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Polizei
 

Bewerbungsverfahren

Einstellungsvoraussetzungen

  • Die gesetzlichen Bestimmungen für die Berufung ins Beamtenverhältnis müssen erfüllt sein.

  • Unter anderem dürfen Sie nicht gerichtlich bestraft sein und es dürfen keine Strafverfahren anhängig sein.

  • Sie haben das 35. Lebensjahr noch nicht vollendet.

  • Sie verfügen über Fachhochschulreife / allgemeine Hochschulreife; darüber hinaus kann zum Studium an der Fachhochschule für Verwaltung - Fachbereich Polizeivollzugsdienst - zugelassen werden, wer über einen Abschluss in einem anerkannten, für den Polizeivollzugsdienst förderlichen Ausbildungsberuf (Liste der Berufe siehe am Ende der Seite) mit einem Notendurchschnitt von mindestens 3,0 und mindestens 2-jähriger Berufspraxis verfügt.

  • Für Brillen- und Kontaktlinsenträger gibt es besondere Bestimmungen (Download am Seitenende).

  • Sie haben das Deutsche Jugendschwimmabzeichen Bronze (bis 18 Jahre) bzw. das Deutsche Schwimmabzeichen Bronze (ab 18 Jahre).

Hinweis: Interessenten, die bereits in anderen Bundesländern oder beim Bund im Polizeidienst tätig sind, können sich nicht bewerben.

Auswahlverfahren

Alle Bewerberinnen und Bewerber, die diese Einstellungsvoraussetzungen erfüllen, nehmen an einem Auswahlverfahren teil. Dieses besteht aus einer Sportprüfung, einer ärztlichen Untersuchung auf Polizeidiensttauglichkeit sowie einer schriftlichen und einer mündlichen Prüfung. Im Hinblick auf die Anforderungen des im Rahmen der polizeiärztlichen Untersuchung durchzuführenden Belastungs-EKG sollten Sie Ihre konditionellen Fähigkeiten beispielsweise durch Ausdauersport stärken.

Um den Frauenanteil in der Polizei zu erhöhen, sind wir besonders an der Bewerbung von Frauen interessiert.

Angaben über ehrenamtliche Tätigkeiten sind erwünscht.

Bewerber mit Migrationshintergrund

Das Ministerium für Inneres und Sport ist bemüht, den Anteil von Migrantinnen und Migranten in der saarländischen Polizei zu erhöhen. Mit der Einstellung von ausländischen Mitbürgern und Mitbürgerinnen soll eine leichtere Herstellung des Kontaktes zur ausländischen Bevölkerung gewährleistet werden, was zu einer verbesserten polizeilichen Aufklärungsarbeit und Konfliktlösung beitragen kann. Deshalb haben wir ein besonderes Interesse an Bewerbungen von Menschen mit Migrationshintergrund.

Förderung des Spitzensports in der saarländischen Polizei

Die Landesregierung hat es sich zur Aufgabe gemacht, jungen, talentierten Sportlerinnen und Sportlern eine Möglichkeit zu bieten, Leistungssport und eine qualifizierte, hochwertige Berufsausbildung miteinander zu verbinden und hiermit für diesen Personenkreis eine gesicherte berufliche Zukunftsperspektive zu eröffnen.

Zusätzlich zu den üblich geforderten Einstellungsvoraussetzungen nach den geltenden beamtenrechtlichen Vorschriften müssen Sportlerinnen und Sportler, die sich für die Sportfördergruppe bewerben, über folgende Voraussetzungen verfügen:

  • Angehörigkeit zu einem vom Deutschen Olympischen Sportbund anerkannten Bundeskader (A, B, C oder D/C) in den letzten zwei Jahren (in der Hauptsportart) oder

  • Zugehörigkeit zu einer Vereinsmannschaft als Stammspielerin bzw. Stammspieler in der höchsten Spielklasse (1. Bundesliga) in einer olympischen Sportart, in begründeten Ausnahmefällen auch in der 2. Bundesliga und

  • Startrecht für einen saarländischen Sportverein spätestens zum Zeitpunkt der Einstellung und für die Dauer der Sportförderung in der saarländischen Polizei.

