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Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr
 

Rehlinger: Stahlindustrie muss ihre Rolle als Wachstumsmotor entfalten können

Pressemitteilung vom 21.09.2016 - 15:00 Uhr

„Die saarländische Stahlindustrie gehört zu den Schlüsselbranchen im Saarland. Sie bringt der Saarwirtschaft Wertschöpfung, Beschäftigung und Innovation. Ich lasse deswegen unter keinen Umständen zu, dass unsere Stahlunternehmen durch Entscheidungen aus Brüssel oder Berlin gefährdet werden“, sagte Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger im Vorfeld einer Podiumsdiskussion zum Thema „Industrie im Saarland - gut gerüstet für die Zukunft“. Die Veranstaltung wird gemeinsam von der saarländischen Arbeitskammer und der Industrie- und Handelskammer des Saarlandes am 21. September durchgeführt.

Die Ministerin betonte weiter, dass die Stahlindustrie ein Innovationstreiber sei. Mit Blick auf die anstehenden Entscheidungen beim CO2-Zertifikathandel in Brüssel müsse deutlich werden, dass eine zusätzliche Belastung Unternehmen aus der Stahlbranche nicht nur existenziell gefährden werde. Dies würde auch dazu führen, dass gerade die Motoren für die Ausgestaltung der Energiewende zum Stillstand kommen. „Innovative Stahlprodukte sind zum Beispiel für den Bau von Windkraftanlagen, hocheffizienten Kraftwerken und Elektrofahrzeugen unverzichtbar. Die bei der Produktion verbrauchte Energie spielen innovative Stähle während ihrer langen Lebensdauer ohne Probleme wieder ein.“

Ministerin Rehlinger wird daher den zweiten saarländischen Stahlgipfel am 30. September nutzen, um auf die besonderen Beiträge der Stahlunternehmen für Wertschöpfung, Beschäftigung und Innovation aufmerksam zu machen