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Die Saar-Hochschulen glänzen bei der LehreIm Saarland wissen Studierende woran sie sind: In den Ziel- und Leistungsvereinbarungen zwischen Landesregierung und Hochschulen spielt die Qualität der Lehre eine herausragende Rolle.
Dass die Lehre an den saarländischen Hochschulen groß geschrieben wird, beweist deren Erfolg im bundesweiten Wettbewerb „Qualitätspakt Lehre“. Es fließen Millionenbeträge. Die Auszeichnung würdigt die hervorragenden Konzepte der Saar-Hochschulen. Sowohl Universität als auch HTW konnten sich mit ihren Einzelanträgen gegen Konkurrenz aus dem gesamten Bundesgebiet durchsetzen. Im Rahmen eines Verbundantrags kommt auch die Musikhochschule zum Zug, die dem Kulturministerium zugeordnet ist.
Bei dem Förderprogramm geht es um bessere Studienbedingungen und mehr Qualität in der Lehre. Der Antrag der Universität des Saarlandes ist überschrieben: „Studieren mit Profil: Kompetenz in Forschung und Praxis“. Das Konzept richtet sich insbesondere an Studierende in der Abschlussphase des Studiums. Den Studierenden soll zum einen die Möglichkeit gegeben werden, studienbegleitend und ohne Zeitverlust praktische Erfahrungen zu sammeln und somit frühzeitig Kontakt zur Wirtschaft aufzubauen; zum anderen soll im Rahmen interdisziplinär ausgerichteter Lehrangebote die forschungsorientierte Methodenkompetenz verbessert werden. Fundament des HTW-Antrags unter dem Titel „Optimierung des Studienerfolgs“ ist die Einführung eines Qualitätsmanagement-Systems, das sich auf drei Säulen stützt: Die Verbesserung der Betreuungssituation durch Mentoring-Programme, die Einrichtung individualisierter Studienangebote und die Stärkung der Praxisorientierung. Beide Projekte können die Studienbedingungen im Saarland weiter nachhaltig verbessern und so den Studienstandort Saarbrücken noch attraktiver gestalten. HTW und Universität werden ihre Studierenden noch intensiver betreuen und beraten. So kann in Zeiten des Fachkräftemangels die Zahl der erfolgreichen Absolventinnen und Absolventen weiter erhöht werden. Die drei saarländischen Hochschulen können gemeinsam mit einer Fördersumme von bis zu 10,9 Millionen Euro rechnen. Der konkrete Betrag ist abhängig von Detailplanungen, an denen derzeit gearbeitet wird. Bei den Hochschulen ist der Qualitätspakt auf große Resonanz gestoßen: An der zweiten Antragsrunde haben sich 169 Hochschulen mit 135 Anträgen für Einzel- und Verbundvorhaben beteiligt. Davon wurden 102 Hochschulen zur Förderung ausgewählt: 40 Universitäten, 43 Fachhochschulen und 19 Kunst- und Musikhochschulen. Die ausgewählten Anträge haben ein Finanzvolumen von knapp 400 Millionen Euro, die zwischen 2012 und 2016 zur Verfügung gestellt werden. |
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