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Werkbericht Antikes Glas

11.06.2015 -

Vortrag zum Thema "Antikes Glas" am 07. Juli 2015 um 18.00 Uhr

- LDA Werkberichte -

Aus der Arbeit des Landesdenkmalamtes

Die Arbeit von Denkmalpflegern, Archäologen und Restauratoren spielt sich zum größten Teil außerhalb der öffentlichen Wahrnehmung ab. Eine Momentaufnahme der Arbeitsergebnisse erhält der Interessierte meist nur in Form von Publikationen oder Ausstellungen.

Doch wie gestaltet sich der Weg dorthin? Wie wird im Bereich der Archäologie geforscht? Wie sieht die Arbeit der Restauratoren zwischen Handwerk und naturwissenschaftlichen Untersuchungsmethoden heute aus?

Antwort auf diese Fragen gibt die neue Vortragsreihe „LDA Werkberichte“ des Landesdenkmalamtes des Saarlandes am ehemaligen Zechenstandort Reden.

Die großartige Kulisse des Verlesesaales im denkmalgeschützten Bergwerksareal bildet den Hintergrund für eine erste Veranstaltung zum Thema „Antikes Glas“ am 07. Juli um 18.00 Uhr.

Die Archäologin Dr. Bettina Birkenhagen, Leiterin des Archäologieparks Römische Villa Borg, forscht seit Jahren intensiv zur Glasherstellung in der römischen Antike. Im Jahr 2013 war sie Mitbegründerin des „Borg Furnace Project“, das mittels Glasofenexperimenten experimental-archäologisch die Herstellung antiker Gläser erprobt. Dr. Birkenhagen referiert über die Herstellung antiken Glases und gewährt einen Einblick in die Ergebnisse der aktuellsten Experimente ihres Projektes.

Die zweite Rednerin Nicole Kasparek, Diplomrestauratorin (FH) für archäologisches Kulturgut im Landesdenkmalamt widmet sich in ihrem Beitrag dem Problem von Konservierung und Restaurierung der zerbrechlichen Kostbarkeiten. Das antike Glas, welches bei Bodenlagerung den zerstörerischen Einflüssen der Natur ausgesetzt ist, erfährt in ihrer Restaurierungswerkstatt die notwendige Behandlung zu Erhalt und Rekonstruktion.

Begleitet werden die Vorträge von einer Sonderpräsentation ausgesuchter antiker Glasobjekte aus den Grabungen des Landesdenkmalamtes, die Anregungen zur Betrachtung der Originale und zur Diskussion mit den Fachreferentinnen geben.

Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei.