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Ministerium für Inneres, Bauen und Sport
 

Reform der saarländischen Polizeiausbildung

Innenminister Bouillon: „Die Studienreform ist von großer Wichtigkeit für die Sicherheit von Polizei und Bürgern“

Auf Vorschlag von Innenminister Klaus Bouillon wurde an der Fachhochschule für Verwaltung (FHSV) die Ausbildung der saarländischen Polizei grundlegend reformiert. Mit Unterschrift des Innenministers unter die Ausbildungs- und Prüfungsordnung für die Ausbildung der Kommissaranwärterinnen und Kommissaranwärter wurde die Reform zum 1. September 2016 umgesetzt.

Die Studienreform bereitet die angehenden Polizistinnen und Polizisten noch besser auf ihren täglichen Einsatz vor.
Die Studienreform bereitet die angehenden Polizistinnen und Polizisten noch besser auf ihren täglichen Einsatz vor.

Die angehenden Polizistinnen und Polizisten erhalten somit eine fundierte Ausbildung, was den Umgang mit Krisenlagen angeht. Durch ein Mehr an praxisorientierten Übungen wird die situative Handlungskompetenz stärker als bislang gefördert. Diese Neuerungen hält Innenminister Bouillon für äußerst wichtig: „Durch die Studienreform erhalten die zukünftigen Polizistinnen und Polizisten eine Ausbildung, die den aktuellen Erfordernissen des Einsatzgeschehens gerecht wird.“

Im Reformprozess hat der Minister mit seinen Vorschlägen, bereits im Studium den Berufsanfängern angepasste Maßnahmen zur Bewältigung von Krisenlagen zu vermitteln, maßgeblich zur Verbesserung der Eigensicherung der Polizei und zum Schutz der Bürgerinnen und Bürger beigetragen.
So wird künftig das sog. Integrierte Einsatztraining, ein praxisbezogenes, szenariobasiertes Training polizeilicher Einsatzlagen, bereits im ersten Studienjahr (Grundstudium) angeboten.

Die Verdreifachung des Stundenansatzes im Bereich des Integrierten Einsatztrainings, das auch das „Amok-Training“ umfasst und die neue Übung „Erstintervention bei lebensbedrohlichen Einsatzlagen im Zusammenhang mit bewaffneten Gewalttätern“ werden diesem Ziel der Ausbildungsreform in hohem Maße gerecht.

Ausbildungsbestandteil dieser Übung im Hauptstudium ist außerdem das Thema „Medizinisch-psychologische Betreuung nach besonders belastenden Ereignissen“. Hinzu kommen das neue Fach „Abwehr- und Zugriffstechniken (AZT)“und die Neukonzeption des Studienfachs „Sport“ im Sinne des intensivierten Trainings der in Einsätzen- aber auch im Polizeialltag - notwendigen hohen körperlichen Anforderungen.

Innenminister Bouillon: „Mit den Anpassungen innerhalb der saarländischen Polizeiausbildung sind die  Polizistinnen und Polizisten sehr gut für ihren Berufseinstieg gewappnet. Es ist dringend erforderlich, dass sie auch in extremen Situationen auf eine fundierte Ausbildung zurückgreifen können.“