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Statistik
 

Statistik Journal I / 2012

Herausgeber: 
Statistisches Amt Saarland
Ausgabe: 
1. Quartal 2012
Kosten: 
4,00 EUR

Beschreibung

Statistik Journal I / 2012
Einer der beiden Hauptartikel beschreibt die Situation der beruflichen Grenzgänger in der Großregion „Saar - Lor - Lux - Rheinland-Pfalz - Wallonie“ auf Basis einer Studie, die kürzlich als Teil der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit der Statistischen Ämter vorgestellt wurde. Der zweite Hauptartikel befasst sich mit den Arbeitsmarktchancen und der Erwerbstätigkeit von Menschen mit Migrationshintergrund im Saarland.

Inhalt

Einer der beiden Hauptartikel ist ein Beitrag über die Studie der beruflichen Grenzgänger in der Großregion „Saar - Lor - Lux - Rheinland-Pfalz - Wallonie“, die zum Jahresende im Rahmen der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit der Statistischen Ämter vorgestellt wurde. Darin wird gezeigt, dass die Berufspendler über die Binnengrenzen der Großregion typischerweise männlich, jung, vollzeitbeschäftigt und überdurchschnittlich qualifiziert sind.

Insgesamt pendeln über 200 000 Berufstätige in eine andere der fünf Regionen unseres Grenzraums, um dort ihrer Arbeit nachzugehen. Damit bildet der Saar-Lor-Lux-Raum den größten grenzüberschreitenden Arbeitsmarkt innerhalb Europas.

Die meisten Grenzgänger kommen aus Lothringen (mehr als 95 000 Auspendler), und die beliebteste Zielregion für auswärtige Beschäftigte ist das Großherzogtum Luxemburg (inzwischen rund 150 000 Einpendler aus allen Nachbarregionen). Ins Saarland pendeln knapp 25 000 Arbeitskräfte aus Rheinland-Pfalz und etwa 20 000 aus Lothringen. Diesem Zustrom stehen umgekehrt gut 23 000 Saarländer gegenüber, die außerhalb des Landes ihrem Beruf nachgehen, und zwar überwiegend in Rheinland-Pfalz.

Die Studie wurde aus der europaweit vorgeschriebenen „Arbeitskräfteerhebung“ erarbeitet und beleuchtet erstmals die personenbezogenen Charakteristiken und Determinanten der beruflichen Mobilität innerhalb der Großregion. Analysiert wurden u. a. die Merkmale Geschlecht, Alter, Bildungsabschluss und Nationalität, wobei jeweils die Grenzgänger mit den ortsansässigen Erwerbstätigen verglichen wurden.
Die Studie „Wer sind die Grenzgänger der Großregion“ ist in deutscher und französischer Sprache verfasst und steht im gemeinsamen Statistik-Portal der Großregion unter www.grossregion.lu zum kostenlosen Download bereit. Als gedruckte Broschüre kann sie (solange Vorrat reicht) gegen Versandkostenbeteiligung bei der Pressestelle des Statistischen Amtes Saarland telefonisch unter (0681) 501-5925 oder per E-Mail unter statistik@lzd.saarland.de bestellt werden.     

Der zweite Hauptartikel beschreibt auf der Basis von Mikrozensusdaten die Arbeitsmarktchancen und Erwerbstätigkeit von Menschen mit Migrationshintergrund im Saarland. Dabei wird zunächst die Zusammensetzung der Bevölkerung mit Migrationshintergrund beschreiben wobei sowohl der Migrationsstatus als auch die Alterstruktur der Bevölkerung mit Migrationshintergrund näher betrachtet wird. Weiterhin wird von dieser Bevölkerungsgruppe die schulische und berufliche Bildung, sowie die Erwerbsbeteiligung analysiert und mit Daten der Bevölkerung ohne Migrationshintergrund verglichen.

Wie üblich beinhaltet das Quartalsheft auch einige kürzere Artikel, diesmal zur Struktur des saarländischen Baugewerbes und zu des Gästeankünften und –übernachtungen im Saarland im Jahr 2011.

Hinweis zum Ansehen von PDF-Dateien

Für die Darstellung von PDF-Dokumenten benötigt man einen PDF-Betrachter. Eine Liste von möglichen Programmen findet man zum Beispiel bei Wikipedia.