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Polizei
 

Bewerbungsverfahren    Seite vorlesen lassen

Bewerbungen sind ausschließlich online unter http://www.interamt.de möglich.

Die aktuelle Bewerbungsfrist entnehmen Sie bitte dem Navigationspunkt "Ausschreibungen".

Sollte Ihnen kein Internetzugang zur Verfügung stehen, wenden Sie sich bitte an die nebenstehende Adresse in der Kontaktbox.


Einstellungsvoraussetzungen

  • Berechtigung zum Studium an der Fachhochschule für Verwaltung des Saarlandes. Diese kann nachgewiesen werden durch:
    - Allgemeine Hochschulreife (Abitur) oder
    - Fachhochschulreife mit Studienberechtigung oder
    - Abschluss in einem für den Polizeidienst förderlichen Ausbildungsberuf mit einem Notendurchschnitt von mind. 3,0 und mind. 2-jähriger Berufspraxis in diesem Beruf (Liste der Berufe siehe Download am Seitenende)
  • Sie dürfen nicht gerichtlich bestraft sein und es dürfen keine Strafverfahren anhängig sein
  • Sie sind deutsche/r Staatsbürger/in oder Bürger/in eines EU-Staates
  • Sie haben das 35. Lebensjahr noch nicht vollendet
  • Sie haben das Deutsche Jugendschwimmabzeichen Bronze (bis 18 Jahren) bzw. das Deutsche Schwimmabzeichen in Bronze (ab 18 Jahren)
  • Die Mindestgröße beträgt grundsätzlich 1,62 m für Frauen und 1,65 m für Männer
  • Für Brillen- und Kontaktlinsenträger gibt es besondere Bestimmungen (Download am Seitenende).

Hinweis: Interessenten, die bereits in anderen Bundesländern oder beim Bund im Polizeidienst tätig sind, können sich nicht bewerben.


Auswahlverfahren

Das Auswahlverfahren erfolgt nach dem Prinzip der Bestenauslese. Dieses besteht aus einer Sportprüfung (Download am Seitenende), einer schriftlichen und einer mündlichen Prüfung sowie einer ärztlichen Untersuchung auf Polizeidiensttauglichkeit. Im Hinblick auf die Anforderungen des im Rahmen der polizeiärztlichen Untersuchung durchzuführenden Belastungs-EKG sollten Sie Ihre konditionellen Fähigkeiten beispielsweise durch Ausdauersport stärken.

Im Rahmen des Frauenförderkonzeptes strebt die Landesregierung eine Erhöhung des Frauenanteils an und ist daher an Bewerbungen von Frauen besonders interessiert.

Angaben über ehrenamtliche Tätigkeiten sind erwünscht.


Bewerber mit Migrationshintergrund

Um den Erfordernissen der heutigen Zeit und den Anforderungen an die künftigen Polizisten gerecht werden zu können, hat die Gewinnung von Anwärter/innen mit Migrationshintergrund einen besonderen Stellenwert inne.

Deshalb haben wir ein besonderes Interesse an Bewerbungen von Menschen mit Migrationshintergrund.


Förderung des Spitzensports in der saarländischen Polizei

Die Landesregierung hat es sich zur Aufgabe gemacht, jungen, talentierten Sportlerinnen und Sportlern eine Möglichkeit zu bieten, Leistungssport und eine qualifizierte, hochwertige Berufsausbildung miteinander zu verbinden und hiermit für diesen Personenkreis eine gesicherte berufliche Zukunftsperspektive zu eröffnen.

Zusätzlich zu den üblich geforderten Einstellungsvoraussetzungen nach den geltenden beamtenrechtlichen Vorschriften müssen Sportlerinnen und Sportler, die sich für die Sportfördergruppe bewerben, über folgende Voraussetzungen verfügen:

  • Angehörigkeit zu einem vom Deutschen Olympischen Sportbund anerkannten Bundeskader (A, B, C oder D/C) in den letzten zwei Jahren (in der Hauptsportart) oder

  • Zugehörigkeit zu einer Vereinsmannschaft als Stammspielerin bzw. Stammspieler in der höchsten Spielklasse (1. Bundesliga) in einer olympischen Sportart, in begründeten Ausnahmefällen auch in der 2. Bundesliga und

  • Startrecht für einen saarländischen Sportverein spätestens zum Zeitpunkt der Einstellung und für die Dauer der Sportförderung in der saarländischen Polizei.

