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Tierschutz
 

Tiere in Not

Sie finden einen Hund oder eine Katze

wenden Sie sich bitte an die Ortspolizeibehörde der Gemeinde oder Stadt. Ist dort niemand erreichbar, auch an die nächstgelegene Polizeidienststelle oder ggf. den örtlichen Tierschutzverein oder an das örtliche Tierheim.

Sie finden einen hilflosen oder "zahmen" Vogel

Wildvögel, selbst wenn sie noch jung aus dem Nest gefallen sind, benötigen nur in seltenen Fällen der menschlichen Hilfe.
Oft sind die Altvögel in der Nähe und füttern die Jungen auch außerhalb des Nestes.

Sie finden einen kranken bzw. "untergewichtigen" Igel

Igel leben nahe beim Menschen und können auch, ohne dass ihnen etwas fehlt, auf sich aufmerksam machen.
Insbesondere bei späten Würfen im Herbst besteht manchmal die unbegründete Gefahr, dass die Jungen nicht heil über den Winter kommen.

Sie finden ein größeres Wildtier, z.B. verletzt nach einem Verkehrsunfall

Bei Unfällen mit Wild sollte der zuständige Jagdausübungsberechtigte umgehend informiert werden.

Weitere Informationen erhalten Sie von der Vollzugspolizei, die den Wildunfall auch aufnimmt. Nehmen Sie die Tiere ohne vorherige Kontaktaufnahme zu diesen Stellen auf, laufen Sie Gefahr, sich strafbar zu machen. Weitergehende Informationen erhalten Sie von den Jagdbehörden.

Sie finden einen Exoten von der Schlange über die Schildkröte bis hin zum Krokodil

Die saarländischen Zoos stehen alle unter wissenschaftlicher Leitung, die von fachkundigen Mitarbeitern/innen unterstützt wird. Hier verfügt man sowohl über die erforderliche Artenkenntnis als auch das praktische Wissen, um für alle Fälle gewappnet zu sein.

Sie werden aufmerksam auf Frösche oder Kröten

Wenn Sie auf eine Ansammlung von Fröschen, Kröten bzw. deren Larven (Kaulquappen) treffen und bemerken, dass keinerlei oder nur unzureichende Schutzmaßnahmen vorgenommen wurden, so dass stark befahrene Straßen von den Tieren ungeschützt überquert werden müssten, wenden Sie sich an das Landesamt für Umwelt- und Arbeitsschutz, Zentrum für Biodokumentation, Tel. 06 81/501-34 52 oder den Landesbetrieb für Straßenbau, Telefon: 0 68 21/100-0.

Sie werden aufmerksam auf ein Haustier in Not

Wenn Sie den Eindruck haben, dass Tiere gequält oder nicht artgerecht gehalten und betreut werden, informieren Sie sich bei der zuständigen Tierschutzbehörde. Diese stellt fest, ob tatsächlich gegen Bestimmungen des Tierschutzgesetzes verstoßen wurde und leitet notwendige Maßnahmen ein.

Ist diese nicht erreichbar, aber sofortiges Handeln unabdingbar, steht die Vollzugspolizei zur Verfügung und wird das Erforderliche veranlassen.

Kontakt

Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz
Arten,- Biotop- und Tierschutz, Fischerei
Joachim Gerstner
Referat D/3
Keplerstraße 18
66117 Saarbrücken
E-Mail-Kontakt
Telefon
(0681) 501-4747
Telefax
(0681) 501-3510

Flyer "Tiere in Not"

In unserem Flyer finden Sie die jeweiligen Ansprechpartner. An diese können Sie sich wenden, wenn Sie ein Ihrer Meinung nach hilfebedürftiges Tier auffinden. Egal, ob ein Hund oder eine Katze, ein hilfloser oder „zahmer“ Vogel, ein kranker Igel, ein größeres Wildtier, ein Exot, Frösche, Kröten und Kaulquappen oder ein leidendes Haustier – für jedes Tier gibt es einen passenden Ansprechpartner.

Flyer "Finger weg von Wildtieren"