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Saarländische Klinik für Forensische Psychiatrie (SKFP)
 

Therapieverläufe

Therapieverlauf für psychisch kranke Patienten (§ 63 StGB)

Oft steht am Beginn der Behandlung die Motivationsarbeit, denn die Patienten sind nicht freiwillig in der SKFP.
Vor Krankheits- und Behandlungseinsicht und Aufarbeiten des Anlassdeliktes kann nicht über eine mögliche Rehabilitation mit gewährten Lockerungen nachgedacht werden.

Therapieinhalte:
- Einzelgespräche mit Bezugstherapeuten
- medikamentöse Therapie
- Verhaltens-, Milieutherapie auf Station
- Ergotherapie (Arbeits- und Beschäftigungstherapie)
- Sporttherapie
- Bewähren in Lockerungen

Rehabilitation erfolgt nur nach Absprache zwischen Patient, Klinik, Gutachter und Strafvollstreckungskammer.
Bedingte Entlassung nur nach mehrmonatigem Probewohnen im zukünftigen sozialen Empfangsraum mit meist fünfjähriger Bewährungszeit.
Bewährungsauflagen werden vom Gericht nach Rücksprache mit der Klinik formuliert.


Therapieverlauf für suchtkranke Patienten (§ 64 StGB)

Strenge Anforderungen an Patienten bzgl. Therapiemotivation und Suchtmittelabstinenz, sonst:
Erklärung der Aussichtslosigkeit und nach Rücksprache mit der Strafvollstreckungskammer und der Staatsanwaltschaft Rückführung in die JVA zum Verbüßen der Endstrafe

Therapieinhalte:
- Einzelgespräche mit Bezugstherapeuten
- medikamentöse Therapie
- Gruppentherapie für alkoholabhängige bzw. polytoxikomane Patienten
- Verhaltens-, Milieutherapie auf Station
- Ergotherapie (Arbeits- und Beschäftigungstherapie)
- Sporttherapie
- Bewähren in Lockerungen
 

Kontakt

Saarländische Klinik für Forensische Psychiatrie
Trierer Straße 148G
66663 Merzig
Telefon
(06861) 708-0
Telefax
(06861) 708-280

Träger

SAARLAND - Ministerium der Justiz