Wenn Sie sich um eine Einstellung im Rahmen der Sportförderung der saarländischen Vollzugspolizei bewerben, geben Sie dies bitte bei Ihrer Bewerbung an.


Wenn Sie Fragen haben, sprechen Sie mit unserem Einstellungsberater, Telefon: (0681) 501-3575 oder -3576, oder schicken Sie einfach eine E-Mail

Frauen in der saarländischen Polizei

Im Saarland wurden erstmals im Jahr 1986 Frauen in die uniformierte Polizei eingestellt.

Inzwischen sind Frauen in der Polizei zu einer Selbstverständlichkeit geworden. Der Polizeiberuf ist ein Beruf für Frauen und Männer.

Frauen werden wie ihre männlichen Kollegen nach Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung in allen Bereichen der Polizei eingesetzt. Ihnen stehen ebenso wie den Männern alle Ämter und Funktionen in der Polizei offen.

Bei der saarländischen Polizei arbeiten heute ca. 480 Polizistinnen. Dies entspricht einem Frauenanteil von rund 16 Prozent. Dieser noch geringe Frauenanteil ist nicht alleine auf die späte Öffnung weiter Teile der Polizei für Frauen zurückzuführen, sondern auch darauf, dass sich zu jedem Einstellungstermin weniger Frauen als Männer bewerben, mit der Folge, dass letztlich weniger Frauen eingestellt werden.

Um den Frauenanteil in der saarländischen Polizei zu erhöhen, sind wir besonders an Bewerbungen von Frauen interessiert.

Die saarländische Polizei verfügt über einen Frauenförderplan, der für Sie am Textende als Download zur Verfügung steht.

Der Verwirklichung der beruflichen Gleichstellung von Frauen und Männern wird im Saarland eine hohe Bedeutung beigemessen. Am 28. Juni 1996 ist daher das Landesgleichstellungsgesetz in Kraft getreten, das zum Ziel hat

  • den Anteil von Frauen in Bereichen zu erhöhen, in denen sie in der Minderzahl sind.
  • die Vereinbarkeit von Familie und Beruf für Frauen und Männer zu verbessern.

Darüber hinaus wurde im Juni 1997 bei der saarländischen Polizei eine eigene Frauenbeauftragte bestellt, die zuvor von den weiblichen Beschäftigten der Polizei gewählt wurde. Die Wahl der Frauenbeauftragten findet alle vier Jahre statt. Ihre Aufgabe ist es, die Polizeiorganisation sowie die Beschäftigten der Polizei in allen Fragen der Gleichstellung zu beraten und zu unterstützen (z.B. bei Einstellungsverfahren, Beförderungen, Versetzungen, sozialen und organisatorischen Maßnahmen). Bewerberinnen und Bewerber können sich mit speziellen Fragen auch an sie wenden - senden Sie eine E-Mail an die Frauenbeauftrage.


Brillen- und Kontaktlinsenträger

Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte müssen zum eigenen Schutz auch ohne Brillenbenutzung über eine bestimmte Mindest-Sehleistung verfügen. Für Brillen- und Kontaktlinsenträger sind daher Mindestwerte festgesetzt. Wer diese Anforderungen nicht erfüllt, kann in den Polizeidienst nicht eingestellt werden. Falls Sie Brille oder Kontaktlinsen tragen oder Ihnen aus anderen Gründen eine Minderung Ihrer Sehleistung bekannt ist, lassen Sie bitte Ihre Sehleistung auf eigene Kosten von einem Augenarzt feststellen.
Bitte legen Sie Ihrem Augenarzt das Merkblatt "Augenärztlicher Befundbericht" vor und reichen Sie es ausgefüllt mit Ihren Bewerbungsunterlagen ein.


Kontakt

Ministerium für Inneres und Sport
Abteilung D - Polizeiangelegenheiten und Bevölkerungsschutz
Einstellungsberatung
Mainzer Straße 136
66121 Saarbrücken
E-Mail-Kontakt
Telefon
(0681) 501-3575 und -3576
Telefax
(0681) 501-3579