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Wissenschaft
 

Homburger Mediziner erhielten Landespreis Hochschul-Lehre

08.03.2010
Dr. Marc Wrobel mit Homburger Studentinnen am Patientensimulator - ein Musterbeispiel für fortschrittliche Strategien in der Lehre. Foto: Universität des Saarlandes.
Dr. Marc Wrobel mit Homburger Studentinnen am Patientensimulator - ein Musterbeispiel für fortschrittliche Strategien in der Lehre. Foto: Universität des Saarlandes.
Eines der modernsten medizinischen Simulationszentren Deutschlands ermöglicht es Studierenden in Homburg, sehr realistisch Alltags- und Notfallsituationen zu erleben. Für ihr Projekt „Notfall-, Trainings- und Simulationszentrum der Universität“ sind Dr. Marc Wrobel, Oliver Fürst und Dirk Schmidt von der Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie in Homburg mit dem Landespreis Hochschullehre ausgezeichnet worden. Bei der Preisübergabe sagte Wissenschaftsminister Dr. Christoph Hartmann: „Es sind innovative Lehrmethoden wie diese, die das Medizinstudium in Homburg auch überregional interessant machen. Die ausgezeichnete Lehrveranstaltung ist hervorragend und verbessert das Studienangebot im Saarland nachhaltig.“ Was Medizinstudenten an Patientensimulatoren erlernen, komme ihnen in ihrer späteren ärztlichen Praxis zugute. Universitätspräsident Volker Linneweber: „Der Preis macht einmal mehr den hohen Stellenwert der praktischen Ausbildung in der Hochschullehre deutlich. Das gilt in besonderem Maße für die Medizin, denn die Studenten trainieren medizinische Eingriffe an Patienten bis hin zu lebensrettenden Maßnahmen.“

Den Landespreis Hochschullehre vergab das Ministerium für Wirtschaft und Wissenschaft jetzt zum siebten Mal. Mit der Auszeichnung werden Lehrende saarländischer Hochschulen für herausragende Veranstaltungen geehrt. Insgesamt ist der Preis mit 50.000 Euro dotiert; er wurde in diesem Jahr für drei Lehrveranstaltungen vergeben. Auch die Hochschule der Bildenden Künste und die Hochschule für Musik wurden ausgezeichnet. Die Homburger Dozenten erhielten 10.000 Euro Preisgeld. Die Auswahlkommission lobte in ihrer Begründung den „fachrichtungsübergreifenden Konzeptansatz bis hin zur Abbildung einer ganzen Simulationsklinik“. Mit dem Projekt werde eine Lücke in der Medizinerausbildung geschlossen. Die Auswahlkommission ist mit Hochschullehrern und Studenten paritätisch besetzt.