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Acht Firmen treten dem Umweltpakt Saar beiDie Ministerin für Umwelt, Energie und Verkehr Dr. Simone Peter verlieh am 29.03.10 in der Erlebnisgärtnerei Storb in Saarbrücken acht neuen Unternehmen die Teilnahmeurkunde am Umweltpakt Saar.
Acht weitere Betriebe sind dem Umweltpakt Saar beigetreten. Im Rahmen des regelmäßig stattfindenden Runden Tisches des Umweltpaktes hat Umweltministerin Simone Peter am 29. März in der Erlebnisgärtnerei Storb die entsprechenden Urkunden an die Firmen infoServe GmbH (Saarbrücken), Erlebnisgärtnerei Storb (Saarbrücken), VSE NET GmbH (Saarbrücken), WVD Druck + Neue Medien GmbH (St. Ingbert), Raimund Lesch KG (Illingen), Krüger Druck + Verlag GmbH & Co.KG (Dillingen), Holz&Dach Leyherr GmbH (Dillingen) sowie Bauglasindustrie GmbH (Schmelz) überreicht.
„Ökologische und ökonomische Effizienz ist eine wesentliche Voraussetzung zur Schaffung neuer oder zum Erhalt bestehender Arbeitsplätze“, so Umweltministerin Simone Peter. „Daher rechnet sich das Engagement der am Umweltpakt teilnehmenden Firmen nicht nur wirtschaftlich für den einzelnen Betrieb, sondern trägt auch dazu bei, den Wirtschaftsstandort Saarland insgesamt zu sichern – und den Belangen des Umwelt- und Klimaschutzes Rechnung zu tragen.“ Mit dem Umweltpakt Saar, der im März 2002 aus der Taufe gehoben wurde, hat die Regierung mit der Wirtschaft ein Bündnis für mehr Umweltschutz durch freiwillige Unternehmensleistungen geschlossen. Gemeinsames Ziel ist es, auf kooperativem Wege eine umweltverträgliche Weiterentwicklung des Wirtschaftsstandortes Saarland zu erreichen. Partner des Umweltpakts auf der Wirtschaftsseite sind Arbeitgeber und Arbeitnehmer - vertreten durch die Vereinigung der Saarländischen Unternehmensverbände, die Industrie- und Handelskammer des Saarlandes, die Handwerkskammer des Saarlandes und die Arbeitskammer des Saarlandes - sowie auf der Regierungsseite die saarländische Landesregierung - vertreten durch das Ministerium für Wirtschaft und Wissenschaft und das Ministerium für Umwelt, Energie und Verkehr. Die Unternehmen können mit freiwilligen Leistungen, also Leistungen, die über den gesetzlichen Standard hinausgehen, am Umweltpakt Saar teilnehmen. Die saarländische Landesregierung hat die Zusammenarbeit der Umweltverwaltung mit den Kammern verbessert, den Bürokratieabbau verstärkt (Gesetze und Versordnungen werden nur noch befristet erlassen und dann auf die weitere Notwendigkeit überprüft), finanziert zusammen mit der EU ein Förderprogramm für die Einführung der Umweltmanagementsysteme EMAS und ISO 14001 und hat Gebührenerleichterungen für EMAS-Betriebe und gleichgestellte ISO 14001plus-Betriebe bei bestimmten Verfahren eingeführt. Rund ¾ der Teilnehmer am Umweltpakt Saar haben qualitativ hochwertige Umweltmanagementsysteme (EMAS, ISO-14001) eingeführt oder sind gerade bei der Einführung. Dieser hohe Standard an freiwilligen Umweltleistungen - immerhin steht das Saarland bundesweit auf Platz 1 der Rangliste EMAS-validierter Betriebe pro 1 Million Einwohner – wird erreicht durch hohes Umweltbewusstsein der Unternehmen und eine gute Zusammenarbeit zwischen Unternehmer, Kammern und Verwaltung. |

