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Kultur
 

Soziokultur

Tom-Toms
Hinsichtlich der Themen und Inhalte kann sich „Soziokultur“ im Grunde auf alle Felder des kulturellen Spektrums beziehen. Allerdings gilt es beim soziokulturellen Ansatz ein verstärktes Augenmerk auf die kulturellen Bedürfnisse bestimmter gesellschaftlicher Gruppen zu richten, welche sich um für sie in besonderer Weise bedeutsame kulturelle Inhalte bemühen oder die Gefahr einer unzureichenden Teilhabe an den allgemeinen Kulturgütern erkennen lassen - sei es im rezeptiven Bereich als Zuschauer, Zuhörer und Besucher oder im aktiven Bereich als Akteure, Künstler oder Veranstalter.

So ist beispielsweise den kulturellen Anliegen von Kindern, Jugendlichen, Senioren oder Ausländern besondere Aufmerksamkeit zu widmen. Auch gruppenspezifische Aspekte der „Frauenkultur“ wären hier zu nennen.


Kindertheater auf der Bühne
Der soziokulturelle Ansatz bemüht sich um die gleichberechtigte Teilhabe an den allgemein zugänglichen Inhalten der Kultur und fördert andererseits gruppenspezifische, wertvolle und sinnvolle Kulturgüter, die ohne diese Förderung weder der Gruppe erhalten blieben, noch der Allgemeinheit zugänglich wären und schließlich aus dem gesellschaftlichen Spektrum verschwinden würden. Damit dient er zugleich der Bewahrung und Förderung eines möglichst vielseitigen und breiten kulturellen Gesamtspektrums.

Dies wiederum zeigt, inwiefern „Soziokultur“ auch ein notwendiger Bestandteil eines möglichst umfassenden breitenkulturellen Ansatzes sein muss.


Kontakt

Ministerium für Inneres, Kultur und Europa
Horst Peter Eisenbeis
Breitenkultur, musisch-kulturelle Landesorganisationen, kulturelle Bildung, Soziokultur
Am Ludwigsplatz 6/7
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Postfach 10 24 41
66024 Saarbrücken
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