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Umweltpakt
 

Sulzbacher Unternehmen proTerra erhält für Umweltengagement EMAS-Zertifikat

23.03.2012
(von links nach rechts): Anton Backes, Geschäftsführung; Staatssekretär Wolfgang Schild, MUEV; Sabine Kässinger, Leiterin NL Süd; Hans-Konrad Schardt, TÜV Saarland e.V.; Hermann Götzinger, IHK Saarland
(von links nach rechts): Anton Backes, Geschäftsführung; Staatssekretär Wolfgang Schild, MUEV; Sabine Kässinger, Leiterin NL Süd; Hans-Konrad Schardt, TÜV Saarland e.V.; Hermann Götzinger, IHK Saarland
Das Sulzbacher Unternehmen „proTerra Umweltschutz- und Managementberatung GmbH Umweltgutachter“ ist nach EMAS (Eco Management and Audit Scheme), dem freiwilligen Gemeinschaftssystem für Umweltmanagement und Umweltbetriebsprüfung, zertifiziert worden. Unternehmen und andere Organisationen, die sich an EMAS beteiligen, verpflichten sich dazu, einen Prozess der kontinuierlichen Verbesserung der eigenen Umweltleistung zu organisieren.

„Die Validierung nach EMAS macht deutlich, dass die Unternehmenspolitik der proTerra auf Nachhaltigkeit ausgerichtet ist“, so der geschäftsführende Staatssekretär im Ministerium für Umwelt, Energie und Verkehr, Wolfgang Schild, bei der Überreichung der EMAS-Urkunde in Sulzbach. „Das Saarland rangiert seit Jahren im Vergleich der Bundesländer auf Platz eins bezogen auf die Anzahl EMAS-validierter Organisationen je eine Million Einwohner. Dieser Spitzenplatz ist ein Beleg für das ausgeprägte Umweltengagement der saarländischen Firmen.“

Die proTerra GmbH berät hauptsächlich Industrie- und Gewerbebetriebe in Fragen des betrieblichen Umweltschutzes, der Anlagensicherheit, des Arbeits- und Gesundheitsschutzes sowie des umweltschutzorientierten Managements.

Als wesentliche Umweltziele hat sich die proTerra zu folgenden Maßnahmen verpflichtet:

–      ­Verstärkte Bereitstellung von Strom aus erneuerbaren Energien und damit Senkung der CO2-Emissionen.

–      Verringerung des CO2-Flottenausstoßes der Dienstwagen (Leasing eines Elektrofahrzeuges für Dienstfahrten geplant).

–      Kauf von CO2-Zertifikaten und Unterstützung externer Klimaschutzmaßnahmen als Kompensation für die betrieblich erzeugten Kohlendioxid-Belastungen. Endziel soll in den kommenden Jahren die CO2-Freistellung des Unternehmens sein.