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Ministerium für Finanzen und Europa
 

Neubau eines Verfügungsgebäudes in der „Edith-Stein-Siedlung“ in Lebach fertiggestellt: Finanzministerium übergibt Gebäude an das Innenministerium

Pressemitteilung vom 15.12.2016 - 15:30 Uhr

Am Dienstag (06.12.2016) wurde der Neubau eines Verfügungsgebäudes nach kurzer Bauzeit durch das Ministerium für Finanzen und Europa an das Ministerium für Inneres und Sport planmäßig übergeben.

Der zweistöckige Neubau besteht aus 20 Wohnungen mit einer Wohnfläche von jeweils rund 50qm. Jede Wohnung beinhaltet zwei Schlafzimmer für vier bis sechs Personen, einen Gemeinschaftsraum mit Küchenzeile sowie die notwendigen Sanitäranlagen.

„Der Neubau war erforderlich, da Sanierungen nur in leerstehenden Gebäuden durchgeführt werden können. Um während der Sanierung von Gebäuden eine gleichbleibende Aufnahmekapazität in der Landesaufnahmestelle zu gewährleisten, war dieser Neubau eines Wohngebäudes für ca. 120 Personen auf einer noch vorhandenen Freifläche notwendig“, erklärte Finanzstaatssekretär Dr. Axel Spies.

Mit der Planung und Ausführung wurde die Firma Peter Groß GmbH im März 2016 beauftragt. Bereits im Juni 2016 wurde mit den Baumaßnahmen begonnen. Die Fertigstellung des Gebäudes erfolgte im November.

Innenminister Klaus Bouillon: „Wir sorgen mit dem neuen Gebäude in der Landesaufnahmestelle dafür, hier auch in Zukunft eine angemessene Infrastruktur bereit halten zu können. So wie in der Vergangenheit sind wir damit gut aufgestellt und können den Menschen, die zu uns kommen, entsprechend helfen.“

Finanzstaatssekretär Dr. Axel Spies erklärte abschließend: „In einer Rekordzeit von einem Dreivierteljahr wurde das neue Gebäude in der Landesaufnahmestelle geplant und errichtet. Mit Gesamtkosten von rund 3 Millionen Euro liegt das Projekt im Kostenrahmen.“

 

Hintergrund:

Die Landesaufnahmestelle Lebach (Edith-Stein-Siedlung) wurde zwischen den Jahren 1957 und 1959 für die Unterbringung von Zuwanderern aus dem sowjetischen Besatzungsgebiet errichtet und wird aktuell für die Unterbringung von Flüchtlingen aus anderen Nationen genutzt. Die Siedlung besteht aus 53 Wohngebäuden, davon 40 Gebäuden mit je 4 Wohnungen, 10 Gebäuden mit je 6 Wohnungen, 2 Gebäuden mit je 20 Zimmern und einem Gebäude mit 5 behindertengerechten 1-Zimmer-Wohnungen.