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Wirtschaftsförderung
 

Neue Perspektiven bei nachwachsenden Rohstoffen

11.03.2010
Staatssekretär Joachim Kiefaber begrüßte den Gast aus Russland im Ministerium für Wirtschaft und Wissenschaft.
Staatssekretär Joachim Kiefaber begrüßte den Gast aus Russland im Ministerium für Wirtschaft und Wissenschaft.
Die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen dem Saarland und Russland standen im Mittelpunkt eines Gesprächs, das Staatssekretär Joachim Kiefaber mit Dr. Victor Ilskiy führte. Ilskiy ist seit November 2009 Leiter des Bonner Büros der russischen Handelsmission in Deutschland. Zu seinem Antrittsbesuch kam er jetzt ins Atrium – Haus der Wirtschaftsförderung.

Russland gehört seit Jahren zu den wichtigsten Handelspartnern der saarländischen Wirtschaft. Zwar musste auch der Handel mit Russland wegen der Krise Einbußen verzeichnen, doch sind die Perspektiven für die weitere Entwicklung ausgezeichnet: Russland ist nicht nur stark an Produkten der saarländischen Stahlindustrie, des Maschinenbaus und der Bergwerkstechnik interessiert. Auch die Bereiche Healthcare und Nanotechnologie gewinnen zunehmend an Bedeutung. Umgekehrt empfiehlt sich die russische Föderation nicht mehr nur als wichtigster Lieferant fossiler Energieträger wie Gas, Kohle und Erdöl.

Als neuer, zukunftsträchtiger Bereich wird die Gewinnung nachwachsender Rohstoffe erschlossen. Insbesondere die bisher als Abfall betrachteten Nebenprodukte der holzverarbeitenden Industrie sollen verstärkt als Energieträger in den Export gehen.

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