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Politik & Verwaltung
 

Informations- und Auftaktveranstaltung zum Projekt „Berufseinstiegsbegleitung“ der Bundesagentur für Arbeit

03.02.2009
Die Ministerin gemeinsam mit Otto-Werner Schade und Susanne van Rijn von der Bundesagentur für Arbeit, dem Chor der Eweiterten Realschule Saarwellingen mit Schulleiter Otmar Woll und weiteren Gästen.
Die Ministerin gemeinsam mit Otto-Werner Schade und Susanne van Rijn von der Bundesagentur für Arbeit, dem Chor der Eweiterten Realschule Saarwellingen mit Schulleiter Otmar Woll und weiteren Gästen.
Die Bundesagentur für Arbeit startet im Februar 2009 das Projekt Berufseinstiegsbegleitung in bundesweit insgesamt 1000 Schulen.
Im Saarland wurden insgesamt elf Schulen ausgewählt:
Erweiterte Realschule Saarbrücken-Ludwigspark, Förderschule Lernen am Ludwigsberg, Erweiterte Realschule Saarbrücken-Bruchwiese, Erweiterte Realschule Sulzbach, Gesamtschule Sulzbachtal, Gesamtschule Neunkirchen, Erweiterte Realschule Homburg II, Peter-Dewes-Gesamtschule Losheim, Förderschule soziale Entwicklung Wallerfangen, Staatliche Förderschule für Gehörlose und Schwerhörige Lebach sowie die Erweiterte Realschule Beckingen.

Zielgruppe sind Jugendliche, die voraussichtlich Schwierigkeiten haben, den Abschluss der allgemeinbildenden Schule zu erreichen und den Übergang in eine berufliche Schule zu bewältigen. Ziel der Berufseinstiegsbegleitung ist also, diese Schülerinnen und Schüler beim Übergang von der Schule in die Ausbildung individuell zu unterstützen, so dass die Chancen der Schülerinnen und Schüler auf einen erfolgreichen Übergang in die berufliche Ausbildung steigen. Die Begleitung beginnt in der Vorabgangsklasse (i.d.R. 8 Klasse, Hauptschulbildungsgang) und endet ein halbes Jahr nach Beginn einer beruflichen Ausbildung, spätestens jedoch 24 Monate nach Beendigung der allgemeinbildenden Schule.

Handlungsfelder der Berufseinstiegsbegleitung sind:
- Unterstützung beim Erreichen des Schulabschlusses durch Zusammenarbeit mit schulischen Partnern, z.B. Lehrer, Schulsozialarbeiter, Familie
- Unterstützung bei der Beruflichen Orientierung durch Zusammenarbeit mit Berufsberatung, Fallmanager, Lehrkräften
- Hilfen zur Stabilisierung des Ausbildungsverhältnisses durch Zusammenarbeit z.B. mit Sozialpädagogen, Ausbildungsberatern der Kammern, Arbeitsvermittlung

Die Auswahl der Jugendlichen erfolgt in einem einzelfallbezogenen Abstimmungsgespräch zwischen Berufsberater, Lehrer und ggf. Schulsozialarbeiter. Die Teilnahme ist für die Jugendlichen freiwillig; das Einverständnis der Eltern muss vorliegen.

Ministerium für Bildung, Familie, Frauen und Kultur