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Ministerpräsidentin und Staatskanzlei
 

Früh Französisch lernen: Bevollmächtigte Annegret Kramp-Karrenbauer übergibt TOMIBIB-Lesetaschen an saarländische Modellschulen mit Französisch ab Klasse 1

11.05.2012, Uhr - Alle 43 saarländischen Modellschulen, die ab der ersten Grundschulklasse Französisch anbieten, werden jetzt mit einer TOMIBIB-Lesetasche ausgestattet. TOMIBIB  ist der Name für eine buntbedruckte Tasche voller deutscher und französischer Kinderbücher des Schriftstellers und Illustrators Tomi Ungerer.
Übergabe der tollen Lesetaschen
Übergabe der tollen Lesetaschen

Alle 43 saarländischen Modellschulen, die ab der ersten Grundschulklasse Französisch anbieten, werden jetzt mit einer TOMIBIB-Lesetasche ausgestattet. TOMIBIB  ist der Name für eine buntbedruckte Tasche voller deutscher und französischer Kinderbücher des Schriftstellers und Illustrators Tomi Ungerer, die die Partner des Projekts - die Französischen Botschaft (Institut Français), der Klett-Verlag, die Agence pour l’Enseignement Français à l‘Etranger, das Deutsch-Französische Jugendwerk, das Museum Ungerer in Straßburg und das Goethe-Institut Nancy - sowie die Sponsoren - das Deutsch-Französischen Zentrum Karlsruhe und die EDF Deutschland GmbH - den Schulen zur Verfügung stellen. Die Lesetasche soll die jungen Schülerinnen und Schüler zum Französischlernen motivieren. Dass das Lesen und Lernen mit der TOMIBIB-Tasche Spaß macht, davon konnten sich rund 20 Schüler der Grundschule Ludweiler-Lauterbach und der Ecole Française de Dilling et Sarrebruck in einer pädagogischen Vorführung mit dem Berater des Projekts selbst in der Staatskanzlei überzeugen.

Die saarländische Ministerpräsidentin und Bevollmächtigte der Bundesrepublik Deutschland für kulturelle Angelegenheiten, Annegret Kramp-Karrenbauer, überreichte die Lesetaschen an alle saarländischen Modellschulen.  Die Lesetasche TOMIBIB – so Frau Kramp-Karrenbauer – sei ein ausgezeichnetes Bildungsinstrument, um insbesondere jüngeren Schülerinnen und Schülern spielerisch und leicht verständlich die Sprache des Nachbarn zu vermitteln. Damit könne Französisch mit viel Spaß deutschen Schülern und Deutsch mit ebenso viel Spaß französischen Schülern näher gebracht werden. Es sei von großer Bedeutung, bereits in jungen Jahren den Grundstein für das Sprachenlernen zu legen, da die frühkindliche Sprachvermittlung die spätere Sprachenwahl auf der weiterführenden Schule stark beeinflusst. Sie sei stolz, dass an den weiterführenden Schulen mehr als 50 % aller saarländischen Schüler die Sprache des Nachbarn lernten. Wer die französische Sprache beherrsche, dem eröffneten sich später  viele Chancen auf dem europäischen, französischen oder luxemburgischen Arbeitsmarkt, erklärte die  Bevollmächtigte.