Wenn Sie sich um eine Einstellung im Rahmen der Sportförderung der saarländischen Vollzugspolizei bewerben, geben Sie dies bitte bei Ihrer Bewerbung an.


Wenn Sie Fragen haben, sprechen Sie mit unserem Einstellungsberater, Telefon: (0681) 501-3575 oder -3576, oder schicken Sie einfach eine E-Mail

Frauen in der saarländischen Polizei

Im Saarland wurden erstmals im Jahr 1986 Frauen in die uniformierte Polizei eingestellt.

Inzwischen sind Frauen in der Polizei zu einer Selbstverständlichkeit geworden. Der Polizeiberuf ist ein Beruf für Frauen und Männer.

Frauen werden wie ihre männlichen Kollegen nach Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung in allen Bereichen der Polizei eingesetzt. Ihnen stehen ebenso wie den Männern alle Ämter und Funktionen in der Polizei offen.

Bei der saarländischen Polizei arbeiten heute 300 Polizistinnen. Dies entspricht einem Frauenanteil von rund 10 Prozent. Dieser noch geringe Frauenanteil ist nicht alleine auf die späte Öffnung weiter Teile der Polizei für Frauen zurückzuführen, sondern auch darauf, dass sich zu jedem Einstellungstermin weniger Frauen als Männer bewerben mit der Folge, dass letztlich weniger Frauen eingestellt werden. Um mehr Frauen in die saarländische Polizei zu bringen, sind wir besonders an Bewerbungen von Frauen interessiert. Die saarländische Polizei verfügt über einen Frauenförderplan, der für Sie am Textende als Download zur Verfügung steht.

Der Verwirklichung der beruflichen Gleichstellung von Frauen und Männern wird im Saarland eine hohe Bedeutung beigemessen. Am 28. Juni 1996 ist daher das Landesgleichstellungsgesetz in Kraft getreten, das zum Ziel hat

  • den Anteil von Frauen in Bereichen zu erhöhen, in denen sie in der Minderzahl sind.

  • die Vereinbarkeit von Familie und Beruf für Frauen und Männer zu verbessern.

Darüber hinaus wurde im Juni 1997 bei der saarländischen Polizei eine eigene Frauenbeauftragte bestellt, die zuvor von den weiblichen Beschäftigten der Polizei gewählt wurde. Ihre Aufgabe ist es, die Polizeiorganisation sowie die Beschäftigten der Polizei in allen Fragen der Gleichstellung zu beraten und zu unterstützen (z.B. bei Einstellungsverfahren, Beförderungen, Versetzungen, sozialen und organisatorischen Maßnahmen). Bewerberinnen können sich mit speziellen Fragen auch an sie wenden - senden Sie eine E-Mail an die Frauenbeauftrage.


Brillen- und Kontaktlinsenträger

Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte müssen zum eigenen Schutz auch ohne Brillenbenutzung über eine bestimmte Mindest-Sehleistung verfügen. Für Brillen- und Kontaktlinsenträger sind daher Mindestwerte festgesetzt. Wer diese Anforderungen nicht erfüllt, kann in den Polizeidienst nicht eingestellt werden. Falls Sie Brille oder Kontaktlinsen tragen oder Ihnen aus anderen Gründen eine Minderung Ihrer Sehleistung bekannt ist, lassen Sie bitte Ihre Sehleistung auf eigene Kosten von einem Augenarzt feststellen.
Bitte legen Sie Ihrem Augenarzt das Merkblatt "Augenärztlicher Befundbericht" vor und reichen Sie es ausgefüllt mit Ihren Bewerbungsunterlagen ein.


Kontakt

Ministerium für Inneres und Sport
Abteilung D - Polizeiangelegenheiten und Bevölkerungsschutz
Einstellungsberatung
Mainzer Straße 136
66121 Saarbrücken
E-Mail-Kontakt
Telefon
(0681) 501-3575 und -3576
Telefax
(0681) 501-3579