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Ministerium für Inneres und Sport
 

Bundesbauministerium überreicht 3,6 Millionen-Förderung für Saarbrücker Ludwigskirche

Pressemitteilung vom 26.01.2016 - 15:55 Uhr

Im Rahmen einer Feierstunde im Bundesbauministerium in Berlin hat die Landeshauptstadt Saarbrücken am heutigen Dienstag, den 26. Januar 2016, eine Förderurkunde über 3,6 Millionen Euro Bundesfördermittel erhalten.

Bundesbauministerin Dr. Barbara Hendricks bei der Verleihung in Berlin. Mit dabei: Innen-Staatssekretär Christian Seel (4. von rechts) und die Saarbrücker Baudezernentin Dr. Rena Wandel-Hoefer (2. von rechts).  © Projektgruppe Zukunftsinvestition (ZIP)
Bundesbauministerin Dr. Barbara Hendricks bei der Verleihung in Berlin. Mit dabei: Innen-Staatssekretär Christian Seel (4. von rechts) und die Saarbrücker Baudezernentin Dr. Rena Wandel-Hoefer (2. von rechts). © Projektgruppe Zukunftsinvestition (ZIP)

Die Fördermittel sind zur Realisierung des Projektes „Barock trifft Moderne“ zur städtebaulichen Einbindung des Barock-Ensembles Ludwigskirche in das Gesamtprojekt Stadtmitte am Fluss bestimmt. Innenstaatssekretär Christian Seel nahm an der Veranstaltung in der Hauptstadt teil. Das saarländische Innenministerium stellt mit einer Unterstützung von bis zu 400.000 Euro den erforderlichen Eigenanteil der Stadt Saarbrücken sicher.
„Barock trifft Moderne“ ist eines von 46 ausgewählten Projekten, die Mittel aus dem rund 150 Millionen umfassenden Programm „Nationale Projekte des Städtebaus“ des Bundesbauministeriums erhalten. Insgesamt wurden 168 Projektvorschläge eingereicht.

Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer, die den Projektantrag initiiert hat, zeigte sich hoch erfreut: „Das ist ein guter Tag für die Ludwigskirche, für die Stadt Saarbrücken und für das Saarland insgesamt. Ich freue mich, dass mit der Unterstützung des Landes einer der bedeutendsten barocken evangelischen Kirchenbauten in Deutschland weiter restauriert und gleichzeitig das städtebauliche Umfeld rund um den Ludwigsplatz aufgewertet wird.“

Hintergrund:

Mit dem Bundesprogramm „Nationale Projekte des Städtebaus“ fördert der Bund seit 2014 national bedeutsame städtebauliche Projekte. Die evangelische Kirche und das Land sind an die Landeshauptstadt herangetreten, um die Förderung gemeinsam zu beantragen. Gefördert werden nur Kommunen, im Falle einer Haushaltsnotlage mit einem Zuschuss von 90 Prozent.