotseminarreihe hat das Umweltministerium gemeinsam mit der Arbeiterwohlfahrt (AWO) und der Aktionsgemeinschaft Drogenberatung ausgerichtet und finanziert.

Staatssekretär Krämer zeigte sich erfreut darüber, dass der Modellkurs, mit dem das Ministerium Neuland betreten habe, auf so großes Interesse gestoßen sei, dass im vergangenen Jahr nicht alle Bewerber berücksichtigt werden konnten. „Sie haben an sechs Wochenenden in der freien Natur miteinander gelebt und gearbeitet, neue Methoden und nützliche Instrumente für Ihre schwierige Aufgabe in der Jugend- und Familienhilfe kennengelernt. Die hier gemachten Erfahrungen sollen Ihnen bei Ihrer sozialpädagogischen und therapeutischen Arbeit mit Familien, Kindern oder Jugendlichen neue Impulse geben“, so Krämer bei der Aushändigung der Zertifikate.