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Landesinstitut für Präventives Handeln
 

Qualifizierungsmaßnahme Schuleigene Krisenteams (QSK)

Termine nach Vereinbarung

Schuleigene Krisenteams

Um schulische Krisensituationen erfolgreich bewältigen zu können, wird in den „Notfallplänen für saarländische Schulen“ die Einrichtung schuleigener Krisenteams empfohlen. Das Landesinstitut für Präventives Handeln (LPH) bietet für diese Krisenteams in allen Schulen eine Fortbildungsveranstaltung an.

Die schulischen Krisenteams haben die Aufgabe, dafür Sorge zu tragen, dass die Verbesserung des Schulklimas als Voraussetzung für eine funktionierende Gewaltprävention im Leitbild der Schule verankert und Bestandteil der jeweiligen Schulentwicklung wird.

Die Krisenteams bereiten sich konkret auf Krisensituationen vor, um für den Ernstfall ein größtmögliches Maß an Handlungssicherheit gewährleisten zu können.

Die Arbeit eines schuleigenen  Krisenteams und insbesondere die Bewältigung von Krisensituationen erfordert hierbei eine schulinterne und –externe Vernetzung verschiedenster Akteure.

In Kooperation mit dem Institut für Psychologie und Bedrohungsmanagement (IPBm) bietet das LPH eine Qualifizierungsmaßnahme für die Krisenteams an.


Inhalt

1. Hintergrund und aktueller Wissensstand im Handlungsfeld „Zielgerichte Gewalt an Schulen“, Psychologische Hintergründe, Formen der Aggressivität

2. Entwicklungsdynamiken auf dem Weg zur Gewalt am Beispiel des Amoklaufs in Erfurt, Gutenberg-Gymnasium, 26.04.2002

3. Das Verhalten von Augenzeugen, Zuschauern, Mitwissern 

4. Prävention: Verbesserung des Schulklimas

5. Aufbau eines schuleigenen Krisenteams und praktische Arbeit

6. Nachbereitung/Erste Erfahrungen/Probleme


Ausbildung

Die Ausbildung für die schuleigenen Krisenteams umfasst insgesamt 6 Module (jeweils 3 Zeitstunden).

Die Ausbildung in den Modulen 1-4 soll für mehrere Krisenteams verschiedener Schulen gleichzeitig erfolgen, während die Module 5 und 6 in den jeweiligen Schulen durchgeführt werden. Das Modul 6 wird in einem zeitlichen Abstand von ca. einem halben Jahr nach Einsetzten der Krisenteams angeboten. Die Terminierung für die Module 5 und 6 erfolgt mit den teilnehmenden Schulen individuell .

Kontakt

Landesinstitut für Präventives Handeln
Mario Schu
E-Mail-Kontakt
Telefon
(0681) 501-3861
Telefax
(0681) 501-3869

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